Freitag, 26. Mai 2017


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Fortsetzung eines Erfolgsmodells

(lifePR) (Innsbruck, ) Das Zentrum für Naturgefahren- und Risikomanagement, alpS, hat in den sechs Jahren seines Bestehens über 50 Unternehmen als Partner gewonnen. Mehr als 30 Projekte wurden aus der Wissenschaft heraus zur praktischen Umsetzung gebracht. Das Gesamtbudget betrug in diesen Jahren rund 15 Millionen Euro.

Dieser Erfolg ist für alpS und die Universität Innsbruck "Grund und Motivation, den eingeschlagenen Weg verstärkt fortzusetzen", so Geschäftsführer Eric Veulliet beim jüngsten alpS-Forum.

Das Hauptthema ist der Klimawandel mit seinen regionalen Folgen. Und die werden sehr stark spürbar werden - denn auch die Werte, um die es geht sind sehr stark angewachsen. Laut Professor Johann Stötter hat sich in Tirol in den letzten 50 Jahren die Zahl der Wohnhäuser verfünffacht, die der Hotels und Pensionen ist noch stärker angestiegen.

Eine Vervielfachung des Wertes gibt es natürlich auch bei der sehr teuren Infrastruktur.

Großes Interesse der Wirtschaft und der Länder

Eine "Initiativgruppe" um den Innsbrucker Forschungsvizerektor Prof. Tillman Märk und Eric Veulliet bemüht sich derzeit intensiv darum, die Themenfelder gezielt zu erweitern. Der bisherige Schwerpunkt lag bisher vor allem in den Bereichen Schutz und Risikominimierung. "Jetzt müssen wir zusätzlich in Richtung Klimaschutz als Wirtschafts- und Innovationsmotor gehen", so Veulliet. Die Wirtschaft zeige bereits starkes Interesse, ebenso die Länder Tirol, Südtirol und Vorarlberg.

Klimawandel - Innovationen als Wirtschaftschance

Prof. Hans Stötter und Prof. Annegret Thieken (früher Geoforschungszentrum Potsdam, jetzt Universität Innsbruck und wissenschaftliche Leiterin von alpS) präsentieren bereits sehr genau ausgearbeitete Vorstellungen über das angestrebte neue Kompetenzzentrum. Die Bereiche Land, Wasser und Energie sollen hinsichtlich ihrer Innovationserfordernisse gemeinsam mit Wirtschaftspartnern, Gebietskörperschaften und anderen zuständigen Forschungspartnern genau untersucht werden, mit dem Ziel wettbewerbsfähige Technologien und Lösungen zu entwickeln und für den weltweiten Markt bereitzustellen.

Im Oktober soll ein entsprechender COMET-Antrag bei der Forschungsförderungsgesellschaft in Wien eingebracht werden.

Das Interesse an der Vorstellung des neuen Kompetenzzentrums war beachtlich - das zeigte der volle Saal!

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