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AStA Universität Hamburg

Universität ineressiert sich nicht für Inklusion und Divrsity

(lifePR) ( Hamburg, )
Dem Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) und damit seiner auf die Inklusion behinderter Studierender und Lehrender ausgerichteten Arbeit droht mangels Finanzierungsbereitschaft durch die Universität Hamburg das Aus. Gleichzeitig entstehen durch das Verhalten der Universität beim "Runden Tisch Diversity" grundsätzliche Zweifel bezüglich der Ernsthaftigkeit ihrer Bemühungen um eine diskriminierungsfreie Universität.

Schon 1998 wurde im Leitbild der Universität festgelegt, dass durch ein breites Angebot wissenschaftlicher Dienstleistungen dem Wohl der Menschen und der Erfüllung öffentlicher und gesellschaftlicher Aufgaben gedient werden solle. Desweiteren heißt es, dass ein wichtiges Ziel der Uni die Offenheit des Zugangs zu Bildung und Wissenschaft ist. An der Umsetzung dieses Leitbildes hapert es leider.

Im Oktober 2012 forderte das ZeDiS gemeinsam mit dem Zentrum GenderWissen und der AG Queer Studies unter Verweis auf die UN-Behindertenrechtskonvention die Bezahlung von GebärdensprachdolmetscherInnen für die Teilnahme gehörloser Studierender am "Runden Tisch Diversity" der Uni Hamburg ein. Der Runde Tisch wurde daraufhin kurzerhand abgesagt. Der Universitätsleitung scheint nicht sehr an der Partizipation von Betroffenen an ihrem Diversity-Konzept gelegen.

Im Januar fand zwar ein "Runder Tisch" mit GebärdensprachdolmetscherInnen statt, doch die Ergebnisse sind bisher eher dürftig.

Der AStA fordert daher vom Präsidium:

· eine öffentliche Erklärung der Universität Hamburg zu ihrem Verhalten und eine Zusicherung die UN- Behindertenrechtskonvention umzusetzen
· eine Finanzierungsstrategie zur Förderung inklusiv ausgerichteter Projekte und Initiativen und eine Weiterführung des Zentrums für Disability Studies
· die Entwicklung einer Diversity-Strategie unter maßgeblicher Beteiligung derer, die es angeht.

Tatjana Witzgall, Referentin für Gleichstellung und Antidiskriminierung des AStA, erklärt hierzu: "Als AStA sind wir über den Umgang mit Inklusion und Diversity durch Verantwortliche der Universität Hamburg erschrocken. Die Uni sollte sich nicht nur mit dem Begriff Diversity schmücken wollen, sondern auch in dem Sinne handeln. Für eine diskriminierungsfreie Uni muss noch eine ganze Menge getan werden. Stattdessen sollen aber unliebsame Einrichtungen und Gruppen offenbar nicht zu Wort kommen oder gleich ganz weggespart werden. Die Universität hat noch viel zu lernen, was das Thema angeht. Schade, dass sie diejenigen, die ihr dabei helfen könnten, kurzerhand vor die Tür setzen will".
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