Trendwende vollzogen: ALNO AG macht Weg frei für langfristige Neufinanzierung

Geschäftsbericht 2011 veröffentlicht

(lifePR) ( Pfullendorf, )
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- Positiver Ausblick nach Jahr der Restrukturierung und Konsolidierung
- Trendwende: Umsatz- und Ergebnissteigerung in Q1/2012 setzt sich auch in Q2/2012 fort
- Vorlage des neuen Finanzierungskonzepts bis zum Sommer

Die ALNO AG hat ihren Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 vorgelegt und unterstreicht damit die positive Zukunftsprognose des Unternehmens. Ausschlaggebend dafür sind die fortschreitende Umsetzung des Finanzierungskonzepts zur nachhaltigen Verbesserung der Konzernbilanz, die Sicherstellung einer umfassenden Finanzierung der ALNO AG sowie die deutliche Ergebnisverbesserung im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Der positive Umsatz- und Ergebnistrend setzt sich auch im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2012 fort.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young erteilt in ihrem Jahresabschlussbericht 2011 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk und folgt somit den Einschätzungen des Vorstandes, dass mit der erfolgreichen Umsetzung des Finanzierungskonzepts die Zukunfts- und Wachstumsstrategie des Unternehmens realisiert werden kann.

Derzeit ist das Unternehmen in fortgeschrittenen Verhandlungen über ein neues langfristiges Kapitalisierungs- und Finanzierungskonzept, dessen erfolgreiche Umsetzung zu einer signifikanten Stärkung des Konzern-Eigenkapitals sowie zu einer vollständigen Ablösung der wesentlichen finanzierenden Banken führen wird. Gleichzeitig wird die ALNO AG insgesamt ihre operative und finanzielle Flexibilität und Unabhängigkeit erhöhen. Max Müller, CEO der ALNO AG, erklärt dazu: "Dies wird ein echter Befreiungsschlag. Vor dem Hintergrund der guten operativen Entwicklung haben bereits mehrere alte und neue Kapitalgeber ihren Investitionswillen unterstrichen."

Banken, Hauptaktionäre, Partner und Investoren unterstützen die ALNO AG

Dem Vorstand der ALNO AG ist es gelungen, für das Finanzierungskonzept Mitte Mai 2012 schriftliche Absichtserklärungen der Hauptaktionäre, Geschäftspartner sowie von Alt- und Neu-Investoren zu erhalten, die die Unterstützung dieses Kapital- und Finanzierungskonzeptes zum Inhalt haben. Diese Absichtserklärungen sollen gemeinsam mit dem beabsichtigten Sanierungsbeitrag der wesentlichen Konsortialbanken noch im Sommer in eine verbindliche Sanierungsvereinbarung überführt werden. Die Hauptversammlung wird am 21. August 2012 in Pfullendorf stattfinden und über die Maßnahmen beschließen.

Die Ablösung der Bankenfinanzierung durch Alt- und Neu-Investoren ist eine notwendige Voraussetzung für die geplante Kapitalerhöhung und erfolgt nach derzeitigem Stand durch zwei separate Transaktionen: In der ersten Transaktion werden bestehende Bankverbindlichkeiten durch Alt- und Neu- Investoren übernommen und abgelöst. Die zweite Transaktion sieht die Begebung einer Anleihe durch die ALNO AG an bestehende sowie an neue Investoren vor. Der Erlös dieser Anleihe wird überwiegend dazu verwendet, den restlichen Teil der Kreditforderungen zurückzuführen. Gegenstand dieser neuen Sanierungsvereinbarung sind weitere Beiträge der Hauptaktionäre sowie der wesentlichen finanzierenden Banken des ALNO Konzerns und des Partners Bauknecht Hausgeräte GmbH. Bauknecht, eine Tochter der global tätigen Whirlpool Corporation, hat als wichtiger Lieferant und Investor der ALNO AG durch verschiedene Maßnahmen die Erhaltung der Liquidität bis zur Umsetzung des Konzepts und der Kapitalerhöhung im Herbst 2012 zugesichert.

