Samstag, 23. Juni 2018


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ALfA fordert Ausbau von Palliativmedizin und Hospizarbeit - Kaminski: Ein klares Bekenntnis zur wahren Humanität ist das Gebot der Stunde

Köln, (lifePR) - Von der für Anfang März geplanten Eröffnung einer "Sterbeklinik" und der Einführung "mobiler Sterbehelfer" in den Niederlanden dürfe keinerlei Signalwirkung für Deutschland ausgehen. Das mahnte die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V., Dr. med. Claudia Kaminski heute in Köln an. Die Ärztin appellierte an Politiker und Repräsentanten der Ärzteschaft sich unmissverständlich gegen jede Form aktiver Sterbehilfe und den ärztlich assistierten Suizid auszusprechen.

"Sowohl vor dem Hintergrund unserer eigenen Geschichte, als auch als direkter Nachbar der Niederlande sind wir Deutsche heute besonders gefordert, dem fehlgeleiteten Verständnis von Autonomie in den Niederlanden ein klares Bekenntnis zur wahren Humanität entgegenzusetzen", so Kaminski.

"Eine Gesellschaft, in welcher der Tod bestellt und geliefert werden kann, verliert auf Dauer ihr menschliches Antlitz. Ich bin erschrocken, dass derzeit ein ganzes Land schamlos über eine mögliche Sterbehilfe für den Prinzen Johan Friso diskutiert, der seit einem Lawinenunglück im Koma liegt. Echtes Mitgefühl sieht anders aus", so Kaminski weiter.

"Wenn die Politik und die Repräsentanten der Ärzteschaft nicht wollen, dass wir in Deutschland in ein paar Jahren ähnliche öffentliche Debatten haben, muss jetzt gehandelt werden. Für die Aktion Lebensrecht für Alle gehört dazu, dass die Palliativmedizin und die Hospizarbeit in Deutschland weiter ausgebaut und Forderungen, die der Verbesserung einer menschenwürdigen Pflege dienen, endlich statt gegeben werden. Mit jedem Tag, der hier tatenlos vergeht, kommen wir niederländischen Verhältnissen näher", zeigt sich die ALfA-Bundesvorsitzende überzeugt.

Spendenkonto:

Augusta-Bank
Konto: 5040990
BLZ: 720 900 00

Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein - ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Die ALfA hat mehr als 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL). Die ALfA finanziert sich ausschließlich über die Beiträge ihrer Mitglieder sowie Spenden.



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