Sonntag, 19. November 2017


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Bericht zum Berufsberatungsjahr 2013/2014

Potsdam, (lifePR) - .
Der Ausbildungsmarkt in Kürze:

Auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder dualen Studienplatz nutzten im Berichtsjahr 2013/2014 insgesamt 2.813 junge Menschen die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Potsdam. Das Berichtsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2014. Damit stagniert die Zahl der Ausbildungsbewerber im Vergleich zu den Vorjahren. Auffällig ist, dass der Anteil der Ausbildungsbewerber, die direkt aus der Schule kommen, weiter gesunken ist. Wenngleich immer mehr junge Menschen in der Region das Abitur anstreben, ist die Anzahl derer, die sich im Anschluss für eine berufliche Ausbildung interessieren, geringer geworden. Das bedeutet: dieser Personenkreis entscheidet sich immer seltener für eine betriebliche Ausbildung, die Studierneigung in der Potsdamer Region nimmt weiter zu.

Dem gegenüber stand im Jahr 2013/2014 ein deutlich gewachsenes Ausbildungsangebot zur Verfügung: insgesamt 3.167 Lehrstellen, duale Studienplätze und geförderte Ausbildungsplätze stellten Wirtschaft und Verwaltung bereit. Das sind beachtliche 9,6 Prozent mehr als im Berichtsjahr 2012/2013. Auf einen Bewerber fielen damit durchschnittlich 1,13 Lehrstellen. Das Niveau war damit so hoch wie noch nie.

Die 3.167 Stellen setzten sich aus 2.912 betrieblichen Angeboten (258 mehr als im Jahr zuvor) und 255 staatlich geförderten Ausbildungsplätzen zusammen (20 mehr als im vorigen Ausbildungsjahr). Besonders viele Ausbildungsplätze standen in der Produktion und Fertigung (740) und in den kaufmännischen und Handelsberufen (621) zur Verfügung.

Am Ende des Ausbildungsjahres waren 193 Bewerber unversorgt - 31 weniger als ein Jahr zuvor. Vakant waren am 30. September noch 429 Ausbildungsplätze. Die vergleichsweise hohen Werte sind einmal mehr auf die wachsenden strukturellen Unterschiede zwischen den Stellenanforderungen auf der einen Seite und den Qualifikationen der Bewerber auf der anderen Seite zurückzuführen. Sie verdeutlichen aber auch, dass die Berufsberatung zum offiziellen Ausbildungsbeginn unversorgte Bewerber konsequent dazu ermutigt, bei der Arbeitsagentur gemeldet zu bleiben und somit auch in die Nachvermittlungsbemühungen einbezogen zu werden.

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