Mittwoch, 24. Mai 2017


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Mitreden und mitentscheiden

Beim 45. Freiburger Verkehrsseminar diskutieren Experten Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung

(lifePR) (Freiburg, ) Konflikte um große öffentliche Bauvorhaben wie "Stuttgart 21" oder das Verlegen neuer Stromtrassen führen zum Ruf nach mehr Bürgerbeteiligung. Beim 45. Freiburger Verkehrsseminar "Bürgerbeteiligung bei Infrastrukturprojekten", das die Gesellschaft für Verkehrswissenschaft und Regionalpolitik an der Albert-Ludwigs-Universität am 20. und 21. September 2012 ausrichtet, werden neue Ansätze diskutiert, wie Bürgerinnen und Bürger schon frühzeitig in die Planung mit einbezogen werden können. Dies soll einen nachhaltigen und tragfähigen Konsens zwischen Staat und Bevölkerung über die Ausgestaltung der Projekte ermöglichen. Zum Beispiel könnten bei der Planung von Straßen- oder Schienenverläufen Interessenskonflikte so frühzeitig aufgedeckt und gemeinsam potentielle Alternativen diskutiert werden. Gleiches gilt auch für die Umwelt: Indem Naturschutzverbände schon am Anfang mit eingebunden werden, sollen die Bauvorhaben möglichst umweltverträglich umgesetzt werden.

Am Seminar nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Beteiligte aus der Praxis teil. Nach dem Einführungsvortrag zum Thema "Infrastrukturprojekte zwischen Markt und Staat" von Prof. Dr. Günter Knieps, Direktor des Freiburger Instituts für Verkehrswissenschaft und Regionalpolitik, beleuchtet unter anderem Rechtsanwältin Silvia Schütte vom Öko-Institut Darmstadt Voraussetzungen und Grenzen der Bürgerbeteiligung. Dr. Veit Steinle vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung schlüsselt abschließend Erfolgsfaktoren einer Bürgerbeteiligung bei Verkehrsvorhaben des Bundes auf.

Die Gesellschaft für Verkehrswissenschaft und Regionalpolitik veranstaltet die verkehrswissenschaftlichen Seminare seit 1968. Ziel ist es, einen intensiven Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen Praktikern und Verkehrswissenschaftlern aller Verkehrssparten zu ermöglichen.

Anmeldung, Programm und weitere Informationen unter http://portal.uni-freiburg.de/vw/gesellschaft/verkehrsseminare/45_verkehrsseminar

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Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erreicht in allen Hochschulrankings Spitzenplätze. Forschung, Lehre und Weiterbildung wurden in Bundeswettbewerben prämiert. Mehr als 22.000 Studierende aus über 100 Nationen sind in 186 Studiengängen eingeschrieben. Etwa 5.000 Lehrkräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung engagieren sich - und erleben, dass Familienfreundlichkeit, Gleichstellung und Umweltschutz hier ernst genommen werden.

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