Montag, 18. Juni 2018


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Ende einer Ära: Chefarzt Dr. Walter Sick übergibt Leitung der Neurologischen Klinik an Priv.-Doz. Dr. Michael Rosenkranz

Albertinen-Krankenhaus

Hamburg, (lifePR) - Im Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen geht eine Ära zuende: Dr. Walter Sick, langjähriger Chefarzt der vormalig psychiatrischen und neurologischen Abteilung und seit 2003 Chefarzt der Klinik der Neurologie wurde heute (19. Juni) im Rahmen einer Feierstunde verabschiedet. Priv.-Doz. Dr. Michael Rosenkranz tritt seine Nachfolge am 1. Juli 2013 an.

Dr. Sick studierte in Gießen und Würzburg Psychiatrie und Neurologie, u.a. bei einem der Wegbereiter der modernen Schlaganfallversorgung, Prof. Dr. med. Otto Busse sowie dem renommierten Psychoanalytiker und -somatiker Prof. Dr. phil. Dr. med. Horst-Eberhard Richter. 1986 kam Dr. Sick als Leitender Oberarzt und designierter Nachfolger des damaligen Chefarztes Dr. Bernhard Popkes ins Albertinen-Krankenhaus, von dem er 1990 mit 41 Jahren als einer der jüngsten Chefärzte in Hamburg die Leitung der damaligen neurologisch/psychiatrischen Abteilung übernahm. Diese führte er mit großem Erfolg und besonderer Empathie für die ihm anvertrauten Patienten. Die Vorgabe des Krankenhausplans 2000 machte die Trennung der beiden medizinischen Fächer Psychiatrie/Psychotherapie und Neurologie in zwei Abteilungen notwendig. Seit 2003 stand Dr. Sick als Chefarzt der Abteilung für Neurologie vor, die 2008 in die Klinik für Neurologie umfirmiert wurde.

Ein wichtiger neurologischer Schwerpunkt von Dr. Sick war die Behandlung von Schlaganfallpatienten. Er setzte die seit den neunziger Jahren erreichten medizinischen Fortschritte bei der Therapie akuter Schlaganfälle konsequent und zügig in der Praxis um, so dass das Albertinen-Krankenhaus bereits seit 1998 als hamburgweit dritte Klinik über eine sog. Stroke Unit verfügt. In der Spezialeinheit für Schlaganfallpatienten stehen rund um die Uhr Experten zur Verfügung, die die Patienten intensivmedizinisch betreuen und durch eine schnellstmögliche Behandlung bleibende Schäden durch den Schlaganfall oftmals verhindern können. Die Stroke Unit ist seitdem wiederholt erfolgreich seitens der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zertifiziert worden. In der Weiterbehandlung arbeitet die Klinik u.a. sehr eng mit der Medizinisch-Geriatrischen Klinik im Albertinen-Haus zusammen. Weitere fachliche Schwerpunkte von Dr. Sick liegen in der Behandlung der Parkinson-Krankheit, entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems wie Multiple Sklerose sowie der Epilepsie. Für die nun anstehende neue Lebensphase hat sich Dr. Sick einiges vorgenommen: Er möchte Kunstgeschichte studieren und wieder Klavierunterricht nehmen.

Nachfolger von Dr. Sick als Chefarzt der Klinik für Neurologie wird Priv.-Doz. Dr. Michael Rosenkranz. Der 44jährige gebürtige Gießener studierte Medizin in Freiburg und Hamburg und war zuletzt als Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor in der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der zerebrovaskulären Erkrankungen wie dem Schlaganfall sowie der neurologischen Intensivmedizin. Dr. Rosenkranz ist verheiratet und hat drei Kinder.

Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerkes: "Dr. Sick hat sich um das Albertinen-Krankenhaus sehr verdient gemacht - sowohl als Chefarzt wie auch als Mitglied im Vorstand sowie im Kuratorium des Trägervereins. Er ist nicht nur ein kompetenter Mediziner, sondern auch ein engagierter Christ, der für seine Patienten immer da war und für die Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets ein offenes Ohr hatte. Im Namen von Vorstand und Hauptgeschäftsführung, der Geschäftsführung und Krankenhausleitung des Albertinen-Krankenhauses sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich Dr. Sick sehr herzlich für die geleistete Arbeit und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute! Seinen Nachfolger als Chefarzt der Neurologie, Priv.-Doz. Dr. Michael Rosenkranz, begrüßen wir sehr herzlich bei Albertinen und wünschen ihm für die neue Aufgabe einen guten Start!"

Albertinen-Diakoniewerk e.V.

Das Albertinen-Diakoniewerk e.V. wurde 1907 von der Oberin Albertine Assor gegründet und ist heute der größte diakonische Krankenhausträger in Hamburg.

Es betreibt in der Albertinen-Gruppe das Albertinen-Krankenhaus und das Albertinen-Haus - Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen, das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, die Residenz am Wiesenkamp, das Feierabendhaus sowie das Diakonie-Hospiz Volksdorf in Hamburg-Volksdorf.

In den Kliniken der Albertinen-Gruppe werden jährlich über 90.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Bald 1000 stationäre Krankenhausbetten und 64 teilstationäre Plätze sowie 24 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation werden vorgehalten. Darüber hinaus stehen 40 Plätze für die gezielte Betreuung demenzkranker Menschen (Max Herz-Haus), 16 Hospizplätze, 183 Plätze in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie 349 Wohneinheiten in Seniorenwohnanlagen zur Verfügung.

Zur Albertinen-Gruppe gehören auch ein Blutspendedienst, die Albertinen-Schule als zentrale Ausbildungsstätte für die Generalisierte Pflegeausbildung und den dualen Studiengang Pflege (in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg) mit 144 Plätzen, zwei ambulante Pflegedienste, eine Akademie für Fort- und Weiterbildung, zwei Kindertagesstätten mit insgesamt 214 Plätzen sowie weitere Einrichtungen für Patienten und Mitarbeiter. Gewerbliche Betriebe innerhalb der Albertinen-Gruppe sind unter anderem die Albertinen-Services GmbH und die Albertinen-Zentrale Dienste GmbH.

Die Albertinen-Stiftung fördert die Arbeit des Albertinen-Diakoniewerks und unterstützt humanitäre und soziale Projekte.


Die rund 3.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Albertinen-Gruppe erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 200 Millionen Euro.

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