Sonntag, 24. Juni 2018


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BIENE 2010: Unternehmen erstmals vorn

224 Webseiten wollen eine BIENE / Mehr komplexe als einfache Angebote

Berlin/Bonn, (lifePR) - Erstmals in der Geschichte des BIENE-Wettbewerbs sind es nicht die zur Barrierefreiheit durch die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BIT-V) verpflichteten Verwaltungen und Organisationen, die die meisten Bewerbungen um eine BIENE eingereicht haben. Dieses Jahr strecken vor allem Unternehmen ihre Fühler nach den begehrten Auszeichnungen aus: Von den 224 Bewerbungen und Vorschlägen entfallen 118 auf Webangebote aus der freien Wirtschaft. Darüber freuen sich die BIENE-Veranstalter, die Stiftung Digitale Chancen und die Aktion Mensch, ganz besonders. "Aus unserer Sicht liegt ein Grund für den erfreulich hohen Anteil von Unternehmen in der Konzentration auf Transaktionsangebote - wie Online-Einkauf, Reisebuchung oder Online-Bankgeschäft. Gerade Menschen mit Behinderung nutzen solche Angebote, sie erleichtern ihren Alltag. Deshalb suchen wir auf diesem Gebiet die besten, innovativsten Webseiten", erläutert Iris Cornelssen, Projektleiterin für die BIENE bei der Aktion Mensch. "So ist es für uns folgerichtig, dass die einfachen den komplexen und serviceorientierten Webangeboten weichen", so Iris Cornelssen weiter.

BIENE fliegt über den großen Teich

Verwaltungen, z. B. Kommunen und andere Behörden, sind mit 37 Bewerbungen im Rennen. Von Organisationen, wie Verbänden, Vereinen oder Stiftungen kommen 44 Bewerbungen um eine BIENE. Aus dem Bereich der tagesaktuellen Medien liegen 25 Wettbewerbsbeiträge vor. "Städte und Gemeinden sind in diesem Jahr wieder stark repräsentiert. Ebenso zählen Zeitungen und andere Medien sowie Web 2.0-Angebote zu den BIENE-Anwärtern. Wir sind gespannt, ob sie unsere Anforderungen tatsächlich erfüllen", fasst Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, zusammen. "Traditionell sind auch Webangebote aus unseren Nachbarländern im Wettbewerb vertreten. In diesem Jahr liegen zwölf Bewerbungen aus Österreich und fünf aus der Schweiz vor. Außerdem haben uns deutschsprachige Angebote aus Italien sowie erstmals aus Dänemark, Rumänien, Ungarn, Russland und sogar aus den USA erreicht", freut sich Jutta Croll.

Das Prüfverfahren startet

Die Spreu vom Weizen trennt in den kommenden Monaten das mehrstufige Prüfverfahren, das auch dieses Jahr vom Fachlichen Beirat, der aus Experten mit und ohne Behinderung besteht, begleitet wird. Fachleute der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg nehmen die technische Umsetzung der Angebote unter die Lupe. Die praktische Handhabung testen Menschen mit Behinderung am Ende des Verfahrens im Praxistest. Das letzte Wort hat schließlich die prominent besetzte Jury. Sie legt am Vortag der Preisverleihung fest, wer am 10. Dezember 2010 Gewinner einer BIENE ist.

Die Preisverleihung findet am 10. Dezember 2010 in Berlin statt. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.biene-wettbewerb.de.

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