Wintersemester 2014/15: Protestsemester!

(lifePR) ( Hamburg, )
Am Montag, dem13.10.2014, beginnt an der Universität Hamburg die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2014/15. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Uni Hamburg wird im Bündnis mit vielen Uni-Mitgliedern und die sozialen Bewegungen in der Stadt die kommenden Monate zu einem Semester der öffentlichen Auseinandersetzung und des Protests für allgemeine Bildung, verantwortungsvolle Wissenschaft und Forschung machen. Die Anlässe für die Intensivierung des Protests spitzen sich auf die Haushaltsverhandlungen und -beschlussfassung in der Hamburgischen Bürgerschaft im Dezember zu. Zudem sind im Februar wieder Bürgerschaftswahlen. In Einheit mit dem Anspruch die gesellschaftliche Aufgabe, im Dienst des Menschen Wissenschaft zu betreiben, umzusetzen, fordert der AStA der Uni Hamburg höhere finanzielle Mittel aus öffentlicher Hand für die Universität.

Franziska Hildebrandt, AStA-Referentin für Hochschulpolitik dazu: "Seit Jahrzehnten ist die Universität chronisch unterfinanziert. Diese Situation ist politisch geschaffen. Die Unterfinanzierung ist ein Mittel die Universität und die Wissenschaft stärker an Wirtschafts- und somit den Profitinteressen zu binden, um kritische Bildung und die Bearbeitung der gesellschaftlichen Probleme, wie die soziale Ungleichheit, zurückzudrängen. Damit schadet diese Kürzungspolitik allen, denn die Universität und ihre Mitglieder werden darin eingeschränkt, dem Wohle der Gesellschaft und der Menschen zu dienen. Eine emanzipatorische, verantwortungsvolle und demokratische Universität benötigt eine bedarfsdeckende öffentliche Finanzierung. Dafür wollen wir in den kommenden Monaten in verschiedenen Veranstaltungen unsere Kommiliton*Innen ermuntern, mit uns einzugreifen, zu protestieren und für Verbesserungen zu kämpfen. Am Mittwoch, den29.10.2014, wird die erste uniweite studentische Vollversammlung im Audimax 1 zur Diskussion über Positionen und Forderungen, sowie zur Aktivitätenplanung, stattfinden."

Vincent Orth, AStA-Referent für Öffentlichkeitsarbeit ergänzt: "Die aktuellen Ärgernisse veranlassen uns den Protest für Verbesserungen zu intensivieren. Aktuelle Ärgernisse sind zum Beispiel das Papier "Strategische Perspektiven für die hamburgischen Hochschulen bis 2020" aus dem Senat, das den Hochschulen die alleinige Wirtschaftsinteressenorientierung aufdrücken will und auch die BAföG-Millionen-Verteilung in Hamburg, von denen nichts an den Hochschulen ankommt, während die Schulen und Hochschulen dringend mehr Geld aus öffentlicher Hand benötigen. Mit öffentlichen Aktionen, Versammlungen, Veranstaltungen und Demonstrationen wollen wir zeigen, welche gesellschaftliche Bedeutung eine ausfinanzierte Universität hat. In Anbetracht der aktuell zu lösenden Krise müssen wir als Uni-Mitglieder im Bündnis mit den sozialen Bewegungen in der Stadt, die Lösung in die Hand nehmen. Das heißt unter anderem die Umverteilung von oben nach unten und die Ausfinanzierung der öffentlichen Daseinsvorsorge durchzusetzen. Wir freuen uns auf viele Mitstreiter*Innen und rufen alle dazu auf, sich am heißen Herbst zu beteiligen."

Bisher geplante Termine:

29.10.2014, 12 Uhr, Audimax 1: uniweite, studentische Vollversammlung

11.11.2014, 16.30 Uhr, Jungfernstieg: Demo des Bündnisses gegen Rotstift "Bringen wir Licht ins Dunkel! Wir sind die Alternative zur Alternativlosigkeit!"
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