Münchner Fahrgäste bekommen nicht die versprochenen Leistungen zum Fahrplanwechsel

(lifePR) ( München, )
Zwei Wochen vor dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 15. Dezember 2013, wird bekannt, daß die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) in keinem Betriebszweig die versprochenen Leistungen erbringen wird. Bei der U-Bahn kommt es nicht zur dringend erforderlichen Leistungsausweitung im Berufsverkehr. Die als "Angebotsoffensive" bejubelten Verbesserungen bei der Trambahn können wegen des seit Jahren herrschenden Wagenmangels nicht umgesetzt werden - und mit den angekündigten Buslinien im Innenstadtbereich ist es auch nichts geworden. Von den ständig zunehmenden technischen Störungen bei der U-Bahn werden die Fahrgäste zusätzlich beeinträchtigt. Die Sauberkeit der Bahnhöfe läßt mehr als zu wünschen übrig.

"Die Fahrpreiserhöhung kommt pünktlich wie ein Uhrwerk jedes Jahr", sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. "Aber mit den Leistungen nehmen es die Verkehrsunternehmen nicht so genau. Hier muß endlich die Politik handeln!"

Es ist ja nicht das erste Mal, daß neue Fahrzeuge nicht zur Verfügung stehen. Bis kurz vor dem Fahrplanwechsel hat man den Eindruck erweckt, daß die Leistungen der MVG im versprochenen Umfang erbracht werden. Dann mußte man schon bei der U-Bahn einen Rückzieher machen - und jetzt auch noch bei der Trambahn. Ob die Expressbuslinie X30 funktionieren kann, wird von vielen Sachkundigen ebenfalls bezweifelt. Den Fahrgästen wäre es zu wünschen.

Genauso wie bei den Kliniken muß nun im Rathaus die "Notbremse" gezogen werden. Der Oberbürgermeister und sein zuständiger Referent werden sich Gedanken über personelle Konsequenzen machen müssen. Den Schlamassel bei den Stadtwerken haben die politisch Verantwortlichen selbst angerichtet. Auch die Stadträte der Mehrheitsfraktionen sind nicht unbeteiligt.

Das Verkehrsunternehmen ist ganz klar für die rechtzeitige Bereitstellung der Fahrzeuge verantwortlich. Viel zu schnell hat man die alten Trambahnzüge aus dem Bestand genommen. München braucht Reserven.

Wahrscheinlich gibt es auch Erfreuliches. Unsere langjährige Forderung "Takt 10 bis Zehn!" soll bei den Trambahnlinien realisiert werden. Und nach zweijähriger Bauzeit werden voraussichtlich die wenigen hundert Meter der Trambahnstrecke zum Pasinger Bahnhof in Betrieb genommen.
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