Mittwoch, 13. Dezember 2017


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MUTEC 2012 - "Museen der Zukunft - Zukunft der Museen"

München, (lifePR) - Die Museen in Deutschland befinden sich keinesfalls auf dem absteigenden Ast, wie manche Kritiker behaupten. Denn seit der Mitte der Neunziger Jahre steigen die Besuchszahlen kontinuierlich an und haben im Jahr 2010 fast die 110 Millionen-Marke erreicht. Der Zuwachs erfasst kleine wie große Häuser gleichermaßen. Dieser Trend ist nicht zuletzt den vielen Anstrengungen der Museen zu verdanken, die jedes für sich Konzepte entwickelt haben, um Besucher anzulocken: interessante Sonderausstellungen, neue museumspädagogische bzw. kulturvermittelnde Methoden aber auch einige Neu- und Umbauten zeugen vom Ideenreichtum der Museen.

Dennoch dürfen diese Erfolge nicht darüber hinweg täuschen, dass sich Ausstellungshäuser in schwierigen Zeiten befinden. Die jüngst erschienenen Thesen zum "Kulturinfarkt" und die Debatte um vermeintlich unumgängliche, drastische Kürzungen der Kulturetats verdeutlichen insbesondere die schwierige ökonomische Lage der Museen, die noch immer größtenteils öffentlich finanziert werden. Doch die hohen Wellen, welche die Debatte schlägt, zeigen auch, welchen Stellenwert die Kultur und damit die Museen in der Gesellschaft genießen.

Diese Gesellschaft hat sich aber in den letzten Jahren auch selbst deutlich gewandelt. Immer individueller werden die Interessen und Vorlieben der Museumsbesucher - sei es aufgrund des heutzutage vielfältigen kulturellen Hintergrunds des Einzelnen oder seinem gesteigerten Bedürfnis nach "Entertainment". Die neuen technischen Möglichkeiten fördern die individuellen Interessen und Bedürfnisse, können diese aber auch gleichzeitig befriedigen.

So stehen die Museen der Zukunft diesen ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderungen keineswegs hilflos gegenüber, wenn sie ihren Besuchern eine sinnvolle Freizeitgestaltung anbieten. Das bereitstehende Repertoire ist breit gefächert: Sie können ihre Methoden der Museumspädagogik weiter anpassen, die Besucherforschung ausbauen und nicht zuletzt die digitalen Medien in ihr Ausstellungskonzept einbauen. All das hilft ihnen, auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen der Besucher einzugehen und gleichzeitig den Museumsbesuch wieder zu einem kollektiven Erlebnis zu machen.

Genau an dieser Stelle setzt die MUTEC an, die Internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik, die vom 22. - 24. November 2012 wieder gemeinsam mit der denkmal in Leipzig stattfindet. Museums- und Ausstellungsverantwortliche treffen hier auf ein breites Angebot an innovativen Technologien und Entwicklungen wie auch auf Verbesserungen bewährter Systeme, um sich für die alten und neuen Herausforderungen zu wappnen.

Dabei werden die Ausstellungsthemen von Museumsarchitektur und Museumsbau, Sicherheits-, Umwelt- und Klimatechnik über Ausstattung und Szenografie, museumspädagogische Konzepte bis hin zu Besucherservice, Leitsysteme und Ticketing ebenso Eckpunkte der Messe sein wie Licht- und Audiotechnik, Multimedia, interaktive Systeme, Archivierung und Datenmanagement. Auch die Bibliothekstechnik soll dieses Jahr einen besonderen Platz einnehmen.

Das Rahmenprogramm der MUTEC geht mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops vertiefend auf die Ausstellungsthemen ein und verstärkt den direkten Austausch zwischen Ausstellern untereinander und zwischen Ausstellern und Besuchern. Entsprechend dem Motto "Museen der Zukunft - Zukunft der Museen" sollen besonders die gesellschaftlichen Veränderungen und Möglichkeiten im digitalen Zeitalter behandelt werden: So hat sich allein der Anteil der Smartphone-Nutzer in Deutschland von 11% (2010) auf ein Drittel in diesem Jahr verdreifacht. Diese wollen ihre Technik auch in der Freizeit sinnvoll nutzen - was ihnen die Museen der Zukunft ermöglichen können.

MUTEC – Internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik
Leipzig, 22. - 24. November 2012
www.mutec.de

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