Freitag, 24. November 2017


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Erster Kurs der verkürzten Pflegeausbildung für Migranten/innen erfolgreich abgeschlossen

Albertinen-Schule

Hamburg, (lifePR) - In der Albertinen-Schule in Hamburg-Schnelsen wurden heute die Absolventinnen des ersten Kurses einer verkürzten Pflegeausbildung für Migrantinnen und Migranten im Beisein von Frau Doris Röckendorf, Referatsleiterin Fachberufe im Gesundheitswesen der Hamburger Gesundheitsbehörde feierlich verabschiedet. Insgesamt zwölf Frauen aus neun Nationen, darunter die Philippinen, Mongolei, Türkei, Polen und Russland haben den Abschluss "Gesundheits- und Krankenpflege, generalisiert" erworben. In ihren Heimatländern hatten sie bereits eine Pflegeausbildung abgeschlossen, die allerdings in Deutschland nicht anerkannt wird. Der jetzt erlangte Abschluss befähigt die Absolventinnen zur Arbeit in der Krankenpflege, der Kinderkrankenpflege sowie in der Altenpflege in Deutschland.

Verkürzte Pflegeausbildung

Aufgrund ihrer Vorbildung als Pflegekräfte konnten Teilnehmerinnen eine verkürzte Ausbildung von 22,5 Monaten in Teilzeit beginnen. Die reguläre Ausbildung zur generalisierten Gesundheits- und Krankenpflegerin beträgt 36 Monate. Insgesamt 22 ausgewählte Teilnehmerinnen hatten den Kurs im Jahr 2008 begonnen, davon meldeten sich 18 zur Prüfung an. Sechs Teilnehmerinnen müssen in Teilbereichen nachgeprüft werden. Der zweite Kurs mit 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat bereits im August 2010 begonnen.

Kooperation mit der passage

Die Albertinen-Schule bietet die verkürzte Ausbildung für Migrantinnen und Migranten in Kooperation mit der passage - gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Integration mbh an. Voraussetzungen für die Teilnahme sind eine abgeschlossene Ausbildung im Herkunftsland als Krankenpfleger/in oder auch als Hebamme, gute Deutschkenntnisse (mindestens B2-Niveau) sowie ein Nachweis über eine mindestens dreiwöchige Pflegeerfahrung in Deutschland (Praktikum).

Ausbildung ist Gewinn für alle

Dr. Stefan Stiegler, Vorstand des Albertinen-Diakoniewerks: "Diese Ausbildung ist ein Gewinn für alle Seiten: Die verkürzte Pflegausbildung eröffnet diesen Pflegekräften aus dem Ausland die Möglichkeit, auf der Grundlage ihres erlernten Berufes nun auch in Deutschland einen Arbeitsplatz zu finden. Und das hilft entscheidend bei der Integration in unsere Gesellschaft. Zum anderen ist diese Ausbildung ein wichtiger Beitrag, dem zunehmenden Mangel an Pflegekräften in Deutschland entgegenzuwirken. Den Absolventinnen gratuliere ich von Herzen zu Ihrem erfolgreichen Abschluss!"

Albertinen-Diakoniewerk e.V.

Das Albertinen-Diakoniewerk e.V. wurde 1907 von der Oberin Albertine Assor gegründet und ist heute der größte diakonische Krankenhausträger in Hamburg.

Es betreibt in der Albertinen-Gruppe das Albertinen-Krankenhaus und das Albertinen-Haus - Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen, das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, die Residenz am Wiesenkamp, das Feierabendhaus sowie das Diakonie-Hospiz Volksdorf in Hamburg-Volksdorf.

In den Kliniken der Albertinen-Gruppe werden jährlich über 80.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Über 1000 stationäre Krankenhausbetten und 64 teilstationäre Plätze sowie 24 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation werden vorgehalten. Darüber hinaus stehen 40 Plätze für die gezielte Betreuung demenzkranker Menschen (Max Herz-Haus), 14 Hospizplätze, 183 Plätze in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie 349 Wohneinheiten in Seniorenwohnanlagen zur Verfügung.

Zur Albertinen-Gruppe gehören auch ein Blutspendedienst, die Albertinen-Schule als zentrale Ausbildungsstätte für die Generalisierte Pflegeausbildung und den dualen Studiengang Pflege (in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg) mit 120 Plätzen, zwei ambulante Pflegedienste, eine Akademie für Fort- und Weiterbildung, zwei Kindertagesstätten mit insgesamt 214 Plätzen sowie weitere Einrichtungen für Patienten und Mitarbeiter. Gewerbliche Betriebe innerhalb der Albertinen-Gruppe sind unter anderem die Albertinen-Services GmbH und die Albertinen-Zentrale Dienste GmbH.

Die Albertinen-Stiftung fördert die Arbeit des Albertinen-Diakoniewerks und unterstützt humanitäre und soziale Projekte.

Die rund 2800 Beschäftigten der Albertinen-Gruppe erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 190 Millionen Euro.

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