Sonntag, 24. September 2017


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Verstetigung von Baukultur und Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin, (lifePR) - Das Modellvorhaben „Mecklenburg-Strelitz – historische Baukultur im Wandel“ im bundesweiten ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus – Kooperationen in der Region“ startet mit einer Auftaktkonferenz am Montag, den 17. Juli 2017 von 14.00 bis 17.00 Uhr im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz, Schloßstraße 13 in der Residenzstadt Neustrelitz.

Regionale Baukultur sollte und kann das zukünftige Fundament für einen qualitätvollen Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern sein. Mit dem ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“ bringen das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) regionale Akteure aus dem Baubereich und Tourismus zusammen und stärken ein interdisziplinäres Arbeiten vor Ort.

Dahinter steckt die Idee, dass sich Baukultur, das heißt gutes und zeitgemäßen Planen und Bauen, und Tourismus im ländlichen Raum wechselseitig positiv beeinflussen können. Gerade in ländlichen Regionen Deutschlands wird das gewinnbringende Potenzial einer Zusammenarbeit bislang zu wenig wahrgenommen. Dies soll sich im Ergebnis des Modellvorhabens ändern, auch für Mecklenburg-Vorpommern. Das Modellvorhaben umfasst einen Forschungszeitraum von 2017 bis 2019.

Eine Auftaktkonferenz wird mit den relevanten Akteuren zum Thema „Mecklenburg-Strelitz – historische Baukultur im Wandel“ am Montag, den 17. Juli 2017 von 14.00 – 17.00 Uhr im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in der Residenzstadt Neustrelitz stattfinden.

Der Präsident der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern begrüßt das große Interesse der gemeinsamen Projektpartner für Baukultur und Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern:

„Dass gute Baukultur in den Regionen wesentlich zur Qualität von Tourismus beitragen kann und zukünftig auch wird, muss noch stärker ins Land getragen werden. Durch die Weiterentwicklung der Potenziale von moderner und landestypischer Architektur für die Akteure vor Ort sowie für die regionale Tourismuswirtschaft wird ein bedeutender Beitrag zur Zukunftsfähigkeit von Mecklenburg-Vorpommern geleistet.“

Der Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte Heiko Kärger stellt das gemeinsame Engagement der Projektpartner für die Region Mecklenburg-Strelitz wie folgt näher vor:

„Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat zusammen mit den Projektpartnern Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern, Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte, Landestourismusverband Mecklenburg-Vorpommern durch eine gemeinsame Antragstellung im Rahmen von ExWoSt 2016 den Zuschlag für ein bundesweites Modellvorhaben erhalten.“

Welche Ziele und Anliegen die Auftaktkonferenz haben wird, erläutert der Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte:

„Mit der Beteiligung an dem Forschungsfeld macht sich unsere Region auf den Weg, Tourismus und qualitätvolles Bauen zum Wohle der regionalen Entwicklung stärker zu verflechten. Unter dem Thema `Mecklenburg-Strelitz – historische Baukultur im Wandel´ möchten wir mit den Akteuren vor Ort sowohl über die Inhalte und das Anliegen des Vorhabens, mögliche Zielvorstellungen als auch über konkrete Maßnahmen ins Gespräch kommen. Lassen Sie uns gemeinsam an der Chance arbeiten, touristische, architektonische und wirtschaftliche Aspekte für einen weiteren Imagegewinn unserer Region zu verknüpfen und geeignete Maßnahmen für die Umsetzung zu entwickeln. Ich freue mich auf einen anregenden Projektauftakt und über eine aktive Beteiligung.“

Mit dem Forschungsprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) fördert der Bund innovative Planungen und Maßnahmen zu wichtigen städtebau- und wohnungspolitischen Themen.

Das Modellvorhaben „Mecklenburg-Strelitz – historische Baukultur im Wandel“ ist eines von acht ausgewählten Modelvorhaben, die sich ursprünglich mit bundesweit 70 eingereichten Bewerbungen um die Teilnahme an dem ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus“ erfolgreich beworben haben. Weitere Modellvorhaben sind u. a. die Elbe-Weser-Region, der Landkreis Lüchow-Dannenberg, die Region Schorfheide-Chorin (Landkreise Uckermark und Barnim), das Lausitzer Neisseland mit der Stadt Weißwasser, das Sauerland, die Stadt Mainbernheim und die „Kooperation Südschwarzwald“.

In diesen Modellvorhaben soll die Grundlage für dauerhafte Kooperationen und Netzwerke gelegt werden. Dies könnte zum Beispiel die Förderung der Entwicklung historischer und moderner Architektur zu touristischen Anziehungspunkten sein. Die Arbeit in den einzelnen Modellvorhaben dient auch dazu, für andere Regionen und Städte beispielgebende und motivierende Ergebnisse zu erarbeiten.

Hintergrundinformationen:

ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“

Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) ist ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), betreut vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Das Forschungsfeld wird im Auftrag des BMUB und des BBSR vom Forschungsteam der „Arbeitsgemeinschaft BAUKULTOUR“, bestehend aus dem Aachener Stadtplanungs- und Architekturbüro HJPplaner und der Tourismusberatung COMPASS aus Köln, durchgeführt. 

www.bbsr.bund.de

www.baukultour.de

Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern

Die Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Mitglieder sind alle Architekt/-innen, Landschaftsarchitekt/-innen und Innenarchitekt/-innen sowie alle Stadtplaner/-innen in Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit sind rund 900 eingetragene Architekt/-innen aller Fachrichtungen und Stadtplaner/-innen bei der Architektenkammer M-V registriert.

Das Engagement der Architektenkammer M-V in Sachen Baukultur und Tourismus

Die Architektenkammer M-V engagiert sich seit ihrer Gründung 1991 mit unterschiedlichen Veranstaltungen für die Entwicklung der regionalen Baukultur in Mecklenburg-Vorpommern, beispielsweise mit der Verleihung des Landesbaupreises seit 1998 oder der Durchführung von Planerwerkstätten in Orten im ganzen Land seit dem Jahr 2000.

Bereits im Oktober 2015 führte die Architektenkammer M-V in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband MV, dem DEHOGA MV und dem ehemaligen Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes eine Tagung zum Thema "Baukultur & Tourismus: Zwei Welten - ein Ziel?" erfolgreich in Greifswald durch. Anliegen war es damals zu prüfen, ob - und wenn ja, wie - durch hochwertige Architektur die touristische Entwicklung unseres Bundeslandes unterstützt und auf hohem Niveau verstetigt werden kann.

www.ak-mv.de

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