BlueChip gewährleistet hohe Flexibilität im Zutrittsmanagement der Sparkasse Emsland

Elektronische Zutrittsorganisation von Winkhaus regelt vielfältige Funktionen: von der Zutrittskontrolle bis zum Parkplatzmanagement

(lifePR) ( Telgte, )
Flexibilität und Revisionssicherheit haben oberste Priorität in Finanzhäusern. Das gilt auch für das Verwaltungsgebäude der Sparkasse Emsland in Meppen. Rund dreihundert Türen zählt der jetzt fertig gestellte Neubau. Sie alle lassen sich elektronisch öffnen. Die Mitarbeiter benötigen für alle Türen lediglich einen Schlüssel, den BlueChip von Winkhaus. Auch die Zufahrt zum Gelände und zur Tiefgarage wird durch das Winkhaus System geregelt. Hier genügt schon das KFZ-Kennzeichen für die Identifikation durch das Zutrittskontrollsystem.

Hohe Flexibilität gefordert

Mit der Fusion der Kreissparkassen Aschendorf-Hümmling zu Papenburg, Meppen und Lingen entstand im Jahr 2001 das größte Kreditinstitut im Emsland. 35 Filialen und eine Hauptstelle stehen den rund 300 000 Einwohnern der Region zur Verfügung. Die Hauptverwaltung des neuen Geldinstituts ist in Meppen angesiedelt. Das bisherige Hauptstellengebäude der ehemaligen Kreissparkasse Meppen in der Innenstadt stammte aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Es bot für die notwendigen Modernisierungsmaßnahmen keine Möglichkeiten der optimalen Umsetzung. Daher errichtete die Sparkasse in rund zweijähriger Bauzeit einen modernen Neubau mit 6.400 Quadratmetern Hauptnutzfläche.

Neben dem Wunsch, den Neubau harmonisch in die vorhandene innerstädtische Bebauung einzupassen, war dem Bauherrn insbesondere die hohe Flexibilität des Gebäudes ein vordringliches Anliegen. Die Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Prozesse und Strukturen war demnach auch für die Zutrittsorganisation gefordert.

Aufgrund dieses Anforderungsprofils kristallisierte sich eine elektronische Schließanlage als beste Lösung heraus. "In einem Ausschreibungsverfahren sprachen wir unterschiedliche Anbieter an", berichtet Wilfried Fühner, Leiter der Bauorganisation der Sparkasse. "Dabei überzeugte Winkhaus aus Sicht der Sparkasse und der Fachplaner durch ein schlüssiges Gesamtkonzept, das mit dem BlueChip System neben der Zutrittskontrolle auch andere Funktionen übernimmt".

BlueChip Schlüssel löst vielfältige Aufgaben

Die Zutritts- und Organisationstechnologie BlueChip bietet viele praktische Vorteile. Außer den Schließanlagenfunktionen erfüllt das elektronische System in der Sparkasse zahlreiche weitere Aufgaben, wie das Parkplatzmanagement in der Tiefgarage oder den Zugriff auf die Archivschränke und Rollregale. Mit wenigen Tastenklicks lassen sich organisatorische Veränderung sofort anpassen. Jederzeit können verlorene Schlüssel und Karten gesperrt und neue Nutzungskonzepte kurzfristig umgesetzt werden. Zutrittsberechtigungen können zeitlich eingeschränkt und der Zutritt an Türen bei Bedarf durch ein elektronisches Protokoll nachvollzogen werden.

Die von Winkhaus individuell auf die Kundenanforderung zugeschnittene Software BlueIntrasControl steuert das System und berücksichtigt dabei auch das bankenspezifische rollierende Vier-Augen-Prinzip. Zutrittsrechte können daher nie von einem Systembetreuer alleine verändert werden. Jeder Sperr- und Berechtigungsvorgang muss durch zwei Mitarbeiter in einem Genehmigungsverfahren freigegeben werden.

