Hygiene für den Kühlschank

(lifePR) ( Eisenberg, )
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Der Kühlschrank ist eigentlich immer an. Aber gerade ihm sollte man eine Auszeit gönnen.

Im Kühlschrank ist Hygiene besonders wichtig. Denn hier lagern die schnell verderblichen Lebensmittel, die man tagtäglich zu sich nimmt. „Breiten sich hier Keime aus, kann das gesundheitliche Folgen haben“, so die Ernährungsexpertin der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Petra Sandmann-Gilles. Mindestens jedes halbe Jahr sollte der Kühlschrank daher abgetaut und alle vier bis sechs Wochen gesäubert werden.

Es bietet sich an, dass der Kühlschrank an kälteren Tagen gereinigt wird und wenn nicht gerade erst eingekauft wurde. Wenn niedrige Temperaturen es erlauben, kann der Kühlschrank abgeschaltet und die Lebensmittel für einige Stunden auf dem Fensterbrett oder Balkon gelagert werden. Generell ist es sinnvoll, beim Ausräumen des Kühlschranks auf das Mindesthaltbarkeitsdatum der Lebensmittel zu achten. Bei abgelaufenen Produkten muss geprüft werden, ob sie schon verdorben sind oder möglichst schnell verbraucht werden müssen.

Ist der Kühlschrank ganz ausgeräumt, sollte man zunächst alle Ablageflächen entfernen und diese spülen. Um das Innere des Kühlschranks auszuwaschen, wird oftmals Essigwasser empfohlen. Die Gesundheitskasse rät allerdings von diesem Hausmittel ab, da Essigwasser den Kunststoffen schaden kann und in zu geringer Konzentration nicht ausreichend desinfizierend wirkt. Besser sind Allzweckreiniger oder Spülmittel. Anschließend den Kühlschrank gründlich mit einem Geschirrhandtuch trockenreiben.

Solange der Kühlschrank ausgeschaltet ist, sollte die Tür immer einen Spalt breit geöffnet bleiben - allerdings nicht weiter, da die schwere Tür sonst die Scharniere belastet. Durch frische Luft wird verhindert, dass es im Inneren schimmelt oder sich unangenehmer Geruch bildet. Wenn der Kühlschrank ungewöhnlich stark riecht, sollte man ihn ohnehin direkt gründlich reinigen und längere Zeit auslüften. Beim Reinigen des Kühlschranks sollten auch die Türdichtungen nicht vergessen werden – feucht abreiben. Aus Hygienegründen sollte zudem darauf geachtet werden, dass der Ablauf für das Kondenswasser stets frei bleibt. Ein weiterer Tipp: Kühlschrank nicht überfüllen. Denn dies verhindert, dass die Luft zwischen den einzelnen Nahrungsmitteln zirkulieren kann. So bleiben diese länger haltbar.

Die Ernährungsexpertin der AOK, Petra Sandmann-Gilles, rät daher:


Obst und Gemüse in den dafür vorgesehenen Fächern aufbewahren (im Idealfall getrennt).
Leicht verderbliche Produkte wie Fisch, Frischfleisch oder Wurst auf der Glasplatte lagern.
Eine Etage höher lassen sich Milchprodukte wie Joghurt und Sahne gut aufbewahren.
Ganz oben: Käse, zubereitete Speisen oder Geräuchertes
Lebensmittel, die nur leicht gekühlt werden müssen, wie Butter, Eier oder Marmelade sind in der Kühlschranktür am besten aufgehoben. Auch Getränke und Tuben finden dort ihren geeigneten Platz.


Brote und Brötchen sowie Speiseöl müssen der Ernährungsexpertin zufolge nicht in den Kühlschrank. Auch manche Obst- und Gemüsesorten reagieren auf die darin herrschenden Temperaturen mit Kälteschäden oder verlieren ihr Aroma; so zum Beispiel Ananas, Avocados, Bananen, Mangos, Papayas, Zitrusfrüchte und Melonen. Sie sollten möglichst dunkel und kühl aufbewahrt werden.
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