Weiterhin weniger Arbeitslose als vor einem Jahr

(lifePR) ( Potsdam, )
Im Vergleich zum Vorjahr stellte sich die regionale Arbeitsmarktsituation nach wie vor deutlich günstiger dar - so waren im August 2016 910 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als im August 2015. Die Arbeitslosenquote lag vor Jahresfrist bei 6,9 Prozent – aktuell bei 6,6. Mit Blick auf den Vormonat ist die Arbeitslosigkeit saisonbedingt angestiegen. Insgesamt 21.933 Menschen waren im August arbeitslos gemeldet, 418 mehr als im Juli.

Betrachtet man nur die Langzeitarbeitslosigkeit, ist diese im Vorjahresvergleich um 6,6 Prozent und somit deutlicher als die Gesamtarbeitslosigkeit (-4,0 Prozent im Vorjahresvergleich) gesunken.

Einzig bei der Jugendarbeitslosigkeit ist ein umgekehrter Trend erkennbar - 313 mehr junge Menschen sind derzeit in den Agenturen und Jobcentern arbeitslos gemeldet als noch vor einem Jahr. Auslaufende Verträge von schulischen und betrieblichen Ausbildungen sowie die sukzessive Aufnahme von schutzsuchenden geflüchteten Menschen sind hierfür die Gründe.

„Vor über einem Jahr haben wir begonnen, geflüchtete Menschen in den Übergangswohnheimen in unserer Region aufzusuchen. Frühzeitig wollten wir Informationen zum deutschen Arbeitsmarkt aber auch zu unser Dienstleistung geben. Heute ein Jahr später weiß ich, dass es der richtige Weg gewesen ist“, bewertet Dr. Ramona Schröder, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Potsdam, die bisher geleistete Arbeit.

Natürlich sind die Herausforderungen, die mit einer erfolgreichen Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung verbunden sind auch ein Jahr später weiterhin nicht zu unterschätzen: Sprachdefizite sind abzubauen, häufig fehlen aufgrund der Fluchtsituation berufliche Zertifikate aus dem Heimatland, rechtliche Hürden müssen nach wie vor überwunden werden und nicht immer passen die beruflichen Wünsche der Menschen mit den tatsächlichen Vakanzen der regionalen Wirtschaft zusammen. „Dennoch bin ich überzeugt, dass wir durch unsere eigenen Erfahrungen, dem breiten Maßnahmeangebot für die geflüchteten Menschen, aber auch ersten Integrationserfolgen und nicht zuletzt unserem engen Draht zu den Unternehmen, einen wichtigen Grundstein für die Integrationsarbeit geleistet haben und leisten werden. Dazu fokussieren wir in den nächsten Monaten ganz auf das Thema Qualifizierung“, rundet Schröder ab.  

 
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