Donnerstag, 22. Februar 2018


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Ahlers AG Halbjahresbericht 2015/16

Herford, (lifePR) - .


Kernaktivitäten mit 2,6 Prozent Umsatzplus im ersten Halbjahr 2015/16
Wachstum der Marken Baldessarini, Pierre Cardin und Pioneer Authentic Jeans in rückläufigem Marktumfeld
Gestiegene Ergebnisse durch Umsatzplus und Cost Saving
Verbesserter Cashflow und gesunkene Nettoverschuldung


Halbjahresumsatz im Plus - Kernaktivitäten wachsen spürbar

Im zweiten Quartal 2016 steigerte Ahlers seinen Umsatz um kräftige 3,5 Prozent oder 1,8 Mio. EUR. Damit schließt das Unternehmen das erste Geschäftshalbjahr 2015/16 mit einem leichten Umsatzplus von 0,2 Mio. EUR bzw. 0,2 Prozent auf 118,3 Mio. EUR (Vorjahr 118,1 Mio. EUR) ab. Trotz eines rückläufigen Gesamtmarkts sind die Kernaktivitäten des Konzerns im ersten Halbjahr 2015/16 um 2,9 Mio. EUR bzw. 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen.

Die Umsätze des Premium Segments stiegen dabei um 1,7 Mio. EUR oder 2,2 Prozent, wobei Pierre Cardin maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen hat. Baldessarini konnte in Deutschland mit einem kräftigen Umsatzplus von 9 Prozent Marktanteile und insgesamt 6 Prozent hinzugewinnen. Die im Segment Jeans, Casual & Workwear verbleibenden Marken Pioneer Authentic Jeans, Pionier Jeans & Casuals, Pionier Workwear und Jupiter erwirtschafteten in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein Umsatzplus von 1,2 Mio. EUR (3,4 Prozent). Besonders kräftige, zweistellige Zuwächse erzielte dabei Pioneer Authentic Jeans. Sehr solide entwickelte sich das Geschäft in Mittelund Osteuropa. Daran beteiligt waren auch Russland und die Ukraine, wo die rückläufige Entwicklung des Vorjahres mit einem Umsatzzuwachs von 5,5 Prozent gestoppt werden konnte. Die auslaufende Geschäftstätigkeit mit Gin Tonic und das Geschäft mit dem letzten großen Private Label Kunden gingen erwartungsgemäß um insgesamt 2,7 Mio. EUR zurück.

Cost Saving Maßnahmen greifen - deutliches Plus auf allen Ergebnisebenen

Die im letzten Jahr eingeleiteten kostensenkenden Maßnahmen haben in der Berichtsperiode zu spürbar steigenden Ergebnissen auf allen Ebenen geführt. Ahlers erzielte im ersten Halbjahr 2015/16 ein EBIT vor Sondereffekten von 2,2 Mio. EUR (Vorjahr 0,7 Mio. EUR, +214 Prozent). Bei weitgehend stabilem Rohertrag trugen vor allem die Einsparungen beim Personalaufwand von 1,2 Mio. EUR oder 4,5 Prozent zu dieser Entwicklung bei. Insgesamt verringerte Ahlers seinen Sachaufwand um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Die Sonderaufwendungen stiegen im Berichtszeitraum um 0,3 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR (Vorjahr 0,2 Mio. EUR). Darin enthalten waren höhere Mitarbeiter- und Handelsvertreter-Abfindungen sowie Auflösungskosten für die Mietverträge der letzten Gin Tonic Stores. Die Ertragsteuern im Berichtszeitraum waren von einmaligen, außerperiodischen Einflüssen (-0,2 Mio. EUR) leicht erhöht. Trotz dieser Einflüsse wuchs das Konzernergebnis nach Steuern von einem ausgeglichenen Ergebnis im Vorjahr auf 0,8 Mio. EUR in diesem Halbjahr.

Höherer Cashflow und geringere Nettoverschuldung

Die Bilanz des Ahlers Konzerns war zum Stichtag des Halbjahrs 2015/16 gewohnt solide und um 4,9 Mio. EUR schlanker als zum Vorjahreszeitpunkt. Die Verkürzung der Bilanz wurde maßgeblich durch reduzierte Vorräte (-1,7 Mio. EUR) und niedrigere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-2,5 Mio. EUR) erreicht. Zugleich stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen leicht an, so dass die im Net Working Capital gebundene Liquidität um 4,8 Mio. EUR oder 5,2 Prozent sank. Dadurch konnte die Nettoverschuldung im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 4,1 Mio. EUR von 33,0 Mio. EUR auf 28,9 Mio. EUR reduziert werden. Der Cash Flow aus der betrieblichen Tätigkeit stieg durch die höheren Ergebnisse und die geringere Mittelbindung im Net Working Capital um 40 Prozent oder 0,4 Mio. EUR auf 1,4 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote lag bei unverändert soliden 58 Prozent.

Stabiler Umsatz und spürbares Ergebnisplus für das Geschäftsjahr 2015/16 erwartet

Der Vorstand erwartet für Umsatz und Ergebnis des zweiten Halbjahrs eine Fortsetzung der Trends der ersten sechs Monate. Im Kerngeschäft sollten etwa 3 Prozent Umsatzwachstum generiert werden, die den Rückgang der auslaufenden Aktivitäten ausgleichen. Der Gesamtumsatz dürfte zusammengenommen etwa stabil sein (Vorjahreswert 242 Mio. EUR). Die erfreulich abgeschlossene Vororder für Herbst/Winter 2016 stützt diese Annahme. Der Konzern-Jahresüberschuss sollte um einen hohen zweistelligen Prozentsatz über dem Vorjahreswert von 1,4 Mio. EUR liegen.

 

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