Montag, 16. Juli 2018


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Ahlers mit 7,6 Prozent Umsatzplus im ersten Halbjahr 2013/14

Herford, (lifePR) - .

Segment Jeans- & Workwear wächst um 14 Prozent
Premiummarken erzielen 7,6 Prozent Umsatzplus
Zwei- bis dreistellige Zuwachsraten bei EBIT und Konzernergebnis
Erwartungen für das Gesamtjahr 2013/14 positiv


Nach einem starken Wachstum von 9,3 Prozent im ersten Quartal 2013/14 hat Ahlers auch im zweiten Quartal mit 5,1 Prozent kräftig zugelegt. Insgesamt wuchsen die Umsätze im Halbjahreszeitraum um 7,6 Prozent auf 123,9 Mio. EUR (Vorjahr 115,2 Mio. EUR).

"Gegen den Branchentrend konnten wir im deutschen Markt stark zulegen. International treiben wir unsere Expansion mit Store-Eröffnungen zum Beispiel in Polen und dem Baltikum voran. Auch Gin Tonic ist wieder auf dem Wachstumspfad", so Dr. Stella A. Ahlers, Vorstandsvorsitzende der Ahlers AG.

Das traditionell dynamische Premiumsegment lag mit einem Plus von 7,6 Prozent im allgemeinen Wachstumstrend des Unternehmens und hielt mit 79,1 Mio. EUR (Vorjahr 73,5 Mio. EUR) seinen Umsatzanteil bei unveränderten 64 Prozent. Alle Marken, Baldessarini, Pierre Cardin und Otto Kern, wuchsen dabei kräftig - Baldessarini sogar mit zweistelligem Prozentsatz. Das Segment Jeans & Workwear legte im Berichtszeitraum beim Umsatz um 14 Prozent auf 34,8 Mio. EUR zu (Vorjahr 30,5 Mio. EUR). Hier konnten ebenfalls alle Marken wachsen: Pioneer Authentic Jeans, Pionier Jeans & Casuals und Pionier Workwear. Der Anteil des Segments am Gesamtumsatz stieg von 26 Prozent auf 28 Prozent an.

Das Men's & Sportswear Segment, das durch die Aufgabe der Retailaktivitäten von Gin Tonic 1,2 Mio. EUR oder 11 Prozent Umsatz einbüßte, hält aktuell noch 8 Prozent Umsatzanteil (Vorjahr 10 Prozent). Die fortgeführten Wholesalegeschäfte von Gin Tonic und Jupiter wuchsen im Berichtszeitraum leicht.

Deutliche Verbesserung bei EBIT und Konzernergebnis

Durch die Umsatzzuwächse legte auch das EBIT vor Sondereffekten von Ahlers deutlich um 2,0 Mio. EUR oder 182 Prozent zu. Wegen positiver Einflüsse im Vorjahr stiegen die Ergebnisse vor und nach Steuern etwas moderater als das EBIT vor Sondereffekten. Dennoch wuchsen beide Ergebnisse mit hohen Prozentsätzen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern legte um 156 Prozent auf 2,3 Mio. EUR (Vorjahr 0,9 Mio. EUR) und das Konzernergebnis um 70 Prozent auf 1,7 Mio. EUR (Vorjahr 1,0 Mio. EUR) zu.

Unverändert solide Finanzlage mit 60 Prozent Eigenkapitalquote

Zum 31. Mai 2014 zeigte sich die Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 60 Prozent (Vorjahr 61 Prozent) unverändert solide. Im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt sind das Eigenkapital mit 105,0 Mio. EUR (Vorjahr 105,5 Mio. EUR) und die Bilanzsumme mit 176,3 Mio. EUR (Vorjahr 174,6 Mio. EUR) weitgehend unverändert. Im ersten Halbjahr stieg der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit kräftig von -1,8 Mio. EUR auf +5,6 Mio. EUR an. Maßgeblich dafür war einerseits das bessere Konzernergebnis. Andererseits hat Ahlers im ersten Halbjahr 2013/14 Vorräte abgebaut, während diese im ersten Halbjahr des Vorjahrs anstiegen.

Umsatzplus von 5 bis 6 Prozent und zweistelliges Plus beim EBIT vor Sondereffekten für das Gesamtjahr 2013/14 erwartet

Die Vorverkäufe für die Herbst-/Wintersaison 2014 liegen deutlich über denen des Vorjahres. Zusätzlich zu den steigenden Vororderumsätzen erwartet das Unternehmen höhere Sofort- und Einzelhandelsverkäufe. Insgesamt geht der Vorstand von einem Umsatzplus für das Gesamtjahr von 5 bis 6 Prozent aus und bekräftigt die Prognose, ein deutliches Plus im EBIT vor Sondereffekten zu erzielen.

Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat wurde entschieden, Gin Tonic dauerhaft in der Herforder Zentrale fortzuführen. Aufgrund der damit einhergehenden Aufgabe des Standortes Sindelfingen fallen in größerem Maße Sonderaufwendungen an. Aus heutiger Sicht rechnet das Unternehmen daher mit einem Konzernergebnis etwa in Höhe des Vorjahres (2012/13: 5,6 Mio.EUR). Der Umzug wird das Ergebnis von Gin Tonic und damit auch das Gesamtergebnis ab dem Geschäftsjahr 2014/15 deutlich verbessern. Für das Geschäftsjahr 2013/14 erwartet der Vorstand der Ahlers AG eine positive Cashflow-Entwicklung, die eine zufriedenstellende Dividende ermöglichen sollte.

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