Freitag, 22. Juni 2018


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Alno AG baut noch in diesem Jahr bis zu 150 Stellen in Pfullendorf ab

Düsseldorf, (lifePR) - .
- Personalanpassung ist Folge erforderlicher struktureller Veränderungen im Produktsortiment
- Unternehmen und Betriebsrat gehen aufeinander zu und verhandeln ausgewogenen Interessensausgleich und Sozialplan

Die Alno AG wird im Zuge geplanter Personalanpassungen in einem ersten Schritt bis zum Jahresende 2010 bis zu 150 Arbeitsplätze am Standort Pfullendorf abbauen.

Als Konsequenz struktureller Veränderungen im Rahmen des Zukunftskonzepts "ALNO 2013" hat sich die Erlösqualität bereits deutlich verbessert, da Alno auf die Erwirtschaftung margenschwacher Umsätze bewusst verzichtet und die Kunden dieses Konzept schrittweise akzeptieren. Trotzdem zeichnet sich ab, dass die am Standort Pfullendorf Anfang März 2010 gestartete Kurzarbeit die ohnehin schon seit längerem bestehenden Unterauslastung nicht ausreichend kompensieren kann.

Während die bislang in Pfullendorf angesiedelte Serienproduktion nach Enger verlagert wird, soll der Schwerpunkt in diesem Werk langfristig auf ausgewählten Spezialsortimenten liegen. "Wir sind überzeugt, dass das Werk in Pfullendorf als Produktionsort für qualitativ hochwertige Alno-Fertigungen eine Chance hat. Daher tun wir alles, um diesen Standort in entsprechend veränderter Form aufrechtzuerhalten", kommentiert der

Alno-Vorstandsvorsitzende Jörg Deisel die Entscheidung. "Uns ist bewusst, dass die eingeleitete Kurzarbeit alleine nicht ausreichen wird, um die Kapazitätssituation beständig zu entspannen. Kurzarbeit kann keine Dauerlösung sein, daher ist die Personalanpassung jetzt notwendig und kann nicht erst in vielleicht einem oder zwei Jahren gestartet werden", begründete er den Schritt weiter.

Der Vorstand zeigt sich zufrieden darüber, dass mit dem Betriebsrat eine sozialverträgliche Vorgehensweise und vernünftige Güteabwägung erarbeitet werden konnte. Die Stellen werden im Rahmen eines vereinbarten Interessenausgleichs und Sozialplans abgebaut, der von freiwilligen Trennungsvereinbarungen bis zu einer ab 1. September 2010 zu gründenden Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (BQG) ein Bündel an Maßnahmen enthält. Ziel der BQG ist es, so viele Mitarbeiter wie möglich in den Arbeitsmarkt zurückzuführen.

Rechtlicher Hinweis:

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Alno AG oder der mit ihr verbundenen Unternehmen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Alno AG und der mit ihr verbundenen Unternehmen wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Weder die Alno AG noch die mit ihr verbundenen Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Sollten sich Annahmen oder Prognosen ganz oder teilweise als unrichtig erweisen oder unvorhergesehene Risiken auftreten, könnte die Geschäftsentwicklung der Alno AG anders als erwartet verlaufen. Die Alno AG kann daher keine Haftung für irgendwelche in dieser Pressemitteilung gemachten Äußerungen übernehmen.

ALNO Aktiengesellschaft

Die Alno AG zählt zu den führenden Küchenherstellern Deutschlands. An vier nationalen Produktionsstandorten sowie einem in Dubai bedient Alno den deutschen wie internationalen Markt mit einem Küchenvollsortiment. Zum Alno Konzern gehören neben der Kernmarke Alno auch Wellmann (klassischmodern), Impuls (minimalistisch) und Pino (Einstiegspreis-Segment). Die Alno AG ist mit zirka 7.000 Vertriebspartnern in mehr als 64 Ländern der Welt aktiv. Im Geschäftsjahr 2009 erwirtschafteten rund 1.900 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 493 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von 1,1 Millionen Euro vor außerordentlichen Abschreibungen. Der Auslandsanteil am Umsatz betrug 29,8 Prozent.

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