Dienstag, 21. November 2017


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Der Potsdamer Arbeitsmarkt im Oktober 2014: Arbeitslosigkeit sinkt weiter

Potsdam, (lifePR) - Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Potsdam deutlich gesunken.

Insgesamt waren im Oktober 23.141 Menschen arbeitslos gemeldet, 589 weniger als im September. Die Arbeitslosenquote lag nun bei 7,1 Prozent. Auch im Vergleich zum Vorjahr stellte sich die regionale Arbeitsmarktsituation deutlich günstiger dar - so waren im Oktober 2013 896 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Arbeitslosenquote lag vor Jahresfrist bei 7,3 Prozent.

"Die Herbstbelebung hat sich im Oktober voll entfalten können. Wir verfügen über ein solides Stellenangebot - viele Unternehmen möchten derzeit neue Mitarbeiter einstellen. Auf der anderen Seite müssen sich schon jetzt einige Arbeitnehmer, die in saisonabhängigen Bereichen tätig sind, arbeitslos melden - der Winter setzt bereits ein vorsichtiges Achtungszeichen", schätzt Dr. Ramona Schröder, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Potsdam ein.

Die Arbeitslosigkeit im Detail

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block. Vielmehr gibt es jeden Monat viel Bewegung. So meldeten sich im Oktober 5.116 Menschen arbeitslos. Dies waren 440 mehr als im September und 432 weniger als im Vorjahresmonat. Betrachtet man nur die Zugänge aus Beschäftigungen auf dem ersten Arbeitsmarkt, stellt sich das Bild ähnlich dar: Mit 1.678 Meldungen lag der Wert deutlich über dem Vormonatsniveau (+12,0 Prozent) und unter dem Wert vom Oktober 2013 (-9,8 Prozent). Insgesamt 87 Personen mussten sich direkt nach einer absolvierten Ausbildung arbeitslos melden. 140 Personen kamen im Berichtsmonat direkt aus einer Selbständigkeit - 39 mehr als im September und 22 weniger als im Oktober 2013.

Im Oktober 2014 meldeten sich 5.692 Menschen aus der Arbeitslosigkeit ab. Dies waren 156 mehr als im September und 243 weniger als im Oktober 2013. Eine selbständige Existenz gründeten 157 Personen (-10,8 Prozent zum Vorjahr).

Nach Arbeitsagentur (Rechtskreis SGB III) und Jobcentern (Rechtskreis SGB II) getrennt betrachtet, entwickelte sich die Arbeitslosigkeit unterschiedlich:

Die Agentur für Arbeit betreute 6.210 Arbeitslose. Das waren 196 weniger als im September und 789 weniger als im Oktober vor einem Jahr. Die Jobcenter im Agenturbezirk waren hingegen für 16.931 Arbeitslose verantwortlich. Das waren 393 weniger als im September und 107 Personen weniger als vor Jahresfrist.

In den einzelnen Regionen zeichnete sich ein sehr divergierendes Bild: So reichte die lokale Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent in Potsdam-Mittelmark bis 12,1 Prozent in Brandenburg an der Havel. In Potsdam (-0,2), Potsdam-Mittelmark (-0,5) und Teltow-Fläming (-0,4) ging die Arbeitslosenquote zum Vorjahr zurück, in Brandenburg an der Havel (+0,5) war im sel-ben Zeitraum ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen.

Der Stellenmarkt

3.009 Stellen waren im Oktober vakant, 18 mehr als im September und 462 mehr als im Vorjahr. Neu gemeldet wurden dem Arbeitgeberservice in diesem Monat 1.039 Jobangebote - 39 weniger als im Vormonat und 195 mehr als im Oktober 2013.

Die meisten Stellen wurden in der Produktion und Fertigung sowie in den Bereichen Verkehr und Logistik angeboten. Händeringend gesucht wurden Metallbauer, Maschinen- und Anlagenführer, Kfz-Mechatroniker, Berufskraftfahrer, Auslieferungsfahrer und Lagerhelfer. Auch die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften im Gesundheitsgewerbe war ungebrochen groß. Im öffentlichen Dienst wurden Stellen für Bauingenieure, Architekten, Verwaltungswirte und Verwaltungsfachangestellte offeriert.

Die Unterbeschäftigung

Zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen erfasst die Unterbeschäftigung auch die Personen, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB) gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik sind oder einen arbeitsmarktbedingten Sonderstatus haben. Im Oktober umfasste die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) 29.426 Personen. Die Unterbeschäftigungsquote belief sich auf 8,8 Prozent. Im Oktober 2013 hatte sie 9,5 Prozent betragen.

Arbeitsmarktpolitische Instrumente

Durch den Einsatz verschiedener arbeitsmarktpolitischer Instrumente konnte Arbeitslosigkeit bei zahlreichen Personen beendet oder verhindert werden. Insgesamt wurden im Berichtsmonat 6.494 Teilnehmer gefördert (+115 zum Vormonat und -1.001 zum Vorjahr). Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit (abhängige Beschäftigung oder Selbständigkeit) wurde bei 1.277 Menschen finanziell bezuschusst.

In Beschäftigung schaffenden Maßnahmen waren Mitte des Monats 1.168 Personen aktiv. Hierzu zählen etwa Arbeitsgelegenheiten.

1.004 Menschen wurden bei der Berufswahl und während der Berufsausbildung unterstützt. Hierzu gehören Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, Ausbildungsbegleitende Hilfen sowie die Berufseinstiegsbegleitung.

1.228 Personen wurde eine Qualifizierung zur beruflichen Weiterbildung finanziert.

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