Donnerstag, 23. Februar 2017


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Studie zur Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen: TU Dortmund und Hans-Bredow-Institut werden beauftragt

Kooperation von Medienanstalten und Aktion Mensch

(lifePR) (Berlin, ) Die TU Dortmund wird in Kooperation mit dem Hans-Bredow-Institut (Hamburg) die gemeinsame Studie der Medienanstalten und der Aktion Mensch zur Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen durchführen. Dies hatte die Direktorenkonferenz der Medienanstalten (DLM) unter dem Vorsitz von Dr. Jürgen Brautmeier in ihrer Sitzung am 23. Juni in Saarbrücken beschlossen. Mit der Beauftragung des Forschungsprojekts startet gleichzeitig die Zusammenarbeit der Medienanstalten mit Deutschlands größter privater Förderorganisation im sozialen Bereich, der Aktion Mensch, in deren Rahmen beide Kooperationspartner gemeinsam für die Potenziale einer barrierefreien Medienlandschaft werben wollen.

Ausgangspunkt der Studie ist das nach wie vor bestehende Defizit an belastbaren Daten zu Betroffenenzahlen, deren demografischer Struktur und zur Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen insgesamt. Mit der geplanten Untersuchung soll diese Lücke geschlossen werden. Erstmals werden nun repräsentative Daten zum Mediennutzungsverhalten, den Nutzungsmotiven sowie den Bedürfnissen ermittelt. Auch zur Frage, welche Hürden für Menschen mit Behinderungen bei der Nutzung von Medien bestehen, sollen Daten erhoben werden. Die Forschungsergebnisse und Handlungsempfehlungen sollen insbesondere den privaten Fernsehveranstaltern als Grundlage dafür dienen, ihre Programmangebote weiter auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen ausrichten zu können.

Nach den Worten von Dr. Jürgen Brautmeier, dem Vorsitzenden der DLM, "steht die Verbesserung der Barrierefreiheit im Bereich Fernsehen und Online-TV-Bewegtbild im Vordergrund. Die privaten TV-Veranstalter müssen hierauf ein besonderes Augenmerk legen, damit sichergestellt ist, dass Menschen mit Behinderungen Medienangebote selbstbestimmt und gleichberechtigt nutzen können."

Im Frühjahr 2015 hatte nach der ProSiebenSat.1 Media AG auch die RTL-Mediengruppe angekündigt, Barrieren für hörgeschädigte Zuschauerinnen und Zuschauer abzubauen.

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