Donnerstag, 23. November 2017


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Regionale Standortanalyse der DIS AG: Unternehmen im Industriesektor setzen auf flexible Beschäftigungsmodelle

Augsburg, (lifePR) - .
- Zahlen und Analysen zum Arbeitsmarkt in der Region Augsburg
- Fast die Hälfte der Zeitarbeitnehmer ist hier im Industriesektor tätig
- Hoch qualifizierte Zeitarbeitnehmer sind immer gefragter

Augsburg zählt zu den wichtigsten Industriestandorten in Süddeutschland. Welche Rolle speziell flexible Beschäftigungsmodelle heute für den Industriesektor vor Ort spielen und wie häufig Unternehmen diese nutzen, zeigt die regionale Standortanalyse der DIS AG auf. Hierfür hat der Personaldienstleister, der zu den führenden in Deutschland zählt, Entwicklungen am Arbeitsmarkt in der Region zwischen Neuburg an der Donau und Kempten (Allgäu) untersucht und dabei besonders die Nachfrage nach flexiblen Beschäftigungsmodellen in den Blickpunkt gerückt.

Der Arbeitsmarkt im Industriebereich

Von den insgesamt 450.649 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region sind 182.210 - und damit rund 40 Prozent - im Industriesektor tätig (Stand 08/2011). Die meisten dieser Arbeitnehmer sind als Lagerverwalter, Lager- und Transportarbeiter (16.312), als Techniker (15.929), im Bereich Landverkehr (14.260) sowie als Elektriker (12.504) und Ingenieure (12.146) tätig (vgl. hierzu Abbildung 1). Traditionell sind in der Region vor allem die Maschinenbau- sowie die Luft- und Raumfahrtbranche gut aufgestellt. Hier werden viele - insbesondere qualifizierte und hoch qualifizierte - Arbeitnehmer gesucht.

Die Entwicklung der flexiblen Beschäftigungsmodelle vor Ort

Die besondere Bedeutung des Industriesektors lässt sich auch am Beispiel der Zeitarbeitsbranche bestätigen (allgemeine Zahlen zur Branche: vgl. Abbildung 2). So waren hier 6.388 der insgesamt 13.786 Zeitarbeitnehmer, also fast die Hälfte, im zweiten Quartal 2011 tätig. Generell war die Zahl der Zeitarbeitnehmer im Industriesektor während der vergangenen Jahre - und damit auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - relativ stabil. Seit dem zweiten Quartal 2010 liegt die Anzahl wieder über dem Wert des ersten Quartals 2007 und ist seitdem noch einmal deutlich gestiegen.

Auffällig ist dabei, dass in der Region auch verstärkt hoch qualifizierte Zeitarbeitnehmer gesucht werden: Ihr Anteil hat sich allein bei der DIS AG in Augsburg in den vergangenen Jahren signifikant erhöht. "Flexible Beschäftigungsmodelle sind heute für viele Unternehmen eine Alternative, auch und gerade wenn es um qualifizierte Mitarbeiter geht und Experten mit hoch spezialisiertem Know-how benötigt werden", sagt Birgitta Anna Schär, Leiterin der Niederlassung des Geschäftsbereichs Industrie der DIS AG in Augsburg. "Hinzu kommt, dass die Arbeit bei wechselnden Projekten auch für Hochschulabsolventen interessant ist, die verschiedene Firmen kennenlernen und schnell viel Berufserfahrung sammeln möchten." Die größte Nachfrage besteht bei den Betrieben im Industriebereich im Raum Augsburg aktuell hinsichtlich Industriemechanikern, Fertigungsplanern und Projektingenieuren. Dies bestätigt auch der Trend der vergangenen Monate, in denen die Nachfrage nach hoch qualifizierten Mitarbeitern mit insgesamt rund 50 offenen Stellen in der Industrie konstant hoch blieb.

Ermittelt hat die Zahlen und Analysen zur Region Augsburg die DIS AG. Der Personaldienstleister, der sich auf die Überlassung und Vermittlung von Fach- und Führungskräften spezialisiert hat, ist seit 39 Jahren mit seinem Geschäftsbereich Industrie am Standort vertreten. Zudem sind auch die Geschäftsbereiche Finance und Office & Management vor Ort aktiv. Ein weiteres Standbein bildet darüber hinaus der Bereich Engineering. "Den Arbeitsmarkt in unserer Region genau zu beobachten und Entwicklungen zu analysieren, zählt zu unseren wichtigsten Aufgaben", sagt Birgitta Anna Schär. "Nur wenn wir die Anforderungen von Unternehmen und von Arbeitnehmern genau kennen, gelingt es uns, beide Seiten passgenau zusammenzubringen." Derzeit zeichnet sich ihrer Einschätzung nach eine deutliche Entwicklung ab: "Durch den demografischen Wandel entsteht in vielen Bereichen ein Bewerbermangel. Unternehmen müssen immer mehr Zeit aufwenden, um geeignete Kandidaten zu finden", erklärt Schär. "Wenn sich der Bewerbermarkt weiter verknappt, werden die Firmen künftig Kompromisse eingehen müssen, zum Beispiel hinsichtlich der Qualifikation. Wenn ein Kandidat nur 80 Prozent der geforderten Kenntnisse mitbringt, kann das durch Fortbildungen aufgefangen werden. Hier muss ein Umdenken stattfinden."

DIS AG

Die DIS AG gehört zu den größten Personaldienstleistern in Deutschland. Als Marktführer in der Überlassung und Vermittlung von Fach- und Führungskräften hat sie sich auf die Geschäftsfelder Finance, Industrie, Information Technology, Office & Management, Engineering und Outsourcing & Consulting spezialisiert. Im Geschäftsfeld Engineering werden die Dienstleistungen durch das Tochterunternehmen euro engineering AG (100%) erbracht. Rund 9.200 Mitarbeiter arbeiten in 166 Niederlassungen für die DIS AG. Zum Konzern gehören weiterhin: DIS Consulting GmbH (100%), DIS Interim Management GmbH (100%) und Lee Hecht Harrison Deutschland GmbH (100%). Nach einer Umfrage des "Great Place to Work" Instituts und des Handelsblattes zählt die DIS AG mit Platz 1 zu "Deutschlands besten Arbeitgebern 2012".

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