Samstag, 27. Mai 2017


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Solivol, der neue Freiwilligendienst zu Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung beginnt erste Kooperationen in Ostafrika

Junge Leute können sich ab sofort bewerben

(lifePR) (Glücksburg, ) Mitarbeit bei der Einführung von Solarenergie oder holzsparenden Lehmherden, Beteiligung an Aufforstungskampagnen oder auch beim Aufbau von Fahrradwerkstätten - die Lernfelder des neuen Freiwilligendienstes sind vielfältig und drehen sich doch stets um Themen nachhaltiger Entwicklung. Denn der Name des neuen Angebotes ist Programm: "solivol" steht für solar volunteers, doch auch für ein solidarisches Miteinander zwischen Menschen im Norden und Süden. "Nicht Entwicklungshilfe, sondern Voneinander lernen ist das Hauptziel der einjährigen Aufenthalte", so Werner Kiwitt von der Entsendeorganisation artefact. "Die Erfahrungen aus einem anderen Kulturkreis sollen dazu beitragen, das eigene Engagement für Klimaschutz und fairen Handel nach der Rückkehr in der eigenen Gesellschaft zu verstärken."

Seit 17 Jahren schon leistet artefact, das Zentrum für nachhaltige Entwicklung in Glücksburg an der Flensburger Förde, Entwicklungshilfe im eigenen Land: mit Deutschlands erstem Energieerlebnispark, einem Gästehaus mit regenerativer Energieversorgung und Weiterbildungen etwa zum Solarfachberater zeigt artefact alljährlich tausenden Besuchern aus 50 Ländern, wie eine sichere und friedliche Energieversorgung aussehen kann. Im Rahmen des Programmes "weltwärts" vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit " bereitet artefact nun allerdings erstmals junge Leute für eigene Projektpartnerschaften vor. Engagierte und motivierte Menschen zwischen 18 und 28 können sich ab sofort über www.solivol.org und artefact.de informieren und bewerben. Noch in diesem Winter sollen die ersten Freiwilligen nach eingehender Vorbereitung ausreisen zu Projektpartnern in Uganda, Ruanda, Kenia oder Tansania. "Aufgrund zahlreicher gewachsener Kontakte zu Initiativen rund um den ostafrikanischen Victoriasee haben wir uns zunächst für eine Schwerpunktsetzung in dieser Region entschieden", so der Projektleiter Frank Lüschow von artefact. "Weitere Partnerschaften in anderen Regionen sind in der Folge durchaus möglich." Internationale Kontakte bestehen bereits. Dafür bürgt schon der Schirmherr von solivol, der Träger des Alternativen Nobelpreises, Hermann Scheer, als Präsident von Eurosolar und dem World Council for Renewable Energies.

Vor der Ausreise werden in einem etwa zweiwöchigen Vorbereitungsseminar Landeskunde und Gesundheitsaspekte ebenso vertieft wie interkulturelle Reibungspunkte und die Risiken falsch verstandenen Sendungsbewusstseins. Neben der Funktionsweise eines Solar Home Systems stehen auch Grundkenntnisse in der jeweiligen Regionalsprache auf dem Programm.

Finanziert wird der einjährige Aufenthalt durch Zuschüsse des Bundesministeriums sowie Eigenmitteln und Spenden. Dazu gehören auch Projektpatenschaften von Unternehmen etwa aus der Solar- oder Windbranche. Interessenten wenden sich an artefact z.Hd. Werner Kiwitt

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