Donnerstag, 21. Juni 2018


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"Es lohnt sich, nach dem Traumjob auch im Umland zu suchen"

Potsdamer LEHRSTELLENmobil macht erstmals Halt in der Hauptstadt

Potsdam, (lifePR) - Berliner haben's nicht immer leichter. Als Ausbildungssuchende sind die Hauptstädter sogar in einer schwierigeren Lage als die Bewerber in Potsdam und Umgebung. Denn während es in Berlin mehr Lehrstellensuchende als Ausbildungsplätze gibt, ist es in der Potsdamer Region umgekehrt: Viele Stellen bleiben unbesetzt - auch, weil viele Berliner nicht über die Stadtgrenze hinaus suchen. Um das zu ändern, haben die Arbeitsagenturen Berlin Nord und Potsdam an diesem Montag, 1. Dezember, eine besondere gemeinsame Aktion gestartet.

Um Berliner Schüler zur Lehrstellensuche auch im Umland zu ermuntern, brachten die Agenturen die Lehrstellen sogar bei ihnen vorbei: Das Potsdamer "LEHRSTELLENmobil" machte auf seiner diesjährigen, mittlerweile sechsten Runde erstmals Halt in der Hauptstadt. An Bord hatte es bei seinem Stopp am Oberstufenzentrum Kraftfahrzeugtechnik in Berlin-Charlottenburg 480 Ausbildungsstellen für 2015. Rund 90 Schüler informierten sich über das breite Ausbildungsangebot der Region, das von Pferdewirtin über Süßwaren-Technologe bis zu Tischler und IT-System-Elektronikerin reicht. Das Beratungsteam des "LEHRSTELLENmobils" stand für alle Fragen der Schüler direkt zur Verfügung.

"Berlin und Brandenburg sind ein gemeinsamer Wirtschaftsraum", betonte Petra Röhlinger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Berlin Nord. "Da liegt es nahe, dass Berliner Jugendliche auch über die unmittelbare Stadt hinaus nach Lehrstellen schauen sollten." Es sei gut möglich, dass der Traumjob dort vielleicht leichter zu bekommen sei. "Nicht die stadtteilgenaue Frage 'Wo möchte ich meine Ausbildung machen?' sollte die Berufsfindung leiten, sondern 'Welchen Beruf möchte ich erlernen?', empfiehlt die Agenturchefin.

Dr. Ramona Schröder, Leiterin der Potsdamer Arbeitsagentur stimmte Röhlinger zu. "Es ist keine Frage, dass es auch in Brandenburg berufliche Perspektiven für junge Hauptstädter gibt - und oftmals sind die Ausbildungsorte schneller erreichbar als man denkt." Als Beispiel führte die Potsdamer Agenturchefin das Mercedes-Benz-Werk in Ludwigsfelde an: "Vom Berliner Hauptbahnhof ist man in 33 Minuten am Werkstor." Dirk Höhne, Ausbildungsleiter der Mercedes-Benz Ludwigsfelde GmbH, bekräftigte das Interesse des Automobilherstellers an Bewerbern aus Berlin.

Das Berliner Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zuerst im eigenen Kiez suchen, ist ein Phänomen, dass auch Ronald Rahmig, Direktor des Oberstufenzentrums Kraftfahrzeugtechnik in Charlottenburg kennt. "Fast jeder unserer Schüler sucht seinen Praktikumsplatz zunächst vor der eigenen Haustür. Um den Jugendlichen interessante Alternativen aufzuzeigen, ist eine Aktion wie die heutige natürlich bestens geeignet".

Das Mobil besucht seit dem 10. November und noch bis zum 18. Dezember rund 2.500 Zehntklässler an 29 Schulen im Potsdamer Bezirk - und nun auch in Berlin. Nach dem Motto "Wir bringen die Jobs an Deine Schule" soll den Schulabgängern so klar werden: "Jeder Ausbildungssuchenden aus unserer Region hat auch hier in der Region eine berufliche Perspektive", so Schröder. "Es ist nur wichtig, sich rechtzeitig zu bewerben."

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