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Pressemitteilung BoxID: 208908 (amnesty international Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.)
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Juliane Köhler und Hans-Christian Schmid in der Amnesty-Jury auf der Berlinale 2011

(lifePR) (Berlin, ) Die Amnesty-Jury auf der diesjährigen Berlinale ist komplett: Schauspielerin Juliane Köhler ("Aimee und Jaguar", "Der Untergang", "Effi Briest" u.a.) und Regisseur Hans-Christian Schmid ("Lichter", "Requiem", "Sturm" u.a.) werden gemeinsam mit Monika Lüke, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, über den Amnesty International Filmpreis auf der Berlinale 2011 entscheiden. Nominiert werden Filme aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama und Forum. Amnesty vergibt den Filmpreis zum siebten Mal auf der Berlinale. Im Mai dieses Jahres feiert die Menschenrechtsorganisation den 50. Jahrestag ihrer Gründung.

"Ich habe seit Jahren auf eine passende Gelegenheit gewartet, um Amnesty mit meinen Fähigkeiten zu unterstützen", erklärt Juliane Köhler ihr Engagement. "Man kann gar nicht genug Filme über Menschenrechtsthemen machen. Diese Filme klären uns auf und für diese Aufklärung gibt es einen großen Bedarf in unserer Gesellschaft."

Hans-Christian Schmid erhielt den Amnesty-Filmpreis 2009 für "Sturm" und sieht den Preis als Ermutigung, sich mit schwierigen Themen zu beschäftigen. Seine Erwartung als Mitglied der Amnesty-Jury auf der Berlinale: "Ich erwarte, dass ein Film nicht didaktisch ist und seine Botschaft nicht vor sich herträgt. Die Geschichte sollte mich fesseln und emotional mitnehmen."

Für die Amnesty-Generalsekretärin Monika Lüke können Filme zur Überprüfung eigener Positionen und zur Wahrnehmen mitmenschlicher Verantwortung beitragen. "Film ist ein außerordentlich kraftvolles und universelles Medium, das Menschrechte - die oft als abstrakt empfunden werden - veranschaulichen kann", so Lüke.

Der Amnesty-Filmpreis wird am 19. Februar 2011 bei der Preisverleihung der unabhängigen Jurys der Berlinale verliehen. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. Bisherige Preisträger waren unter anderem: "Son of Babylon" von Mohammed Al-Daradji, "Wasteland" von Lucy Walker (beide 2010), "Sturm" von Hans-Christian Schmid (2009) und "Sleep Dealer" von Alex Rivera (2008). Der Amnesty International Filmpreis wird auch auf internationalen Filmfestivals in Amsterdam, Rotterdam, Kopenhagen und Los Angeles vergeben.

Weitere Informationen: http://www.amnesty.de/berlinale-2011

amnesty international Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.

AMNESTY INTERNATIONAL ist eine von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Menschenrechtsorganisation. Amnesty kämpft seit 1961 mit Aktionen, Appellbriefen und Dokumentationen für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt. Die Organisation hat weltweit 2,8 Millionen Unterstützer. 1977 erhielt Amnesty den Friedensnobelpreis.