Vermeidung finanzieller Notlagen

Änderung des gesetzlichen Pfändungsschutzes zum 01.01.2012

(lifePR) ( Potsdam, )
Ab dem 1. Januar 2012 gibt es Schutz vor Kontopfändungen nur noch auf einem sogenannten Pfändungsschutzkonto (P-Konto). " Auch Empfänger von Sozialleistungen - wie zum Beispiel Bezieher von Arbeitslosengeld II - können dann nicht mehr wie früher innerhalb der ersten 14 Tage über ihr Geld verfügen." erklärt Edelgard Woythe, Chefin der Arbeitsagentur Potsdam. Das Guthaben erhält ab 1. Januar 2012 dann ein jeweiliger Gläubiger, es sei denn das Konto ist als P-Konto geschützt. "Ich kann jedem Betroffenen nur raten, sich rechtzeitig an seine Bank oder Sparkasse zu wenden und sein Konto in ein P-Konto umzuwandeln." empfiehlt Frau Woythe. "Denn existiert kein Pfändungsschutzkonto, besteht die Gefahr, dass man mit Beginn des neuen Jahres nicht mehr auf sein Geld zugreifen kann."

Bislang galt eine gesetzliche Übergangsregelung, nach der alternativ auch Pfändungsschutz nach altem Recht in Anspruch genommen werden konnte, ohne dass ein P-Konto existierte. Diese Regelung läuft zum 31.12.2011 aus.
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