Klimkes taufen Urwildpferde im Allwetterzoo Münster

(lifePR) ( Münster, )
Die Reiterfamilie Klimke aus Münster ist Schirmherr des Zuchtprojektes bei den Przewalski Urwildpferden im Allwetterzoo Münster. Am 6. September besuchen die Klimkes ihre Patenpferde und taufen die beiden Fohlen aus 2016.

„Peppo“ und „Valuta“ heißen die beiden Fohlen bei den Przewalski-Urwildpferden die am 4. und 6. April 2016 im Allwetterzoo Münster zur Welt kamen. Getauft wurden sie am 6. September von der Reiterfamilie Klimke aus Münster, die die Schirmherrschaft für das Przewalski-Zuchtprojekt im Zoo übernommen haben.

Warum gibt es Przewalski-Zuchtprojekte?

Das Przewalski-Pferd ist das letzte echte Wildpferd und war zum Zeitpunkt seiner wissenschaft­lichen Erstbeschreibung bereits sehr selten. Das letzte freilebende Przewalski-Pferd wurde 1969 gesehen. Glücklicherweise lebten damals noch weniger als 40 Exemplare dieser Wildpferdform in menschlicher Obhut. Lediglich im Prager Zoo und im Tierpark Hellabrunn kamen noch Fohlen dieser Wildpferdeart zur Welt. Die Etablierung eines Zuchtbuches und die engagierte Arbeit einiger Zoos ließen die Anzahl der heute lebenden Tiere wieder auf 2.000 Individuen ansteigen. In mehreren Initiativen wird versucht, Przewalski-Pferde wieder in der freien Wildbahn zu etablieren. Das internationale Zuchtbuch wird in Prag geführt, das EEP-Zuchtbuch im Zoo Köln.

Przewalski-Urwildpferde im Allwetterzoo Münster

Nachdem im Allwetterzoo Münster lange nur aus der Zucht ausgeschiedenen Przewalskis lebten, hat der Zoo 2013 wieder „genetisch wertvolle“ Urwildpferde erhalten - den Hengst „Leon“ und die beiden Stuten „Pangolia“ und „Viola“. Seit 2013 wurden von beiden Stuten bislang je zwei Fohlen aufgezogen.


Das am 9. August 2014 geboren Stutfohlen „Philippa“ wurde am 1. August 2016 an ein Beweidungsprojekt bzw. Kleinreservat in Schweinheim, Hessen abgegeben.
Der am 9. April 2015 geborene Hengst „Veto“ geht diesen Winter auf eine Beweidungsfläche in Sprakel bei Meppen.
Die beiden diesjährigen Fohlen „Peppo“ vom 4. April 2016 und „Valuta“ vom 6. April 2016 werden Ende 2017 Anfang 2018 ebenfalls über das EEP an bestehende Kleinreservate abgeben.
In den Kleinreservaten lernen die Tiere für sich selbst zu sorgen. Aus den Reservaten heraus werden noch immer Tiere für die drei bestehenden Auswilderungsprojekte (2 x Mongolei, 1 x Ungarn) entsendet. Andere gehen zur Erhaltungszucht zurück an Tiergärten.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.