6. Marler Fernsehpreis für Menschenrechte 2011 - Sonderpreise und Nominierungen

(lifePR) ( Essen, )
Der diesjährige Marler Fernsehpreis für Menschenrechte wird erstmals auch als Sonderpreis an eine Persönlichkeit des Fernsehens vergeben. Die Kommission aus Mitgliedern von Amnesty International zeichnet damit Fernsehschaffende aus, die durch ihre Lebensleistung beharrlich dazu beigetragen haben, den Zuschauern Hintergründe und Ursachen von Menschenrechtsverletzungen zu verdeutlichen und das Verständnis für Freiheit und Menschenrechte zu fördern.

Insgesamt haben TV-Sender und Mitglieder von Amnesty International 115 Beiträge für den 6. Marler Fernsehpreis für Menschenrechte vorgeschlagen. An dem Wettbewerb beteiligten sich 15 Fernsehsender, darunter auch erstmals direkt das Schweizer Fernsehen mit Beiträgen für 3SAT.

In ihrer abschließenden Auswahl haben sich die Jurys des Marler Fernsehpreises für Menschenrechte auf die Nominierung von 14 Fernsehbeiträgen aus den Jahre 2009 und 2010 festgelegt.

Die Preisträger werden im Rahmen der Verleihung am 14. Mai 2011 im Rathaus Marl bekannt gegeben.

Erster Preisträger des neuen Sonderpreises zum Marler Fernsehpreis für Menschenrechte ist der Journalist Gerd Ruge.
Zur Begründung sagt die Kommission:
"Gerd Ruge hat es mit seinen Reportagen geschafft, die Zuschauer an den Ort des Geschehens zu ziehen. Dabei behielt er stets den Blick auf die Zusammenhänge und schilderte Auswirkungen auf das Miteinander der Menschen."

In diesem Jahr vergeben die Amnesty-Mitglieder auch einen Ehrenpreis: Preisträger 2011 sind Pia Schrörs und Peter Kloeppel, RTL, für die Berichte "Chinas unerhörte Hilfeschreie" von Pia Schrörs.
Dazu die Kommission:
"Pia Schrörs gelingt in ihren Beiträgen mit wenigen Bildern, Originaltexten und Zusatzinformationen etwas, was man in manchen Dokumentationen vermisst: Vollständigkeit und Übersicht. Niemand bleibt am Ende mit mehr Fragen vor dem Fernseher sitzen als er vorher hatte."

In den Sparten Magazinbeiträge, Dokumentation und Spielfilm sind für den 6. Marler Fernsehpreis für Menschenrechte nominiert:

Magazin Inland

Report Mainz: Vertreibung für deutsche Bioprodukte – Die dubiosen Lieferanten der Biobranche in Kolumbien
SWR
23.10.2010
Autoren: Nicola Timm,Thomas Reutter
Redaktion: Brigitta Weber

Frau TV: Zeugin eines Ehrenmordes
WDR
30.9.2010
Autorin: Anke Wolf-Graf
Redaktion: Dagmar Kieselbach

Magazin Ausland

Weltbilder: Türkei – Versteck der Flüchtlinge der Grünen Revolution
NDR
23.3.2010
Autor: Stefan Buchen
Redaktion: Karin Dohr, Christiane Justus

Weltspiegel: Russland – Auftragsprügel – Der Fall Oleg Kaschin
NDR
14.11.2010
Autor: Georg Restle
Redaktion: Uwe Schwering

Weltspiegel : Afghanistan – Giftgasattacken in Schulen
SWR
17.10.2010
Autor: Markus Güne
Redaktion: Stefan Rocker

Dokumentation Inland

Die KIK – Story
NDR
4.8.2010
Autoren: Sabine Puls, Kristopher Sell
Reporter: Christoph Lütgert
Redaktion: Britta von der Heide, Dietmar Schiffermüller

Junger Dokumentarfilm: Nirgendwo ist Kosovo
SWR
19.10.2010
Buch und Regie: Silvana Santamaria
Redaktion: Gudrun Hanke-El Ghomri

37° Zur Heirat verurteilt
ZDF
25.5.2010
Autorin: Tina Soliman
Redaktion: Marina Fuhr, Carolin Klapproth

Dokumentation Ausland

Iran Elections 2009
ARTE
22.6.2010
Buch und Regie: Ali Samadi Ahadi
Redaktion: Dr. Sabine Rollberg (WDR/ARTE), Sabine Bohland, Mathias Werth (WDR)

Mord in Moskau – Wer erschoss den Menschenrechtler Markelow?
WDR
21.4.2009
Autoren: Ina Ruck, Stephan Stuchlik
Redaktion: Barbara Alexander

Burma VJ – Berichte aus einem verschlossenen Land
WDR
23.2.2010
Buch und Regie: AndersOestergard
Redaktion: Dr. Sabine Rollberg (WDR/ARTE), Christiane Hinz (WDR)

Spielfilm

Bis nichts mehr bleibt
SWR
31.3.2010
Buch und Regie: Niki Stein
Darstellung: Silke Bodenbender, Felix Klare
Redaktion: Carl Bergengruen, Michael Schmidl (SWR),
Hans-Wolfgang Jurgan (ARD Degeto), Daniela Mussgiller (NDR)

Keine Angst
WDR
10.3.2010
Buch: Martina Bichout
Regie: Aelrina Gotte
Darstellung: Michelle Barthel
Redaktion: Wolf-Dietrich Brücker

Jenseits der Mauer
WDR
30.9.2010
Buch: Holger Karsten Schmidt
Regie: Friedemann Fromm
Darstellung: Henriette Confurius, Katja Flint, Edgar Selge
Redaktion: Dr. Barbara Buhl (WDR), Jana Brandt (MDR)
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