Donnerstag, 23. Februar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 151604

Die Erde steht Kopf - Für eine neue Weltrisikogemeinschaft

Eine Diskussionsreihe der Allianz Kulturstiftung, der Münchener Rück Stiftung, der Münchner Kammerspiele und der Süddeutschen Zeitung - Umweltbedingte Migration - Das Wasser steht uns bis zum Hals

(lifePR) (München, ) Völkerwanderungen gehören von jeher zur kulturellen Entwicklung der Menschheit. Doch Globalisierung, Armut und steigende Bevölkerungszahlen lassen die Migrantenströme stetig anschwellen. Nach Angaben der UN waren 2007 etwa 175 Millionen Menschen auf der Flucht. "Migrantien", das fiktive Land der Migranten, nimmt mittlerweile im Vergleich der Bevölkerungszahlen weltweit Rang sechs ein. Bis dato dominieren politische oder ökonomisch bedingte Ursachen; die Klima- und Umweltveränderungen zwingen aber ebenfalls immer mehr Menschen in die Migration. Umweltbedingte Migration findet heute schon in Regionen mit Klimastress statt. Beispiel Alaska: Das Polareis schmilzt, die Permafrost-Böden tauen auf und der Meeresspiegel steigt. Ureinwohner, die Inuit, die hier seit Jahrhunderten leben, müssen umgesiedelt werden. Auch die Bewohner kleiner Inselstaaten im Pazifik wie Tuvalu und Kiribati müssen ihre Heimat wegen des starken Meeresspiegelanstiegs verlassen. Sie werden entwurzelt, verlieren ihr Land, ihre Häuser und ihre soziokulturelle Umgebung. DasWasser steht ihnen bis zum Hals.

- Philippe Boncour, Politikexperte der Internationalen Organisation für Migration (IOM) aus Genf,
- Robin Bronen, Anwältin für indigene Völker und Menschenrechte aus Alaska und
- Koko Warner, Expertin für Klimawandel und Migration der Universität der Vereinten Nationen in Bonn werden die Facetten umweltbedingter Migration beleuchten.

Die Veranstaltung moderiert Andrian Kreye, Leiter des Ressorts Feuilleton der Süddeutschen Zeitung.

Sonntagsmatinee, 21. März 2010 um 11:00 Uhr im Schauspielhaus, Maximilianstraße 26-28, 80539 München

Veranstaltung in englischer Sprache ohne Übersetzung

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Soweit wir in diesem Dokument Prognosen oder Erwartungen äußern oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel durch Naturkatastrophen), der Entwicklung der Schadenskosten, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise - tendenzen und, insbesondere im Bankbereich, aus der Ausfallrate von Kreditnehmern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte (z.B. Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und derWechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss haben. Terroranschläge und deren Folgen können dieWahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren.

Allianz SE

Die Allianz SE ist Mitglied bei Transparency International Deutschland und unterstützt die Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen sowie die Richtlinien der OECD für multinationale Unternehmen.

Die Allianz SE zählt zu den führenden Unternehmen im Versicherungssektor des Dow Jones Sustainability Index, sie ist im FTSE4Good und im Carbon Disclosure Leadership Index (CDP6) gelistet.

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