Donnerstag, 23. November 2017


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Autoregion e.V. gegründet

Stärken stärken!!

Saarbrücken, (lifePR) - In Anwesenheit des französischen Generalkonsuls, Frédéric Joureau, haben rund 20 Vertreter aus Zulieferindustrie, Wissenschaft, Banken und Politik den Verein autoregion e.V. gegründet.

Ziel dieses ersten grenzüberschreitenden Vereins ist es, die aufgebaute Netzwerkarbeit der regionalen Cluster im Bereich der Automobilzulieferindustrie über die Grenzen hinaus auszubauen und zu forcieren. Gerade in Richtung Frankreich und Luxemburg sowie in die angrenzende Pfalz wird die Arbeit des überregionalen Clusters zum Tragen kommen. In den Bereichen der Fachkräftegewinnung und Fachkräftesicherung, Kooperationen, der Netzwerkpflege und des Aufbaus neuer Kontakte, dem Technologietransfer zwischen den Hochschulen und den Unternehmen sowie des gezielten Standortmarketings für die Branche wird die Arbeit des neuen Clusters auf- und ausgebaut.

Durch die Vereinsstruktur haben die Mitglieder einen entscheidenden Einfluss auf die Arbeit des Clusters und können auch mehr Leistung abfragen. Die originäre Aufgabe der "Altcluster" wird ergänzt durch die grenzüberschreitende Arbeit, sowie durch die unternehmensnahe und unternehmensbeteiligte Struktur des Großclusters.

Aktiv haben sich die französische Regierung, in Person vertreten durch den Generalkonsul, das Land Rheinland-Pfalz durch das Cluster CVC, sowie Luxemburg mit Luxinnovation in dem Verein integriert. AQS von Fraunhofer und der Lehrstuhl Fertigungstechnik der Universität begleiten ebenso die Arbeit des Clusters wie das Institut IPL, welches den jährlichen Automotivkongress in Saarbrücken durchführt. Die Großregion soll in der dargebotenen Facette dieses Industriezweiges gestärkt und im Bereich der Automobilindustrie noch bekannter gemacht werden und die Stärken der Region sollen herausgestellt werden.

In der Großregion sind rund 300 Unternehmen direkt sowie etwa 150 Unternehmen indirekt mit dem Thema "Automobil" konfrontiert. Diese heißt es in Zukunft noch stärker zu vernetzen, um auch in Zukunft der immer stärker werdenden "Gefahr" der aus Asien aufstrebenden Automobilmacht gewappnet zu sein.

Dem Trend bei Unternehmen, sich firmenübergreifend in einer Branche und entlang der Wertschöpfungskette zusammen zuschließen, um gemeinsam Projekte zu realisieren und somit auch Aufträge zu akquirieren, trägt dieses neue Netzwerk Rechnung. Regionen, in denen sich Cluster/Netzwerke befinden, können sich im internationalen Standortwettbewerb besser durchsetzen, profitieren von der engeren Bindung der Unternehmen an der Region und deren Prosperität.

Viele Cluster, gerade an Orten mit hoher unternehmerischer Dynamik und wissenschaftlicher Exzellenz, haben sich ohne Einflussnahme des Staates entwickelt. Die Zusammenarbeit in Netzwerken hat erhebliche Vorteile.

Die Cluster:
- sorgen für Dialoge zwischen unterschiedlichen Unternehmen, Forschung, Verwaltung und Politik
- tragen dazu bei, Forschungsergebnisse schneller in neue Produkte und Verfahren umzusetzen
- stärken die Region.

Unternehmen können aus der Netzwerkarbeit Synergieeffekte erzielen und Nutzen für ihr Portfolio erzielen.

Bei dem neuen Cluster autoregion e.V. sprechen wir von dem ersten grenzüberschreitenden Großcluster, welches den Dialog zwischen Wirtschaft, Ausbildung, Forschung und der Politik auf-und ausbauen will. Der geschäftsführende Vorstand, der sich aus Vertretern der Industrie/Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und der Lehre zusammensetzt, sowie ein beratender Beirat ergänzen und überwachen die Arbeit der Geschäftsführung des Clusters.

Geplant ist ein tournusgemäßer Wechsel des Vorstandvorsitzenden verteilt auf die Regionen.

Zum Vorstand gewählt wurden Prof. Dr. Bernd Valeske (Fraunhofer IZFP), Uwe Johmann (Vorstandsmitglied Sparkasse Saarbrücken) und Rechtsanwalt Horst Klesen. Die Geschäftsführung obliegt Armin Gehl, der vor 8 Jahren das Cluster automotive.saarland aufgebaut und bis 2013 geführt hat.

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