"Rauchfrei durchatmen"

AOK PLUS bietet in Sachsen ab sofort innovatives Tabakentwöhnungsprogramm an

(lifePR) ( Dresden, )
Die AOK PLUS und der Berufsverband der Pneumologen in Sachsen e. V. haben in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen einen Vertrag zur Durchführung des Tabakentwöhnungsprogramms "Rauchfrei durchatmen" unterzeichnet.

In Deutschland sterben pro Jahr rund 125.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Tabakentwöhnung gilt als eine der erfolgreichsten medizinischen Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit.

Das innovative Programm "Rauchfrei durchatmen" beinhaltet eine fachärztliche Diagnostik und eine umfassende Beratung. Es folgt ein Intensivkurs in der Gruppe mit drei Schulungsterminen in der Facharztpraxis über maximal zwei Monate. Nach Kursende werden die Teilnehmer bis zu zwölf Monate lang weiter betreut, um Rückfälle zu vermeiden. Die Patienten erhalten damit kostenfrei eine evidenzbasierte und individuell abgestimmte Tabakentwöhnung.

"Mit dem Rauchen aufzuhören, ist für Betroffene oftmals nicht einfach. Wir freuen uns deshalb, dass wir unsere Versicherten auf diesem Weg unterstützen können," sagt Rainer Striebel, Vorsitzender des Vorstandes der AOK PLUS.

Teilnehmen können Versicherte der AOK PLUS ab 18 Jahren, die länger als acht Wochen an chronischem Raucherhusten oder an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden. Interessierte sollten sich an ihren behandelnden Arzt wenden.

Präparate zur Tabakentwöhnung, die beim Entzug helfen könnten, sind aufgrund aktueller Regelungen nicht erstattungsfähig. Die Patienten müssen sie deshalb selbst bezahlen. "Das ist ein Wermutstropfen", bedauert Striebel. "Diese Kosten sind schließlich nur ein Bruchteil im Vergleich zu den Kosten, die durch Folgeerkrankungen des Rauchens entstehen können."

Überzeugendes Modellprojekt

Das Angebot der AOK PLUS hat eine erfolgreiche Vorgeschichte. Im Rahmen eines Modellprojektes hatte sie das Tabakentwöhnungsprogramm von 2013 bis Anfang 2018 in pneumologischen Facharztpraxen und bei Psychotherapeuten in Sachsen und Thüringen getestet. Erstmals wurde in Deutschland eine evidenzbasierte und leitliniengerechte Tabakentwöhnungsbehandlung vollumfänglich finanziert. Über 800 rauchenden Patienten mit einer COPD oder chronischem Raucherhusten nahmen an einer wissenschaftlichen Studie der TU Chemnitz zur strukturierten Tabakentwöhnung teil. Sie belegt, dass die Tabakentwöhnung am besten mit Verhaltenstherapie, Medikamenten und längerfristiger telefonischer Begleitung funktioniert. https://www.tu-chemnitz.de/hsw/psychologie/professuren/klinpsy/forschung/ATEMM/index.php
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