Mittwoch, 22. November 2017


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Bilanzpressekonferenz 2012

ALTE LEIPZIGER - HALLESCHE Konzern: Hohes Wachstum und stabile Ertragslage ermöglichen Stärkung der Risikotragfähigkeit

Oberursel/Stuttgart, (lifePR) - Die ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G. und die HALLESCHE Krankenversicherung a.G. erzielten im Geschäftsjahr 2011 hervorragende Ergebnisse. Das ermöglicht es, die langjährige Politik der Stärkung der Risikotragfähigkeit fortzusetzen.

Die beiden Gesellschaften legten bei den Beitragseinnahmen mit sieben bzw. fünf Prozent branchenüberdurchschnittlich zu. Die Ertragslage blieb stabil. Außerdem ist das Eigenkapital der Gesellschaften auch 2011 weiter um 73 Mio. € gestärkt worden. Die Garantie- und Leistungsversprechen an die Kunden wurden damit erneut bekräftigt.

Die aktuellen Bewertungen durch ASSEKURATA, Standard & Poor's und Fitch bestätigten wieder die hohe Finanzkraft und die hervorragende Wettbewerbsposition des Lebens- und des Krankenversicherers.
Darüber hinaus haben die Konzerngesellschaften trotz des niedrigen Zinsniveaus auch die jüngsten Tests im Vorfeld der Einführung von Solvency II bestanden; damit erfüllen sie schon heute die voraussichtlich ab 2014 geltenden neuen Eigenmittelanforderungen.

Der Gesamtumsatz des Konzerns, einschließlich der Mittelzuflüsse im Bauspar- und Investmentfondsgeschäft, entwickelte sich positiv: Er stieg um 5 % von 3.285 Mio. € auf 3.440 Mio. €.

Zu den Geschäftsergebnissen der einzelnen Gesellschaften:

ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung:
Neugeschäfts- und Beitragsentwicklung deutlich über Vorjahreswerten und Branchenschnitt

Konventionelle und fondsgebundene Rentenversicherungen mit und ohne Garantien, Berufsunfähigkeitsversicherungen und Produktangebote für die betriebliche Altersversorgung stehen im Mittelpunkt des Produktportfolios der Gesellschaft und wurden 2011 stark nachgefragt.

Das führte zu einem mit 11,5 % auf 499 Mio. € gewachsenen Neugeschäft. Dabei erhöhte sich der laufende Neugeschäftsbeitrag um 20,4 % auf 172 Mio. € (Branche: 8,2 %).

Aufgrund der Bedeutung des Geschäftsfeldes "Betriebliche Altersversorgung" und der Nachfrage nach Rentenversicherungen für das Privatkundengeschäft wuchsen auch die Einmalbeiträge des Neugeschäfts um 7,3 % auf 327 Mio. €, während die Branche hier einen Rückgang um 17,4 % verzeichnete. Auch das Wachstum der gebuchten Bruttobeiträge, die von 1.483 Mio. € um 7,2 % auf 1.590 Mio. € zunahmen, lag deutlich über der Branchenentwicklung (- 4,6 %).

Nettoverzinsung auf hohem Niveau
Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen erreichte im Niedrigzinsumfeld mit 4,5 % (2010: 4,8 %) erneut einen marktüberdurchschnittlichen Wert (Branche: 4,1 %). Da nicht in Rentenanlagen von Peripheriestaaten investiert wird, sind entsprechende Verluste vermieden worden.

Stärkung der Produktivität führt zu verbesserten Kostenquoten
Die Verwaltungskostenquote verringerte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 2,2 % und sank damit unter den Branchendurchschnitt von 2,4 %.

Rohüberschuss stabil - Eigenkapital auf über eine halbe Milliarde Euro gewachsen
Der Rohüberschuss (vor Steuern und Direktgutschrift) betrug 392 Mio. €. Hinzu kam die erstmals gebildete, gesetzlich vorgeschriebene Zinszusatzreserve in Höhe von 29 Mio. €.
Das Rekordergebnis des Vorjahres von 438 Mio. € konnte so trotz Niedrigzinsphase fast erreicht werden. Das Eigenkapital wurde erneut kräftig dotiert und stellte sich auf 516 Mio. € gegenüber 469 Mio. € im Geschäftsjahr 2010.

Neue Produkte für die Betriebliche Altersversorgung
Speziell kleinen und mittelgroßen Unternehmen bietet die ALTE LEIPZIGER eine neue Lösung für Lebensarbeitszeitkonten an, bei der Mitarbeiter Arbeitszeit oder -entgelt einbringen, um damit zu einem späteren Zeitpunkt eine bezahlte Freistellung zu finanzieren.
Ein neues, die Verwaltung von Unternehmen entlastendes Angebot stellt die neu gegründete ALTE LEIPZIGER Treuhand GmbH dar, die Kunden die Möglichkeit bietet, insbesondere Rückdeckungsversicherungen zu übertragen. Bei Insolvenz des Arbeitgebers sind die Versorgungsansprüche der Arbeitnehmer durch die doppelseitige Treuhand (Contractual Trust Arrangement, auch CTA genannt) gesichert.
Außerdem entwickelte die Gesellschaft ein neues Konzept zur Übertragung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds, die vor allem zur Auslagerung bestehender Versorgungsverpflichtungen von Führungskräften genutzt werden.

