Donnerstag, 22. Februar 2018


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140.000 behandelte Patienten - Albertinen Herz- und Gefäßzentrum feiert 25-jähriges Bestehen

Hamburg, (lifePR) - Das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum hat am Samstag (2. Juli) sein 25-jähriges Bestehen mit einem großen Fachsymposium begangen, zu dem rund 300 Mediziner und weitere Interessierte ins Hotel Grand Elysée gekommen sind. Das Symposium wurde von Elke Badde, Staatsrätin in der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, eröffnet.

Matthias Scheller, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerks, bezeichnete in seiner Ansprache die Geschichte des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums als „Erfolgsstory“ und verwies dabei auf eine beeindruckende Leistungsbilanz: „In den vergangenen 25 Jahren sind rund 140.000 Patienten bei uns behandelt worden – das sind mehr Menschen, als die Städte Norderstedt, Pinneberg und Bad Segeberg zusammengezählt an Einwohnern haben!“

Bei allen Innovationen, die die Herz- und Gefäßmedizin in den vergangenen 25 Jahren erfahren habe, ziehe sich der unbedingte Wille zur bestmöglichen Qualität der Behandlung wie ein roter Faden durch die Geschichte des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums. Scheller weiter: „Für diese Kontinuität bezüglich Behandlungsqualität, Innovation und menschlicher Zuwendung bedanke ich mich bei den vielen Personen, die durch ihr tägliches Tun im ärztlichen Dienst, in der Pflege, der Therapie, aber auch in der Küche, der Reinigung bis hin zur Verwaltung dazu beigetragen haben. Als Vorsitzender des größten diakonischen Krankenhausträgers in der Hansestadt ist es mir wichtig zu betonen, dass sich High Tech-Medizin und menschliche Zuwendung zum Wohle unserer Patienten gut ergänzen.“

Erhebliche Ausweitung des Leistungsspektrums in den vergangenen fünf Jahren

Am 1. Juli 1991 wurden die Abteilungen für Kardiochirurgie, interventionelle Kardiologie und Kardioanästhesie im Albertinen-Krankenhaus eröffnet. Bereits einen Tag später wurde die erste Herz-OP durchgeführt. Chefärzte der ersten Stunde waren Prof. Dr. Niels Bleese (Kardiochirurgie), Dr. Peter Kremer (Kardiologie) und Herr Joachim Kormann (Kardioanästhesie). Alle Chefärzte sowie der damalige Ltd. Oberarzt und heutige Chefarzt der Herzchirurgie (seit 2006) und Chairman des Herz- und Gefäßzentrums, Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß, wechselten seinerzeit von der renommierten Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim ins Albertinen-Krankenhaus.

Im Jahre 2009 wurde im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus eine eigenständige kardiologische Klinik unter Chefarzt Dr. Matthias Gasthaus etabliert, die Bestandteil des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums ist. Mit der Eröffnung zweier gefäßchirurgischer Kliniken sowohl im Albertinen-Krankenhaus (Chefarzt Dr. Lars Kock) als auch im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus (Chefarzt Dr. Axel Pflugradt) konnte das Leistungsspektrum in den vergangenen Jahren noch einmal deutlich erweitert werden. Hinzu kommen die drei seit 2014 gegründeten Departments für die perkutane Behandlung von Herzklappenerkrankungen (Ltd. Arzt: Prof. Dr. Joachim Schofer), Herzinsuffizienz und Devicetherapie (Ltd. Arzt: Prof. Dr. Herbert Nägele), sowie der Elektrophysiologie (Ltd. Arzt Dr. Thomas Zerm), die den hohen Spezialisierungsgrad des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums verdeutlichen.

Schwerpunkte der Herzmedizin

Schwerpunkte der Albertinen-Herzmedizin bilden u.a. Bypass-Operationen unter ausschließlicher Verwendung arterieller Gefäße ohne Einsatz der Herz-Lungenmaschine, die operative Rekonstruktion von Herzklappen sowie der Herzklappenersatz mittels Herzkatheter, die Versorgung von Aortenaneurysmen, die Behandlung der Herzschwäche sowie die Behandlung von Herzrhythmusstörungen durch Verödung per Kathetertechnik. Ebenfalls besteht eine hohe Expertise bei der perkutanen Intervention etwa zur akuten Herzinfarktbehandlung inklusive zertifizierter Brustschmerzambulanz (Chest Pain Unit) sowie der Schrittmacher- und Defibrillator-Implantation. Das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum zeichnet sich von Beginn an durch die sehr enge Kooperation der unterschiedlichen Fachdisziplinen aus, die heute auch standortübergreifend gepflegt wird. Diagnosen werden gemeinsam besprochen, um die für den Patienten beste Therapie zu finden.

Engagement für die „Herzbrücke“

Das Team des Herz- und Gefäßzentrums engagiert sich weit über den Dienst hinaus für das Projekt „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung. Medizinischer Leiter der Herzbrücke ist Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß. Seit 2005 werden schwer herzkranke afghanische Kinder nach Hamburg geholt und im Albertinen-Krankenhaus sowie (seit Ende 2010) im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf behandelt. Die Kinder leben in Hamburg über den Behandlungszeitraum bei deutschen und afghanischen Gasteltern, die engen Kontakt zu den leiblichen Eltern halten und deren Tradition und Kultur respektieren. Ende Juni sind zehn genesene Kinder wohlbehalten zu ihren Eltern zurückgekehrt und wurden dort freudig in Empfang genommen. Somit konnte dank vieler Spender und Unterstützer mittlerweile 141 Kindern die Chance auf ein neues Leben in ihrer Heimat geschenkt werden.

Albertinen-Diakoniewerk e.V.

Das Albertinen-Diakoniewerk e.V. wurde 1907 von der Oberin Albertine Assor gegründet und ist heute der größte diakonische Krankenhausträger in Hamburg. Es betreibt in der Albertinen-Gruppe das Albertinen-Krankenhaus und das Albertinen-Haus - Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen, das Zentrum für Psychische Gesundheit (ZPG) in Hamburg-Eimsbüttel, das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, die Residenz am Wiesenkamp, das Feierabendhaus sowie das Diakonie-Hospiz Volksdorf in Hamburg-Volksdorf.

In den Kliniken der Albertinen-Gruppe werden jährlich über 100.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Rund 1.000 stationäre Krankenhausbetten und 85 teilstationäre Plätze sowie 10 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation werden vorgehalten. Darüber hinaus stehen 40 Plätze für die gezielte Betreuung demenzkranker Menschen (Max Herz-Haus), 16 Hospizplätze, 230 Plätze in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie 341 Wohneinheiten in Seniorenwohnanlagen zur Verfügung.

Zur Albertinen-Gruppe gehören auch die Albertinen-Schule als zentrale Ausbildungsstätte für die Generalisierte Pflegeausbildung und den dualen Studiengang Pflege (in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg) mit 180 Plätzen, zwei ambulante Pflegedienste, eine Akademie für Fort- und Weiterbildung, zwei Kindertagesstätten mit insgesamt 220 Plätzen sowie weitere Einrichtungen für Patienten und Mitarbeiter. Gewerbliche Betriebe innerhalb der Albertinen-Gruppe sind unter anderem die Albertinen-Services Hamburg GmbH und die Albertinen-Zentrale Dienste GmbH. Die Albertinen-Stiftung fördert die Arbeit des Albertinen-Diakoniewerks und unterstützt humanitäre und soziale Projekte. Rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Albertinen-Gruppe erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 250 Millionen Euro

www.albertinen-herzzentrum.de

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