Montag, 11. Dezember 2017


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39 Kliniken aus Sachsen führend im Bundesgebiet

AOK veröffentlicht neue Zahlen zu Krankenhausbewertungen

Dresden, (lifePR) - Die AOK bietet Versicherten mit dem Krankenhausnavigator www.aok.de/krankenhausnavigator ein Portal, um sich im Vorfeld einer Operation über die Qualität der Versorgung in der gewünschten Klinik informieren zu können. Ein wesentlicher Bestandteil dessen ist die Qualitätssicherung der stationären Versorgung mit Routinedaten (QSR). Die Qualität der Behandlung wird zum Beispiel anhand von Komplikationsereignissen während und nach dem stationären Aufenthalt gemessen. Durch die bundesweite Erhebung stehen Versicherten umfangreiche Informationen zur Verfügung, um die Qualität von Krankenhäusern anhand objektiver Kriterien vergleichen zu können. Heute wurden die aktuellsten Daten im AOK-Krankenhausnavigator veröffentlicht. Dabei haben im Freistaat Sachsen 39 Kliniken überdurchschnittlich gut abgeschnitten.

"Nicht jedes Krankenhaus kann alles gleich gut. Aber Patienten wollen eine optimale Behandlungsqualität. Menschen nehmen ein paar Kilometer mehr in Kauf, wenn eine für sie bessere Therapie damit einhergeht", sagt Rainer Striebel, Vorsitzender des Vorstandes der AOK PLUS. "Dass wir 39 TOP-Klinken im Freistaat haben, zeigt, dass wir einen guten Weg beschritten haben. Nun heißt es, dranbleiben und mit allen Akteuren weiterhin zukunftsorientierte Versorgungskonzepte zu entwickeln. Das kommt vor allem den Patienten zu Gute."

Unter den 39 Top-Kliniken befinden sich auch mehrere Häuser, die in mehr als einem Krankheitsbild beste Resultate erzielen konnten. Dabei stechen die Oberlausitz-Kliniken in Bautzen sowie das St. Elisabeth-Krankenhaus in Leipzig hervor. Beide Kliniken konnten sich im bundesweiten Vergleich in vier Behandlungskategorien auszeichnen. Eine Auflistung aller Top-Kliniken des Freistaates findet sich am Ende der Pressemitteilung.

Das QSR-Verfahren wird von den AOKs bundesweit durchgeführt. Grundlage dafür bilden die Abrechnungsdaten, welche die Kliniken an die Krankenkassen liefern. Diese werden in anonymisierter Form durch das Wissenschaftliche Institut der Ortskrankenkassen (WIdO) ausgewertet. Insgesamt acht Krankheitsbilder werden bei den veröffentlichten Bewertungen der Behandlungsqualität berücksichtigt. Diese reichen vom Einsetzen künstlicher Knie- und Hüftgelenke über die Entfernung des Blinddarms oder der Gallenblase bis hin zu Eingriffen an der Prostata. Die Ergebnisse werden auf der Webseite des AOK-Krankenhausnavigators für den bundesweiten Vergleich für alle Patientinnen und Patienten zur Verfügung gestellt. Überdurchschnittlich gute Kliniken erhalten dabei drei Lebensbäume, durchschnittliche zwei und unterdurchschnittliche Krankenhäuser werden mit einem Lebensbaum gekennzeichnet.

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