Montag, 23. April 2018


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Weitere deutsche Medaillen im Kanusprint und Hockey

Dieburg, (lifePR) - Kanute Martin Schubert (FH Jena) und die Hockey-Herrenmannschaft haben dem deutschen Team bei der Sommer-Universiade 2013 zwei weitere Medaillen beschert. Martin Schubert sicherte sich über die 500m-Distanz die Silbermedaille, während die Hockeyherren im Spiel um die Bronzemedaille buchstäblich in letzter Sekunde einen 4:3-Erfolg über Malaysia feierten.

Im Kanusprint hat Martin Schubert am zehnten Wettkampftag der Sommer-Universiade die Silbermedaille im Einerkajak gewonnen. Mit 1:45.955 Minuten erreichte er über die 500m-Distanz den zweiten Platz. Die Goldmedaille in dem mit zwei Olympiateilnehmern stark besetzten Feld ging klar an den Portugiesen Fernando Pimenta (1:43.900 min). Martin Schubert und der drittplatzierte Russe Victor Andrushkin (1:45.992 min) lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Rang. "Es war extrem knapp zu Platz drei", sagte Martin Schubert angesichts seines Vorsprungs von nur rund fünf Hundertsteln auf den Lokalmatadoren. Eine bessere Zeit wurde durch den immer wieder aufkommenden Gegenwind verhindert. Ich bin sehr zufrieden, abgesehen vom Start, der nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber davon habe ich mich nicht verrückt machen lassen und mein Rennen weiter durchgezogen", berichtete der Student der Raumfahrtelektronik, der zunächst einige Schwierigkeiten hatte, sich auf die Bedingungen der künstlich angelegten Strecke einzustellen. "Normalerweise trainiere ich auf dem Fluss, so dass ich hier etwas zu kämpfen hatte", so Schubert.

Hockeyherren mit Last-Minute-Sieg

Einen buchstäblichen Last-Minute-Sieg landete die Herren-Hockeymannschaft im Spiel um Platz drei gegen die Auswahl aus Malaysia. Die DHB-Auswahl war schnell in Führung gegangen. Bereits in der dritten Minute erzielte Matthias Knüpfer (Uni Hamburg) aus einer Strafecke heraus das 1:0 für die deutsche Mannschaft. Knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause zog Malaysia ebenfalls nach einer kurzen Ecke zum 1:1 gleich und konnte nach dem Seitenwechsel schnell den Führungstreffer zum 2:1 (49.) erzielen. Das deutsche Team steckte jedoch nicht auf und kam in Überzahl zunächst zum 2:2-Ausgleich (56.) durch Anton Ebeling (HU zu Berlin), ehe Timm Haase (Uni Stuttgart) nur zwei Minuten später zum 3:2 aus deutscher Sicht vorlegte. Als den Malayen rund fünf Minuten vor Spielende der erneute Ausgleich zum 3:3 gelang, rechnete so mancher bereits mit der Verlängerung. Doch ein Konter brachte die Entscheidung zu Gunsten der Deutschen. Frei vor dem gegnerischen Tor setzte sich Jonas Fürste (MHMK Hamburg) im Eins-gegen-Eins gegen den malaysischen Goalkeeper durch und erzielte vier Sekunden vor Spielende den umjubelten Siegtreffer für die DHB-Auswahl. "Das war eine kämpferisch ganz starke Leistung unserer Mannschaft. Die Jungs wollten unbedingt gewinnen und das haben sie auch gezeigt", sagte adh-Disziplinchef Hans-Werner Schrader nach der Begegnung. Angesichts der kurzen Vorbereitung, die das neu formierte Studententeam gemeinsam absolviert hatte, sei der Gewinn der Bronzemedaille umso höher einzuschätzen. "Man merkte zwar, dass die Mannschaft nicht aufeinander eingespielt ist, aber das hat sie durch viel Einsatz ausgeglichen", so Hans-Werner Schrader.

