Dienstag, 28. Februar 2017


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Arbeitgeberverband Luftverkehr unterbreitet ver.di Angebot

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen mit ver.di für die rund 50.000 Beschäftigten des Lufthansa Konzerns in Deutschland hat der Arbeitgeberverband Luftverkehr (AGVL)
ein aus mehreren Komponenten bestehendes Angebot unterbreitet.

Demnach sollen die Vergütungstarifverträge bis zum 31.12. 2011 verlängert werden. Dafür sichert der AGVL zu, bis zum 31.12.2012 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten.

Das am 28.02.2010 ausgelaufene Ergebnisbeteiligungsmodell soll durch ein neues Modell ersetzt werden. Dieses setzt auf den jeweiligen erreichten operativen Margen des Konzerns und der Geschäftsfelder auf und ist dabei nicht nur im Bezug auf Struktur und Nachvollziehbarkeit verständlicher, sondern eröffnet auch zusätzliche Chancen zu einer gegenüber heute erhöhten Ergebnisbeteiligung. Eine weitere volumenseitige Ausgestaltung steht dabei im Zusammenhang mit der Erreichung zusätzlicher kostenentlastender bzw. produktivitätserhöhender Vereinbarungen zwischen den Tarifpartnern.

Außerdem schlägt der AGVL als Einstieg in ein Modell der Lebensarbeitszeitgestaltung die Einführung von Wertguthaben für einen zeitweiligen bzw. kurzzeitigen Ausstieg ("Sabbatical") während des Berufslebens vor.

Um dem auch in der Zukunft bestehenden Bedarf nach vorzeitiger Beendigung der Beschäftigung Rechnung zu tragen - insbesondere für besonders belastete Mitarbeitergruppen - wird der AGVL unter Berücksichtigung der ab 01.01.2010 neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen einen Vorschlag zur Nutzung des Instruments "Altersteilzeit" für Bodenbeschäftigte unterbreiten. Dies wird verbunden mit einem Vorschlag zur weiteren Arbeitszeitflexibilisierung im Rahmen von Arbeitszeitkorridoren zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Lufthansa-Konzern.

Um dieses Angebot umsetzen zu können ist es erforderlich, dass zusätzlich geschäftsfeldspezifische Lösungen gefunden werden, die dem Erhalt der Perspektiven für Wachstum und Beschäftigung dienen.

Für den Präsidenten des Arbeitgeberverbandes Luftverkehr und Lufthansa Konzernvorstand Stefan Lauer stellt das Angebot vor dem Hintergrund der unverändert schwierigen wirtschaftlichen Lage ein angemessenes Paket dar: "Dies ist eine sinnvolle Kombination aus der erforderlichen Bewältigung unserer strukturellen Herausforderungen im Unternehmen und Arbeitsplatz sichernden Elementen für unsere Mitarbeiter."

Es wurde vereinbart, die Verhandlungen zeitnah fortzusetzen.

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