Wie entstehen erfolgreiche Regionen?

Akademie für Raumforschung und Landesplanung legt neuen Forschungsbericht vor

(lifePR) ( Hannover, )
Regionen als mittlere Ebene zwischen Bundesland und Landkreisen gewinnen an Bedeutung. Es ist die regionale Ebene, die für Menschen und Unternehmen heute eine große Bedeutung hat. Arbeiten, einkaufen, die freie Zeit verbringen - das alles geschieht heute nicht nur am Wohnort, sondern im regionalen Kontext. Aber die gestiegene regionale Bedeutung steht im Gegensatz zur institutionellen Ausstattung der Regionen. Für die "Bildung" von Regionen lassen sich einige Erfolgsfaktoren benennen, wenngleich es keine "Strickmuster" oder "Patentrezepte" gibt. Wichtig ist der Nutzen für die Beteiligten. Auf diesen Nenner lassen sich die Ergebnisse einer aktuellen Publikation der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) bringen.

Zum Hintergrund: Für die Studie "Regionalisierung und Regionsbildung im Norden" einer Arbeitsgruppe der nordwestdeutschen Landesarbeitsgemeinschaft der ARL wurden vier Fallstudien im Norden untersucht. Wie bilden sich Regionen? Welche Erfolgsfaktoren sprechen für eine längerfristig wachsende oder zumindest stabile Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung? Welcher räumliche Zuschnitt ist passend und welche Akteure sind wichtig? Und mit welchen Instrumenten können die Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit Hilfe der Landesplanung und Wirtschaftspolitik finanzielle Anreize schaffen?

In der Publikation werden Erfolgsfaktoren benannt - zum Beispiel eine gute Steuerung mit einem anerkannten und legitimierten Spielmacher und Projekte für die Region, die Nutzen für die Unternehmen bieten und die Menschen "mitnehmen". Regional Governance ist der Fachbegriff, mit dem die Steuerung einer Region durch kooperative und flexible Verfahren unter Einbeziehung von Netzwerken (z.B. die regionalen Untenehmen) bezeichnet wird, wobei eine institutionalisierte Struktur (z.B. Kreisverwaltung oder Planungsverband) zum Erfolg beiträgt. Auch sollten Fachressorts und Fördermittel mit Blick auf die regionalen Ziele und Projekte koordiniert werden, um Anreize zu schaffen.

Die Experten der ARL aus Wissenschaft und Praxis haben die Wachstumsregion Ems-Achse und die Region Göttingen/Südniedersachsen sowie die K.E.R.N.-Region und die Region Nord in Schleswig-Holstein untersucht. Die Empfehlungen des Arbeitsmaterials Nr. 347 der ARL (ISBN 978-3-88838-347-2) richten sich vor allem an die Landespolitiken und die Akteure in den Regionen. Die Veröffentlichung kann über die Website der ARL bestellt werden (www.ARL-net.de).
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.