Einen durchwachsenen Wettkampftag erlebten die deutschen Schützen. Steffen Vocke (HfPV Wiesbaden) zog im Männer Kleinkalibergewehr Liegendkampf ins Finale ein und belegte dort mit 99.7 Punkten den siebten Platz. Axel Müller (HS Pforzheim) auf Platz 13 verpasste ebenso den Finaleinzug wie Patrick Kurz von der HWR Berlin. In der Teamwertung erreichten die deutschen Herren den fünften Platz. Auch Skeetschütze Frank Cordesmeyer (Newcastle University) und das Frauenteam im Kleinkalibergewehr Dreistellungskampf, Isabella Straub (LMU München), Yvonne Schlotterbeck (DHBW Villingen-Schwenningen) und Maren Prediger (West Virginia University), verpassten den Einzug ins Finale. Beste Deutsche wurde Isabella Straub, die als Neunte nur knapp, da punktgleich mit der Achtplatzierten, am Finale vorbeischrammte.

Das Basketball-Herrenteam musste sich im Spiel um Platz neun bis zwölf trotz guter kämpferischer Leistung dem favorisierten Gegner USA mit 70:92 geschlagen geben. Nach dem ersten Viertel lagen die Deutschen nur knapp mit 17:19 zurück, im zweiten Viertel fand die Mannschaft nur schwer ins Spiel und brachte sich so mit 32:46-Rückstand einen schon deutlicheren Rückstand ein. Mit mehr Biss ging es dann in die zweite Spielhälfte. Das dritte Viertel gestaltete sich dank besserer Verteidigung und Steigerung der Trefferquote ausgeglichen, so dass es beim Stand von 51:65 in den letzten Spielabschnitt ging. In diesem erwischten die Amerikaner erneut den besseren Start. Die deutsche A2-Nationalmannschaft gab jedoch nie auf und konnte so auch dieses Viertel weitgehend ausgeglichen zum 70:92-Endstand bestreiten. Am morgigen Dienstag absolviert die Mannschaft von Bundestrainer Olaf Stolz ihr abschließendes Spiel im Universiade-Turnier. Gegen Mexiko geht es dann um Platz elf.

Die deutschen Ringer im griechisch-römischen Stil gingen an ihrem ersten Wettkampftag leer aus. In der Gewichtsklasse bis 66kg unterlag Toni Stade (Uni Jena) in der Vorrunde seinem Gegner, dem späteren Goldmedaillengewinner Rasul Chunayev aus Aserbaidschan, mit 0:4. In der anschließenden Hoffnungsrunde musste Stade gegen den Polen Grzegorz Wanke eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Ähnlich erging es Bastian Kurz (EUV Frankfurt/Oder) in der Gewichtsklasse bis 84 kg. In der Vorrunde hatte er mit 0:4 das Nachsehen gegen den Armenier und späteren Silbermedaillengewinner Maksim Manukyan. In der Hoffnungsrunde unterlag der aus seinem ersten Kampf verletzungsbedingt angeschlagene Stade seinem Gegner aus Ungarn mit 0:5. "In der Hoffnungsrunde hat die Energie heute bei uns leider nicht ausgereicht", erklärte Sportartenverantwortlicher Björn Holk.

Für die einzige deutsche Schachspielerin Manuela Mader (Uni des Saarlandes) endete das Universiade- Turnier mit einer Niederlage gegen die Nummer 40 der Weltrangliste, Anastasie Bodnaruk (Russland). "Mit der heutigen Gegnerin hatte ich ein schweres Los. Es wäre überraschend gewesen, wenn ich gewonnen hätte", so Mader. In der Gesamtwertung erreichte sie mit fünf Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen Platz 18. "Mit diesem Ergebnis kann ich zufrieden sein", so die Medizinstudentin, die zu Beginn des Turniers an Rang 28 gesetzt war.

120 Stunden Berichterstattung

Zum ersten Mal steigt der internationale Sender Eurosport großflächig in die Berichterstattung über die Universaide ein. Auf Eurosport und Eurosport2 wird insgesamt 120 Stunden live und exklusiv von den Wettkämpfen der Weltspiele der Studierenden berichtet. Eurosport ist mit einem eigenen Team von Redakteuren und Kommentatoren vor Ort. Das Programm finden Sie unter: unter tv.eurosport.de

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