Baupreisindex im Land Brandenburg 2011 gegenüber 2010 um 2,7 Prozent gestiegen

(lifePR) ( Potsdam, )
Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, ist der Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk) im Land Brandenburg im Berichtsmonat November 2011 gegenüber August 2011 um 0,9 Prozent auf einen Indexstand von 128,4 (Basis 2005 ≙100) gestiegen. Die Veränderung zum Vorjahresmonat November 2010 betrug +3,1 Prozent. Im Durchschnitt des gesamten Jahres 2011 gegenüber 2010 lag die Veränderung bei +2,7 Prozent.

Von August bis November 2011 sind die Baupreise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk) um 0,9 Prozent gestiegen. In erster Linie war dies auf Preiserhöhungen für Rohbauarbeiten zurückzuführen, die mit +1,2 Prozent doppelt so stark wie Ausbauarbeiten (+0,6 Prozent) gestiegen sind. Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung im Vergleich zu August 2011 hatten im Rohbau Beton- (+2,0 Prozent), Zimmer- und Holzbau- (+1,9 Prozent) und Erdarbeiten (+1,3 Prozent). Im Ausbau waren es die Installation von Nieder- und Mittelspannungsanlagen (+2,6 Prozent) sowie Trockenbauarbeiten (+1,8 Prozent). Nennenswerte Preisrückgänge von August bis November 2011 wurden lediglich für Gerüst- (-1,3 Prozent), Estrich- (-0,8 Prozent) und Stahlbauarbeiten (-0,4 Prozent) festgestellt.

Die jährliche Veränderung des Baupreisindex hat im November 2011 gegenüber November 2010 mit +3,1 Prozent noch einmal deutlich zugelegt (August 2011: +2,4 Prozent). Erstmals seit Februar 2009 wurde wieder die Drei-Prozent-Marke überschritten. Vor allem erneut deutlich gestiegene Preise für Rohbauarbeiten (+3,6 Prozent) riefen diese Entwicklung hervor. Aber auch höhere Preise für Ausbauarbeiten (+2,7 Prozent) trugen dazu bei. Besonders hohe Veränderungen im Jahresvergleich wurden für die Installation von Nieder- und Mittelspannungsanlagen (+7,6 Prozent), Erd- (+6,5 Prozent), Abdichtungs- (+6,3 Prozent), Metallbau- (+5,6 Prozent), Gerüst- (+5,1 Prozent), Entwässerungskanal- (+5,0 Prozent) sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten (+4,9 Prozent) ermittelt.

Auch der Neubau von Mehrfamilien- (+3,6 Prozent) und Ein- und Zweifamiliengebäuden (+3,1 Prozent) sowie die Instandhaltung von Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen: +3,7 Prozent; Schönheitsreparaturen in einer Wohnung: +2,4 Prozent) waren im November 2011 merklich teurer als vor einem Jahr. Gleiches gilt für den Neubau von Nichtwohngebäuden und sonstigen Bauwerken. So kostete im November 2011 der Bau von Ortskanälen 3,9 Prozent, gewerblichen Betriebsgebäuden 3,8 Prozent, Brücken 3,7 Prozent, Straßen 3,5 Prozent und von Bürogebäuden 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Im gesamten Jahr 2011 stiegen die Preise für Bauleistungen am Bauwerk gegenüber 2010 im Schnitt um 2,7 Prozent. Damit hat sich das Niveau der durchschnittlichen jährlichen Teuerung wieder in Richtung dem von 2008 entwickelt (2008: +4,5 Prozent; 2009: +2,2 Prozent; 2010: +1,8 Prozent). Roh- und Ausbauarbeiten waren 2011 um durchschnittlich +2,9 bzw. +2,4 Prozent teurer als vor einem Jahr.
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