Sonntag, 26. Februar 2017


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AOK-Rabattverträge: Keine Änderungen durch Pharma-Übernahme

(lifePR) (Berlin, ) Durch die Ratiopharm-Übernahme ändert sich nichts bei den laufenden AOK-Rabattverträgen und bei denen, die zum 1. April 2010 starten. Das erklärte ein AOK-Sprecher am Donnerstag (18. März).

Die Übernahme des deutschen Generika-Großunternehmens Ratiopharm durch einen der international agierenden Branchenriesen ist der AOK- zufolge keine Überraschung. Am Übernahmepoker waren seit Monaten neben Teva auch der weltgrößte Pharmahersteller Pfizer und das ebenfalls zu den Großen der Branche zählende isländische Unternehmen Actavis beteiligt. Vor dem Hintergrund der weltweit zu beobachtenden Tendenz zur Übernahme oder zum Zusammenschluss von Pharmaunternehmen geraten kleine oder mittelständische Arzneimittelhersteller auch in Deutschland zunehmend unter Druck.

Umso wichtiger ist es, dass die mittelständischen pharmazeutischen Unternehmen in Deutschland am Markt faire und transparente Wettbewerbsbedingungen vorfinden. Das europaweite Ausschreibungsverfahren der AOK über fünf regionale Gebietslose ist in dieser Hinsicht vorbildlich. Bei den neuen Verträgen, die am 1. April 2010 starten, haben deshalb auch allein elf kleinere und mittelständische Unternehmen den Zuschlag für einen Versorgungsvertrag erhalten.

Die AOK erteilt pro Wirkstoff und Gebietslos nur jeweils einem Hersteller den Zuschlag. Dadurch haben insbesondere die Mittelständler Planungssicherheit. Sie können über die zweijährige Vertragslaufzeit sicher kalkulieren. Insofern sind die AOK-Rabattverträge ein Garant für Wettbewerb. Sie stärken die Interessen der mittelständischen Arzneimittelindustrie, sichern Arbeitsplätze und garantieren eine dauerhaft qualitativ hochwertige Arzneimittelversorgung der Versicherten.

Die AOK hält sich damit nicht zuletzt streng an derzeitigen mittelstandsfreundlichen die Vorgaben des deutschen Kartell- und Vergaberechts. Das schreibt ausdrücklich vor: "Mittelständische Interessen sind bei der Vergabe öffentlicher Aufträge vornehmlich zu berücksichtigen." Genau das tut die AOK.

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