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Pressemitteilung BoxID: 208713 (Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.)
  • Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.
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ALfA verfolgt Verhandlung von "Brüstle-Patent" vor dem EuGH

Kaminski: "Urteil besitzt immense Bedeutung"

(lifePR) (Augsburg, ) Die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V., Claudia Kaminski, erklärt zu der heute begonnenen Verhandlung vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) über das Patent DE 19756864 des Bonner Stammzellforschers Oliver Brüstle:

"Der mit Spannung erwarteten Entscheidung des EuGH kommt eine immense Bedeutung zu. Sollte der EuGH nämlich der Interpretation Brüstles folgen, wonach sich das in der EU-Biopatentrichtlinie festgeschriebene Verbot der Patentierung menschlicher Embryonen und ihrer Teile nur auf solche beschränkt, die sich bereits in eine Gebärmutter eingenistet hätten, käme dies einer Revolution gleich.

Denn dann hinge der Schutz eines Subjektes erstmals nicht mehr von seinem Status ab, sondern allein von dem Zweck, den ihm Dritte zudenken. Und da es sich bei menschlichen Embryonen stets um Menschen im Frühstadium ihrer Entwicklung handelt, käme dies einer Aufspaltung der Menschheit in Forschungs- und Fortpflanzungsmenschen gleich."

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein - ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung.

Die ALfA hat mehr als 10.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL). Die ALfA finanziert sich ausschließlich über die Beiträge ihrer Mitglieder sowie Spenden.