Mit der Umsetzung des Konzepts und der Sanierungsvereinbarung werden eine signifikante Verbesserung des Konzern-Eigenkapitals sowie eine vollständige Ablösung der wesentlichen Banken verfolgt. Damit soll erreicht werden, dass die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahezu vollständig reduziert werden. "Wir sind zuversichtlich, dass wir die Maßnahmen des Kapitalisierungs- und Finanzierungskonzepts wie geplant rechtzeitig umsetzen und die Bedingungen und Annahmen unserer Unternehmensplanung eintreten werden", unterstreicht der Vorstandschef Max Müller.

Restrukturierung in 2011 legt Grundlage für Trendwende in 2012

"Das zurückliegende Geschäftsjahr gehört ohne Frage zu den schwierigsten in unserer 85-jährigen Unternehmensgeschichte. Wir haben die Ursachen analysiert, Fehler korrigiert und strategische Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen. ALNO befindet sich wieder auf einem Wachstumspfad", so der Vorstandsvorsitzende Müller.

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 war von vielen gravierenden Veränderungen im operativen Geschäft und im Management geprägt. Maßnahmen zur Restrukturierung und strategischen Neuausrichtung haben dabei Umsatz und Ergebnis der ALNO AG belastet. Zusätzlich musste das Unternehmen Preissteigerungen auf der Lieferantenseite verkraften. Darüber hinaus belastete eine nicht marktgerechte Preisstruktur das Jahresergebnis. Der Umsatz der ALNO Gruppe sank im Jahr 2011 um 3,1% auf EUR 452,8 Mio. Im Inland gingen die Umsätze um 2,5% auf EUR 326,4 Mio. zurück, der Auslandsumsatz sank um 4,7% auf EUR 126,4 Mio. Das operative Ergebnis (EBIT) verblieb im Geschäftsjahr 2011 mit EUR -10,7 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres. Das Jahresergebnis der ALNO AG war entsprechend eingetrübt. Zum 31. Dezember 2011 verbuchte das Unternehmen einen Konzernfehlbetrag in Höhe von EUR 25,6 Mio.

Nach der Trendwende im ersten Quartal strebt die ALNO Gruppe für das Gesamtjahr 2012 wieder ein deutlich positives operatives Ergebnis (EBITDA) an. "2012 ist für die ALNO Gruppe das Jahr des Turnarounds. 2013 wollen wir dann ein ausgeglichenes EBIT erreichen", sagt Elmar Duffner, im Vorstand der ALNO AG unter anderem verantwortlich für die Produktion und den weltweiten Vertrieb.

Im ersten Quartal 2012 hat ALNO bereits wieder Tritt gefasst. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwirtschaftete der ALNO Konzern einen Umsatz in Höhe von EUR 118,5 Mio. (Vorjahr: EUR 108,8 Mio.). Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 8,9% gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres. Im Inland stieg der Umsatz um 8,4% auf EUR 87,3 Mio. (Vorjahr: EUR 80,5 Mio.), im Ausland um 10,2% auf EUR 31,2 Mio. (Vorjahr: EUR 28,3 Mio.).

Das Wachstum resultierte insbesondere aus den verstärkten Exportaktivitäten und der weiter optimierten Positionierung der vier Konzernmarken ALNO, Wellmann, Impuls und Pino. Neben der sehr erfreulichen Umsatzsteigerung führten bedeutende Erfolge beim Restrukturierungsprogramm des Unternehmens zu einer wesentlichen Verbesserung der Ertragslage. Das EBITDA des ALNO Konzerns stieg auf EUR 2,1 Mio. im ersten Quartal 2012 (Vorjahr: EUR -4,8 Mio.). Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich auf EUR -1,9 Mio. und liegt damit um 75% über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums (EUR -7,5 Mio.). Die Rohertragsquote konnte von 37,3% auf 39,2% gesteigert werden. Die positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung des ersten Quartals setzt sich bislang auch im zweiten Quartal fort.

"Unsere bisherige Entwicklung in diesem Jahr zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das ist ein wichtiges und überzeugendes Signal, auch an unsere Investoren. Die Zeichen bei ALNO stehen wieder auf gesundes Wachstum", so Duffner.
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