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Pressemitteilung BoxID: 363649 (Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG i.I.)
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airberlin reicht Klage gegen Flughafengesellschaft ein

Gericht soll Anspruch auf Schadenersatz wegen Verschiebung der BER-Eröffnung feststellen / CEO Mehdorn: "Wir sind verpflichtet, Schaden abzuwenden."

(lifePR) (Berlin, ) airberlin hat heute beim zuständigen Landgericht Potsdam eine Feststellungsklage gegen die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH eingereicht. Mit dieser Klage verfolgt Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft das Ziel, ihren Anspruch auf Schadensersatz infolge der Verschiebung der Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) gerichtlich feststellen zu lassen. Die Flughafengesellschaft hatte den zugesicherten Eröffnungstermin am 3. Juni 2012 nicht eingehalten und zwischenzeitlich mehrfach verschoben.

airberlin Chief Executive Officer (CEO) Hartmut Mehdorn erklärte: "Wir haben entschieden, unseren Anspruch auf Schadensersatz auf dem Rechtsweg geltend zu machen. Zuvor haben wir in den vergangenen Monaten in vielen intensiven Gesprächen mit dem Flughafen versucht, zu einer für beide Seiten akzeptablen Lösung zu kommen. Dies ist uns leider trotz umfassender Bemühungen seitens airberlin nicht gelungen. Vor diesem Hintergrund sieht airberlin nunmehr in der Einreichung der Klage den einzig gangbaren Weg zur Wahrung ihrer Interessen. Als verantwortliches Management sind wir gegenüber dem Unternehmen und unseren Gesellschaftern verpflichtet, Schaden abzuwenden."

Aus der verzögerten Inbetriebnahme des neuen Flughafens entstehen airberlin erhebliche Schäden, die im Einzelnen noch nicht vollständig beziffert werden können. Der sich aus einer Vielzahl von Faktoren zusammensetzende Gesamtschaden hängt unter anderem vom Verlauf des operativen Betriebs des weiter genutzten Flughafens Berlin-Tegel, insbesondere während des Winters, ab. Bis heute sind bereits geschätzte Mehrkosten und sonstige Schäden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden.

airberlin plante ihr Flugangebot für Berlin auf der Basis der Infrastruktur des neuen BER mit dem von der Flughafengesellschaft zugesicherten Eröffnungstermin. Zum Sommer 2012 erhöhte der Marktführer in der Hauptstadt daher sein Berlin-Angebot um über 230 zusätzliche Flüge pro Woche, um sein internationales Drehkreuz auszubauen. Dieses Angebot muss nun komplett über den Flughafen Berlin-Tegel abgewickelt werden, dessen Infrastruktur für diese Aufgaben nicht ausgelegt ist und airberlin zu erheblichem Mehraufwand zwingt. Tegel ist bereits heute an seiner Belastungsgrenze und bietet selbst bei höchstem Einsatz der Mitarbeiter in Tegel nicht die Kapazität und Qualität, die der neue Flughafen bieten würde.