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Pressemitteilung BoxID: 610948 (Albertinen-Diakoniewerk e.V.)
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Albertinen-Akademie / Medizinisch-Geriatrische Klinik im Albertinen-Haus: Wolfgang Schwibbe und Friedhilde Bartels feierlich verabschiedet

Marion Rehm übernimmt Akademie-Leitung

(lifePR) (Hamburg, ) Der Leiter der Albertinen-Akademie, Wolfgang Schwibbe, ist am Freitag im Rahmen eines Festaktes in den Ruhestand verabschiedet worden. Schwibbe stand 16 Jahre an der Spitze der renommierten Fort- und Weiterbildungseinrichtung in Hamburg-Schnelsen, die im Jahre 1994 vom damaligen Direktors  des Albertinen-Hauses – Zentrum für Geriatrie und Gerontologie, Prof. Dr. Hans Peter Meier-Baumgartner, initiiert worden war. Die Albertinen-Akademie war aus dem ersten Bobath-Schulungszentrum auf deutschem Boden hervorgegangen und als modellhafte „Akademie für Gerontologische Weiter- und Fortbildung‘ mit Mitteln von Bund und Land gefördert worden.

Ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet wurde die bisherige Pflegedienstleitung im Albertinen-Haus, Frau Friedhilde Bartels. Die Fachkrankenschwester für Intensivpflege kam bereits 1996 ins Albertinen-Krankenhaus und wechselte 2002 als Pflegedienstleitung in der Medizinisch-Geriatrischen Klinik im Albertinen-Haus, die neben einer Geriatrischen Tagesklinik u.a. auch über spezielle Angebote für kognitiv eingeschränkte Patienten sowie eine palliative Geriatrie verfügt.

Schwibbe hat Akademie zu bundesweiter Strahlkraft gebracht

Die  Albertinen-Akademie führt heute jährlich rund 100 Fortbildungen und zahlreiche zertifizierte Weiterbildungen durch. Bundesweit bekannt ist die Einrichtung nicht allein durch das breite Angebot an Bobath-Kursen für die Arbeit an Patienten mit erworbenen neurologischen Schädigungen, sondern seit dem Jahr 2010 insbesondere auch durch die „Zercur Geriatrie - Fachweiterbildung Pflege“ mit 520 Unterrichtseinheiten. Auch als Veranstalter eigener oder externer Fachkongresse hat sich die Akademie einen Namen gemacht – zuletzt durch die bundesweit beachteten „Psychodynamischen Tage auf Langeoog“. Rund 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen jährlich die Angebote der Albertinen-Akademie in Anspruch.

„Wolfgang Schwibbe hat die Albertinen-Akademie zu einem Multiplikator geriatrisch-gerontologischen Wissens mit bundesweiter Strahlkraft gemacht - in bester Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis,“ so Ralf Zastrau, Geschäftsführer im Albertinen-Haus, in seiner Laudatio. In einer Gesprächsrunde unter der Leitung von Pastor Dr. Stefan Stiegler, Vorstand im Albertinen-Diakoniewerk e.V., hoben Weggefährten den Mut Schwibbes, auch neue Wege zu beschreiten, sein großes Engagement sowie Interesse an didaktischen Fragestellungen hervor. Schwibbe, der zuvor als Studienrat für Deutsch und Geschichte  gearbeitet hatte und sich selbst gerne als „Quereinsteiger“ und „Generalist“ bezeichnet, bedankte sich für die zum Teil über viele Jahre währende gute Zusammenarbeit bei Dozenten, Institutionen und insbesondere bei den Mitgliedern seines Team, ohne die das Erreichte nicht möglich gewesen wäre.

Nachfolgerin Rehm steht für Kontinuität

Nachfolgerin Schwibbes als Leiterin der Albertinen-Akademie ist Marion Rehm. Die gebürtige Berlinerin ist gelernte Krankenschwester und Diplom-Gesundheitswissenschaftlerin. In der Albertinen-Akademie ist sie seit 2008 tätig, seit 2010 als stellvertretende Leitung. „Frau Rehm steht für hohe Professionalität, Fachkenntnis und Kontinuität. Ich wünsche ihr für die neue Aufgabe alles Gute und Gottes Segen“, betonte Pastor Dr. Stiegler namens des Vorstands.

Bartels setzte Maßstäbe mit Aktivierend-Therapeutischer Pflege Das Wirken von Friedhilde Bartels wurde von Monika Thurau gewürdigt, Kuratorin im Albertinen-Diakoniewerk e.V.:  „Als Pflegedienstleitung in der Medizinisch-Geriatrischen Klinik des Albertinen-Hauses  setzte Friedhilde Bartels Maßstäbe - indem sie mit ihrem Team und in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Geriatrie e.V. das Konzept der Aktivierend-Therapeutischen Pflege in der Geriatrie entwickelte und umsetzte.“ Dem Vorstand des Bundesverbandes Geriatrie gehörte sie von 2010 bis Ende 2015 als erste Vertreterin der Pflege an. Als jährlich wechselnde Vorsitzende und stellvertr. Vorsitzende des Lenkungsausschusses des Bundesverbandes und langjährige Dozentin der Albertinen-Akademie habe Bartels sich überdies gemeinsam mit Wolfgang Schwibbe um die Neuentwicklung und Etablierung der Fachweiterbildung Geriatrie verdient gemacht. Ihr Wissen habe Frau Bartels u.a. in zahlreichen Veröffentlichungen in Büchern und Fachzeitschriften vermittelt.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch den Albertinen Mitarbeiter-Gospelchor.

Albertinen-Diakoniewerk e.V.

Das Albertinen-Diakoniewerk e.V. wurde 1907 von der Oberin Albertine Assor gegründet und ist heute der größte diakonische Krankenhausträger in Hamburg. Es betreibt in der Albertinen-Gruppe das Albertinen-Krankenhaus und das Albertinen-Haus - Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen, das Zentrum für Psychische Gesundheit (ZPG) in Hamburg-Eimsbüttel, das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, die Residenz am Wiesenkamp, das Feierabendhaus sowie das Diakonie-Hospiz Volksdorf in Hamburg-Volksdorf.

In den Kliniken der Albertinen-Gruppe werden jährlich über 100.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Rund 1.000 stationäre Krankenhausbetten und 85 teilstationäre Plätze sowie 10 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation werden vorgehalten. Darüber hinaus stehen 40 Plätze für die gezielte Betreuung demenzkranker Menschen (Max Herz-Haus), 16 Hospizplätze, 230 Plätze in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie 341 Wohneinheiten in Seniorenwohnanlagen zur Verfügung.

Zur Albertinen-Gruppe gehören auch die Albertinen-Schule als zentrale Ausbildungsstätte für die Generalisierte Pflegeausbildung und den dualen Studiengang Pflege (in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg) mit 180 Plätzen, zwei ambulante Pflegedienste, eine Akademie für Fort- und Weiterbildung, zwei Kindertagesstätten mit insgesamt 220 Plätzen sowie weitere Einrichtungen für Patienten und Mitarbeiter. Gewerbliche Betriebe innerhalb der Albertinen-Gruppe sind unter anderem die Albertinen-Services Hamburg GmbH und die Albertinen-Zentrale Dienste GmbH. Die Albertinen-Stiftung fördert die Arbeit des Albertinen-Diakoniewerks und unterstützt humanitäre und soziale Projekte. Rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Albertinen-Gruppe erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 250 Millionen Euro.