Design entscheidet

Der größte Teil der Türen im Sparkassenneubau ist mit der intelligenten Türklinke EZK des Herstellers FSB ausgestattet. Diese Gemeinschaftsentwicklung von FSB und Winkhaus fügt sich nahtlos in die Architektur des Gebäudes ein. Keine vorstehenden oder auftragenden Komponenten durchbrechen die Optik der Türen. Diskret und formschön - an den Holzbürotüren ebenso wie an den feingerahmten, feuerhemmenden Rauchschutztüren. Weder optisch noch funktional musste die Sparkasse Kompromisse eingehen.

Sichere Lösung

Seit dem Einzug im Februar 2009 sind mehr als 180 Sparkassenmitarbeiter mit dem BlueChip Schlüssel ausgestattet. Beim Betreten des Gebäudes halten sie diesen an ein Lesegerät, das die Daten online an den zentralen Rechner weiterleitet. Die Tür öffnet sich und der Mitarbeiter kann eintreten. Durch die Buchung an einem Leser (AccessPoint) im Eingangsbereich erhält der Mitarbeiter für mehrere Stunden das Recht, die für ihn freigegebenen Offline-Innentüren zu öffnen.

Um Transponderschlüssel zu sperren oder Schließrechte zu verändern, ist kein "Ablaufen" der Türen mehr erforderlich. Denn die individuellen Profile der jeweiligen Schlüssel werden online vom zentralen Computer für die Schlüsselverwaltung an den AccessPoint übermittelt und beim Betreten des Gebäudes von dort auf den Schlüssel übertragen.

Selbst der Verlust eines an allen Türen berechtigten Schlüssels (Generalschlüssel) hat keine folgenschweren Konsequenzen. Nach dem Sperren des Schlüssels im zentralen Rechner ist dieser an den Innentüren maximal noch für das laufende Zeitintervall berechtigt. Da die Außenhaut des Gebäudes mit Online-Lesern ausgestattet ist, wirkt eine Sperrung hier natürlich sofort.

Neben dem AccessPoint im Eingangsbereich sind einige Türen für sicherheitskritische Räume (IT und Datenbackup) mit Online-Lesern ausgestattet. Hier werden die jeweiligen Zugangsberechtigungen online geprüft und die Sicherheitsverschlüsse entsprechend freigegeben. Außerdem verhindert diese Lösung einen Zutritt bei eingeschalteter Einbruchmeldeanlage.

Parkplatzmanagement

Auch die Zufahrt zur Tiefgarage ist in das System integriert. Hier scannt eine Kamera die Kennzeichen der Fahrzeuge. Das jeweilige Kennzeichen wird an die BlueIntrasControl Software im zentralen Computer übermittelt. Dieser prüft, ob der Mitarbeiter zufahrtsberichtigt ist, und ob für seinen Bereich noch Parkplätze zur Verfügung stehen (Poolmanagement). Ist dies der Fall, wird die Einfahrt freigegeben. Natürlich steht auch die Ausfahrt durch eine Kennzeichenerfassung unter Kontrolle, um die Parkplatzpoolzähler wieder zurück zu setzen.

Das intelligente Winkhaus Parkplatzpoolmanagement hat den Vorteil, dass die Tiefgaragenparkplätze nicht mehr fest für einzelne Abteilungen reserviert werden müssen. Der Mitarbeiter kann an beliebigen Stellen parken, denn die Software sorgt dafür, dass nicht mehr Mitarbeiter seiner Abteilung einfahren können, als Parkplätze für diese Gruppe bereit gestellt sind. Durch die komplette Integration der KFZ-Kennzeichenerfassung und des Parkplatzpoolmanagements in die BlueIntrasControl Software entfällt daher für den Nutzer die aufwendige Pflege verschiedener Anwendungen.

Ein Medium für mehrere Gebäude

Schon im Januar 2009 wurde eine erste Filiale der Sparkasse Emsland in Rhede mit dem BlueChip System ausgestattet. Sie ist online mit dem Server der Hauptstelle verbunden. Im Laufe der nächsten Jahre sollen weitere Liegenschaften mit dem BlueChip System ausgestattet werden. Auf diese Weise erhalten die Mitarbeiter mit nur einem Schlüssel zentral die Zutrittsrechte für die Sparkassengebäude.
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