Sonntag, 22. April 2018


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SIT im Kindesalter: Sekundärprävention und reduziertes Asthmarisiko

Datenlage legt frühe Indikationsstellung nahe

Wedel, (lifePR) - Die spezifische Immuntherapie (SIT) ist bei Erwachsenen mit Allergien längst etabliert. Studien belegen, dass Kinder in ähnlicher Weise positiv von der SIT profitieren können wie Erwachsene. Die aktuelle Leitlinie zur spezifischen Immuntherapie empfiehlt daher explizit die Therapie auch bei Kindern: "Sekundärpräventive Aspekte, insbesondere die Reduktion von Neusensibilisierungen und ein vermindertes Asthmarisiko, sind daher Gründe, die Indikation zum Therapiebeginn im Kindes- und Jugendalter früh zu stellen."i Allerdings verweisen die Autoren darauf, dass sich die Daten der kontrollierten Studien hinsichtlich ihres Umfangs und ihrer Qualität unterscheiden und daher eine produktspezifische Bewertung notwendig ist.

Der Allergiespezialist ALK forscht intensiv in den Bereichen Asthmaprävention und Reduktion bei Neusensibilisierungen auch bei Kindern. Die Datenlage von ALK ist dazu einzigartig. Die Studie von Pajno et al. (2001) diente z. B. als Basis der Indikation 'Prävention von Neusensibilisierungen.' Sie konnte nachweisen, dass nach einem 6-jährigen Beobachtungszeitraum 75 Prozent der Kinder, die auf Hausstaubmilben monosensibilisiert und mit der spezifischen Immuntherapie behandelt worden waren, keine weiteren Neusensibilisierungen zeigten. Dagegen hatten nur 33 Prozent der Patienten in der Kontrollgruppe keine weitere Sensibilisierung entwickelt. Eine andere 6-Jahres-Studie mit 74 Patienten weist auf die präventive Langzeitwirkung von ALK-depot SQ® Milbenpräparaten hin (Haugaard, 1997).

Auch in der über zehn Jahre durchgeführten PAT-Studie (Preventive allergy Treatment) wurde nachgewiesen, dass sieben Jahre nach Beendigung einer spezifischen Immuntherapie auch bei Kindern mit gräserpolleninduzierter, allergischer Rhinokonjunktivitis mit Birken- und/oder Gräserpollen (Phleum pratense) das Risiko für die Entwicklung eines Asthmas gegenüber einer Kontrollgruppe signifikant reduziert war (Jacobsen, 2007).

Aktuell hat ALK eine weitere Studie zur Asthmaprävention begonnen (GAP-Studie). Sie ist auf fünf Jahre ausgelegt und soll zeigen, ob die Gräser-Impf-Tablette GRAZAX® bei Kindern ab fünf bis zwölf Jahren mit gräserpolleninduzierter allergischer Rhinokonjunktivitis die Entwicklung eines allergischen Asthmas verhindern kann (Valovirta, 2011). Im vergangenen Jahr konnte die Rekrutierung von mehr als 800 Patienten in elf europäischen Ländern abgeschlossen werden.

i Leitlinie "Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen" Jörg Kleine-Tebbe et al. (2009)

Hier finden Sie weitere Informationen zu:

ALK/Allergien & Spezifische Immuntherapie/Anaphylaxie: http://www.alk-abello.com/DE/Presse/Presseinformation/WirUeberUns/Pages/welcome.aspx

Bildarchiv: http://www.alk-abello.com/DE/Presse/Presseinformation/Bildarchiv/Pages/welcome.aspx

ALK-Abelló Arzneimittel GmbH

ALK ist in Deutschland Marktführer für Produkte zur spezifischen Immuntherapie und zur Diagnose allergischer Erkrankungen. ALK arbeitet daran, neue benutzerfreundliche Therapien zu entwickeln und die Versorgung verbessern. Mit der Einführung eines Adrenalin Autoinjektors bietet der Allergiespezialist nun auch ein Präparat zu Notfallbehandlung bei anaphylaktischem Schock an. Die Allergen-Präparate zeichnen sich durch eine hohe Qualität aus. Die Produktion bei der Muttergesellschaft ALK-Abelló A/S in Dänemark unterliegt den sehr strengen Anforderungen der amerikanischen Zulassungsbehörde, der Food and Drug Administration (FDA). In Deutschland werden die zugelassenen und notifizierten Produkte von ALK außerdem Charge für Charge vom Paul-Ehrlich-Institut auf Einhaltung der Qualitätsstandards überprüft. Diese aufwändige Qualitätskontrolle bietet zusätzliche Sicherheit bei der kausalen Therapie von Allergiepatienten.http://www.alk-abello.de

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