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Pressemitteilung BoxID: 134618 (American Chamber of Commerce in Germany e.V.)
  • American Chamber of Commerce in Germany e.V.
  • Börsenplatz 7-11
  • 60313 Frankfurt am Main
  • http://www.amcham.de
  • Ansprechpartner
  • Eva Funhoff
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US Regierung definiert Klimaziele: Wichtiger Schritt nach vorne

Gemeinsames Ziel: Verbindliches Abkommen für alle / Internationaler Klimagipfel

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany) begrüßt, dass die USA konkrete Ziele zur Reduktion von Treibhausgasemissionen für den bevorstehenden Klimagipfel in Kopenhagen vorlegen. Präsident Obama setzt mit seiner Ankündigung, persönlich am 9. Dezember 2009 an den Klima-Verhandlungen in Kopenhagen teilzunehmen, ein wichtiges Zeichen. Seine Teilnahme hat Signalwirkung und erhöht die Chancen auf erfolgreiche Ergebnisse.

Das Kurzfristziel der USA, bis zum Jahr 2020 den Ausstoß von Treibhausgasen um 17 Prozent gemessen am Niveau vom Jahr 2005 zu reduzieren, bewertet AmCham Germany als konstruktiven Schritt nach vorne, der Dynamik in die Verhandlungen bringen wird. Insbesondere die Bereitschaft von Schwellenländern wie Indien und China zu verpflichtenden Emissionszielen sind an die Vorgaben der westlichen Industriestaaten geknüpft.

Europa und die USA müssen bei den Verhandlungen in Kopenhagen ihre Führungsrolle wahrnehmen, um die Gespräche voranzubringen. Die Teilnahme von Bundeskanzlerin Merkel an den Verhandlungen unterstreicht, dass auch die deutsche Bundesregierung ihre Führungsrolle innerhalb und außerhalb der EU in Fragen des Klimaschutzes und der Entwicklung von Umwelttechnologien fortführt.

In Kopenhagen müssen verbindliche Verpflichtungen sowie klare Ziele und Kriterien für ein internationales Abkommen formuliert werden. Dazu bedarf es der Bereitschaft aller Industrie- und Schwellenländer zu einem nachprüfbaren Abbau ihrer Treibhausgasemissionen.

American Chamber of Commerce in Germany e.V.

Mit etwa 3.000 Mitgliedern ist AmCham Germany die größte bilaterale Wirtschaftsvereinigung in Europa. Die Kammer versteht sich als Kommunikationsbrücke zu Investoren in den Vereinigten Staaten. Die Förderung der deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen und des Wirtschaftsstandorts Deutschland stehen imVordergrund.