HALLESCHE Krankenversicherung: Sehr gutes Neugeschäft - deutlich mehr Versicherte in der Vollversicherung
2011 stiegen die gebuchten Bruttobeiträge der HALLESCHE um 5,1 % auf 1.057 Mio. € (2010: 1.006 Mio. €). Auch die Zahl der Versicherten entwickelte sich positiv von 577.514 im Jahr 2010 auf 586.167 (+1,5 %). In der Vollversicherung hat die Gesellschaft 6.486 neue Versicherte gewonnen; der Versicherungsbestand in der Vollversicherung stieg von 229.851 auf 236.337. Die Steigerung von 2,8 % liegt über dem Branchenschnitt von knapp 1 %.

Neugeschäft steigt kräftig
Das Neugeschäft der HALLESCHE übertraf mit 5,5 Mio. € Monats-Soll-Beitrag den Vorjahreswert von 3,8 Mio. € deutlich. Die Steigerung von 46,1 % ist vor allem dem Ende des Drei-Jahres-Moratoriums und der neuen Vertriebsstruktur des Konzerns zu verdanken. Mit 80.800 neuen Vollversicherten in der gesamten Branche liegt das Wachstum der HALLESCHE in der Vollversicherung erheblich über ihrem Marktanteil von 2,6 %.

Die Verwaltungskostenquote war erneut rückläufig. Sie verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte auf 2,6 %. Die Versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote gilt als Maßstab für den Erfolg eines privaten Krankenversicherers. Mit einer Quote von 11,0 % schneidet die HALLESCHE im Branchenvergleich gut ab.

Kapitalanlageergebnis gesteigert
Aufgrund des höheren Anlagevolumens konnte das Kapitalanlageergebnis um 7,6 % von 199 Mio. € auf 214 Mio. € angehoben werden. Die Nettoverzinsung ging leicht auf 3,98 % (Vorjahr: 4,02 %) zurück. Im Interesse ihrer Versicherten setzt die HALLESCHE auf Sicherheit in der Kapitalanlage.

Eigenkapital weiter gestärkt
Erneut wurde das Eigenkapital deutlich aufgestockt. Zur Sicherung der nachhaltigen Finanzstärke des Unternehmens und des Leistungsversprechens an die Versicherten betrug es Ende 2011 219 Mio. € (2010: 193 Mio. €, +13,4 %) und liegt erheblich über dem Branchenschnitt.

Der Überschuss vor Steuern erreichte mit 142 Mio. € knapp das im vorangegangenen Jahr des 75-jährigen Firmenjubiläums erzielte Ergebnis in Höhe von 150 Mio. €. Hierdurch konnten der erfolgsabhängigen Rückstellung für Beitragsrückerstattung 108 Mio. € zugeführt werden (Vorjahr: 128 Mio. €).

Neue Produkte für die betriebliche Krankenversicherung
Insbesondere für mittelständische Unternehmen bietet die HALLESCHE eine völlig neue Produktwelt im Bereich der betrieblichen Krankenversicherung an, die mit speziellen Serviceleistungen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements kombiniert werden können.

Tochtergesellschaften des Konzerns
Durch Bestandssanierungen und eine zurückhaltende Zeichnungspolitik in den Sparten Kfz, Wohngebäude und Rechtsschutz verbesserte sich die Schadenquote der ALTE LEIPZIGER Versicherung AG um 9,3 Prozentpunkte auf 70,9 %, wodurch eine Brutto-Combined- Ratio von 99 % erreicht werden konnte. Ihre Beitragseinnahmen verringerten sich um 4,3 % auf 420,7 Mio. €. Die Schadenreserven (brutto) erhöhten sich um 9,0 Mio. € auf 579,5 Mio. €. Es wurde ein Bilanzgewinn in Höhe von 5,0 Mio. € erzielt, nach 0,4 Mio. € im Vorjahr. Die Politik der Reserven- und Bilanzstärkung kann hierdurch fortgesetzt werden.

Ein erneut marktüberdurchschnittliches Wachstum im Bauspar-Neugeschäft (28 %) und ein mit 8,7 % deutlicher Anstieg des Baufinanzierungsgeschäfts prägten das Geschäftsjahr der ALTE LEIPZIGER Bauspar AG. Schlüssel zum Erfolg war einmal mehr die hervorragende Produktqualität. Die Finanzberatung Max Herbst, in Kooperation mit n-tv, zeichnete die ALTE LEIPZIGER Bauspar AG mit dem Siegel "Beste Baufinanzierung" für Bauspar-Konstantmodelle über 20 und 30 Jahre Laufzeit aus.

Ausblick 2012

Die ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung rechnet für 2012 mit einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung. Grundlage für die günstige Prognose sind deutliche Neugeschäfts- und Beitragssteigerungen in den ersten Monaten dieses Jahres.

Aufgrund der hohen Attraktivität der Tarife der HALLESCHE im Vollversicherungs- und Zusatzversicherungssegment werden auch für 2012 positive Impulse für das Neugeschäft und eine weitere Steigerung der Beitragseinnahmen erwartet.

Beide Gesellschaften werden auch 2012 ihre nachhaltige Geschäftspolitik der kontinuierlichen Eigenkapitalstärkung fortsetzen.

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