Donnerstag, 21. Juni 2018


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Kooperation besiegelt

TU Dresden und AOK PLUS unterzeichnen Rahmenvereinbarung zur Förderung der fachlichen Zusammenarbeit

Dresden, (lifePR) - Die TU Dresden und die AOK PLUS engagieren sich künftig gemeinsam für die Gesundheitsförderung. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung wurde heute unterzeichnet.

Ziel der auf fünf Jahre angelegten Kooperation ist es, die Gesundheit der Bevölkerung in speziellen Lebenswelten wie Kitas, Schulen, Hochschulen, Betrieben, stationären Pflegeeinrichtungen und Kommunen zu erhalten und zu verbessern. Die geplanten Aktivitäten führen über die Krankheitsvermeidung hinaus zu einer Stärkung von gesundheitsfördernden und -schützenden Rahmenbedingungen.

Das erste gemeinsame Projekt startet im April und heißt GaF: „Förderung der Gesundheit durch alter(n)sgerechte Führung in sächsischen KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) und Kleinstunternehmen. „Wir möchten damit ca. 50 Führungskräfte sowie deren unterstellte Mitarbeiter aus etwa 20 verschiedenen Unternehmen in Sachsen gewinnen“, blickt Heiko Kotte, Bereichsleiter Gesundheitsförderung bei der AOK PLUS, voraus. „Uns ist bewusst, dass die Kommunikation und Konfliktlösung in altersgemischten Teams besondere Anforderungen an die Führungskräfte stellen“, so Kotte.

Jürgen Wegge, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der TU Dresden, ist überzeugt, dass ein zielgruppenspezifisches Training der Führungskräfte zu einem gesünderen Miteinander im Arbeitsalltag führen kann und wird. „Leider zeigen auch neuere Studien in Sachsen, dass in mittelständischen und kleinen Unternehmen Vorurteile gegenüber älteren Arbeitnehmern bestehen. Dies führt zur Altersdiskriminierung, geringer Wertschätzung Älterer und zu Gesundheitsproblemen, wenn die Vorgesetzten nicht clever gegensteuern. Unsere in Verwaltung und Produktion bereits erprobten Trainings haben gezeigt, dass man solche Vorurteile reduzieren und damit unnötige, gesundheitsbeeinträchtigende Konflikte zwischen ‚Jung‘ und ‚Alt‘ vermeiden kann.“

Die Projektmaßnahmen werden regelmäßig evaluiert, um festzustellen, welche Veränderungen in den Lebenswelten erzielt wurden und inwieweit sich das Gesundheitsverhalten und -verständnis bei den Beteiligten verändert hat.

 

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