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Pressemitteilung BoxID: 423790 (Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband (adh))
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Julius Peschel holt dritte Goldmedaille für Deutschland

(lifePR) (Dieburg, ) Ruderer Julius Peschel (Uni Hannover) hat das Finale im leichten Einer gewonnen. Der adh Sportler des Jahres 2012 ging mit einer Endzeit von 07:24,07 vor den Sportlern aus Polen und Ungarn ins Ziel. Einen wichtigen Sieg feierten die deutschen Basketballer. Einen Tag nach der Niederlage gegen Estland, setzte sich die DBB-Auswahl mit 78:58 gegen die Ukraine durch.

Julius Peschel ging schon direkt nach dem Start in Führung. Nach 500 Meter hatte der Student aus Hannover einen Vorsprung von zwei Sekunden. "Ich wusste, dass ich mit der Taktik des schnellen Starts gewinnen kann. Trotzdem war es eine schwere Aufgabe heute", sagte Peschel. In der Folge kontrollierte der Deutsche das Rennen. Konstant hielt Peschel seinen Kontrahenten Jerzy Kowalski aus Polen auf Distanz. Mit einer Bootslänge Vorsprung sicherte sich der Philosophie-Student die Goldmedaille. "Das war ein hartes Rennen. Ich war froh als ich die Ziellinie erreichte", resümierte der Deutsche. Jerzy Kowalski gewann Silber. Bronze sicherte sich Gabor Csepregi aus Ungarn. "Das ist für mich eine ganz besondere Goldmedaille. Die Atmosphäre im Team ist einzigartig ", sagte Peschel.

Für Olympiasieger Philipp Wende (TU BA Freiburg) endete die Universiade nach dem Verpassen des A-Finals am gestrigen Sonntag mit einem Erfolgserlebnis. Das B-Finale gewann der Deutsche in 07:19,46 vor den Ruderern aus Frankreich und Finnland. "Der Sieg von Philipp war wichtig. Er hat sich nach London voll auf sein Studium konzentriert. Er kann mit der gezeigten Leistung mehr als zufrieden sein", sagte Disziplinchef Jens Hundertmark. Generell viel das Fazit des Deutschen Ruderverbandes positiv aus. Mit drei Gold- und einer Silbermedaille haben die deutschen Ruderer die Erwartungen mehr als erfüllt.

Deutsche Teams mit Siegen in der Gruppenphase

Einen wichtigen Sieg feierten die deutschen Basketballer. Nicht einmal 24 Stunden nach der Niederlage gegen Estland, gewann das Team um Bundestrainer Olaf Stolz mit 78:58 gegen die Ukraine. "Das war heute ein Unterschied wie Tag und Nacht. Meine Mannschaft hat heute Charakter gezeigt und 40 Minuten Gas gegeben" sagte Stolz. In den kommenden Begegnungen gegen den Oman und Südkorea spielt das deutsche Team dank des Sieges gegen die Ukraine weiter um den Einzug in das Viertelfinale.

Die deutschen Hockey-Herren haben ihr erstes Gruppenspiel gegen die Ukraine mit 4:0 (2:0) gewonnen. Dabei rannten die Deutschen gegen die tiefe Abwehr der Osteuropäer an. "Die Ukrainer haben sich nur hinten reingestellt und uns das Spiel machen lassen", sagte Disziplinchef Dr. Hans-Werner Schrader. Das erste Tor für Deutschland fiel in der 29. Minute. Maximilian Wüterich (Uni Düsseldorf) verwandelte einen Siebenmeter sicher zum 1:0. Vor der Pause erhöhte Anton Ebeling (HU zu Berlin) zum 2:0 Pausenstand. In der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Spiel. Deutschland drückte, die Ukraine mauerte. Nach einer kurzen Ecke baute Maximilian Wüterich den Vorsprung mit seinem zweiten Tor auf 3:0 aus. Den Schlusspunkt setzte Sven Alex (RWTH Aachen) mit dem 4:0.

Zehnkämpfer mit gutem Auftakt

Einen guten Start in ihren Wettkampf erwischten die beiden Zehnkämpfer Jan Felix Knobel (HS RheinMain), und Max Gilde (Uni Hannover). Mit 2509 Punkten nach drei Disziplinen liegt Knobel hinter dem Belgier Thomas van der Plaetsen auf dem zweiten Platz. Max Gilde ist mit 2405 Punkten Fünfter. Am Abend starten die Zehnkämpfer zum Abschluss des ersten Tages im Hochsprung und 400 Meter Lauf.

Judoka Barbara Bandel (HS Rhein-Main) erkämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm den siebten Platz. Die Deutsche verlor ihren ersten Kampf gegen die spätere Finalistin aus Korea denkbar knapp. In der Trostrunde zeigte die Judoka des Deutschen Judobundes zwei gute Kämpfe und setzte sich gegen ihre Kontrahentinnen aus Turkmenistan und Brasilien durch. Im Kampf um den Einzug in das Finale der Trostrunde musste sich Bandel knapp gegen die Kämpferin aus Japan geschlagen geben. "Barbara hat heute gut gekämpft. Die Platzierung spiegelt das leider nicht wieder. Gefühlt, wäre da mehr drin gewesen", sagte Disziplinchef Oliver Rychter.

Einen Finalplatz sicherte sich zudem Felicitas Lenz (Northwestern University / USA). Die Wasserspringerin sicherte sich im Wettbewerb vom 10 m Turm den achten Platz im Halbfinale und damit die Qualifikation für das am Abend stattfindende Finale.