lifePR
Pressemitteilung BoxID: 423878 (Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband (adh))
  • Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband (adh)
  • Max-Planck-Str. 2
  • 64807 Dieburg
  • https://www.adh.de
  • Ansprechpartner
  • Julia Beranek
  • +49 (6071) 2086-13

Michelle Weitzel springt zu Bronze

(lifePR) (Dieburg, ) Weitspringerin Michelle Weitzel (Uni Regensburg) hat die Bronzemedaille gewonnen. Im Finale sprang die Lehramtsstudentin 6,56 Meter. Abgerundet wurde das gute deutsche Ergebnis durch den fünften Platz von Ksenia Achkinadze (HfPV Wiesbaden). Knapp an einer Medaille vorbei turnte die deutsche Herren-Mannschaft. Nach einer guten Leistung landete das Quintett um Fabian Hambüchen (DSHS Köln) auf Platz vier.

Der vierte Versuch war der entscheidende. Michelle Weitzel (Uni Regensburg) sprang 6,56 Meter und damit zu Bronze. "Michelle hat von Anfang an gezeigt, dass sie hier und heute etwas erreichen will", sagte Disziplinchef Norbert Stein. Weitzel steigerte sich von Sprung zu Sprung. Im ersten Versuch sprang die Sportlerin vom SWC Regensburg 6,16 Meter, der zweite war ungültig. In der Folge legte Weitzel deutlich zu. "Unsere Strategie war voll auf Angriff. Nach den ersten beiden Versuchen hat der Anlauf gepasst. Mit der Medaille war Michelle der Eisbrecher für die Leichtathletik. Jetzt hoffen wir auf weitere Medaillen", sagte Stein. Das deutsche Mannschaftsergebnis rundete Ksenia Achkinadze (HfPV Wiesbaden) ab. Die Polizeivollzugsdient-Studentin sprang im zweiten Versuch 6,34 Meter und damit auf den fünften Platz. "Der fünfte Rang ist mit Sicht auf das starke Teilnehmerfeld sehr gut. Trotzdem hat sich Ksenia unter Wert verkauft. Ihr fehlte die letzte Konsequenz in den Sprüngen. Dennoch können wir zufrieden sein. Die beiden Starterinnen haben sich sehr gut präsentiert", sagte Stein.

Einen bitteren Moment erlebte Zehnkämpfer Jan Felix Knobel (HS RheinMain). Auf dem zweiten Platz liegend verletzte sich der Olympiateilnehmer beim Hochsprung. "Die Aufgabe ist sehr bedauerlich. Ich bin mir sicher, dass uns dadurch eine Medaille verloren gegangen ist", sagte Stein. Am Morgen noch hatte sich Knobel mit einer beeindruckenden Weite von 16,00 Metern im Kugelstoßen eine aussichtsreiche Position erarbeitet. Knobels Teamkollege Maximilian Gilde (Uni Hannover) zeigte am ersten Wettkampftag der Zehnkämpfer ebenfalls eine gute Leistung. Im Weitsprung erreichte der Lehramtsstudent mit 7,41 Metern eine beeindruckende Weite. "Max war vor allem im Weitsprung und an der Kugel stark. Leider hat ihn die Verletzung von Jan auch ein bisschen aus der Bahn geworfen. Doch die anderen deutschen Sportler auf der Tribüne haben ihn wieder motiviert. Ich hoffe, dass er den Wettkampf gut zu Ende bringt", sagte Stein. Mit 3868 Punkten liegt Gilde auf dem sechsten Rang.

Deutsche Turner werden vierter im Teamwettbewerb

Im Mannschafts-Mehrkampf der Gerätturner belegte die deutsche Mannschaft um Reckweltmeister Fabian Hambüchen (DSHS Köln) den vierten Platz. Mit 260,500 Punkten mussten die Deutschen bei der Medaillenvergabe Russland, der Ukraine und Japan den Vortritt lassen. Dennoch fiel das Fazit positiv aus: "Wir sind heute im Rahmen unser Möglichkeiten geblieben und haben mit dem vierten Platz ein sehr gutes Ergebnis erreicht", sagte Disziplinchefin Swantje Scharenberg. Diese lobte vor allem Thomas Taranu (HS Pforzheim). Der BWL-Student zeigte eine durchweg starke Leistung und belohnte sich mit der Qualifikation für den Einzelwettbewerb an den Ringen und am Boden. Fabian Hambüchen qualifizierte sich für drei Einzelwettbewerbe. Der Medaillengewinner von London wird im Mehrkampf, am Boden und am Reck an den Start gehen. Außerdem sicherte sich Andreas Bretschneider (TU Chemnitz) die Qualifikation für den Mehrkampf. Angefeuert wurde die deutsche Mannschaft von circa 50 Sportlern aus Deutschland. "Die Unterstützung der anderen Teammitglieder hat uns gefreut. Das hat uns noch einmal motiviert", sagte Scharenberg.

Wasserspringerin Felicitas Lenz wird Siebte

Bei ihrer zweiten Teilnahme an einer Universiade sprang Felicitas Lenz (Northwestern University / USA) auf den siebten Platz im Wettkampf vom 10 m Turm. Mit 281,25 Punkten zeigte die Deutsch-Studentin eine gute Leistung und belohnte sich für ihre harte Arbeit im Training. Die Medaillen sicherten sich die Springerinnen aus China und Russland.

Einen guten Start in ihre Wettkämpfe erwischten die Beachvolleyballerinnen. Chantal Laboureur (Uni Tübingen) und Julia Sude (FU Hagen) setzten sich souverän mit 2:0 gegen ihrer Kontrahentinnen aus Kanada durch. Ebenfalls 2:0 gewannen Teresa Mersmann (FH Osnabrück) und Isabell Schneider (Uni zu Köln). Das deutsche Duo besiegte das Team aus China.

Toll gespielt, aber knapp verloren hat Tennisspielerin Ria Sabay (Uni Münster). Gegen die an vier gesetzte Nudnida Luangnam aus Thailand verlor Sabay in zwei Sätzen mit 3:6 und 4:6. "Ria hat heute ein gutes Spiel gemacht. Dies motiviert sie für den Wettbewerb im Doppel", sagte Sportartenverantwortlicher Rüdiger Bornemann.

Nicht so gut lief es für die Tischtennismannschaften. Im Teamwettbewerb mussten sich die Damen gleich drei Mal geschlagen geben. Auch die Herren verbuchten zum Auftakt der Gruppenphase eine Niederlage. Gegen Ägypten verlor das Team um den viermaligen Universiade-Teilnehmer Lennart Wehking (DSHS Köln) mit 1:3.