Freitag, 15. Dezember 2017


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Positiver Trend am Münchner Arbeitsmarkt hält an: Arbeitslosenquote sinkt auf 4,8 Prozent

München, (lifePR) - Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit München ist im Mai erneut gesunken. Insgesamt sind 514 Personen weniger als im April 2014 und somit 46.148 Menschen ohne Arbeit. Die aktuelle Arbeitslosenquote kann einen Rückgang von 0,2 Prozentpunkten auf 4,8 Prozent verzeichnen. Im Vergleich zum Mai 2013 sind allerdings 1.878 Menschen mehr arbeitslos. Die Arbeitslosenquote lag vor einem Jahr bei 4,7 Prozent. Auch in der Landeshauptstadt sinkt die Quote um 0,3 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent.

Arbeitslos gemeldete Personen im Mai 46.148

Arbeitslosenquote im Mai 4,8 Prozent

"Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist äußerst erfreulich. Die Zahl der Arbeitslosen ist seit Januar kontinuierlich gesunken", so fasst Manfred Jäger, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit München die Mai-Entwicklung bei der heutigen Pressekonferenz zusammen.

Im Rechtskreis SGB III (betreut von der Arbeitsagentur) sind im aktuellen Berichtsmonat 20.820 Menschen arbeitslos gemeldet, im Bereich SGB II (betreut von den Jobcentern) 25.328 Personen. In der Arbeitslosenversicherung sinkt die Arbeitslosenquote durch einen Rückgang von 657 an Betroffenen um 0,2 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent. Auch in der Grundsicherung (SGB II) sinkt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent. Aufgrund der Rundungsdifferenzen errechnet sich allerdings eine Gesamtquote von 4,8 %.

Arbeitslosenquote in der Landeshauptstadt und Landkreis München rückläufig

Binnen der Monatsfrist waren in der Landeshauptstadt 40.846 Personen arbeitslos, das sind 453 weniger als im April 2014. Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Punkte auf 5,1 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind in der Landeshauptstadt 1.681 Personen mehr arbeitslos. Die Arbeitslosenquote lag damals ebenfalls bei 5,1 Prozent.

Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Landkreis München um 61 auf 5.302 Frauen und Männer gesunken. Der Rückgang der absoluten Zahl zum Vormonat hat sinkt auf die Arbeitslosenquote auf 3,0 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote auch bei 3,0 Prozent.

Hohe Dynamik auf dem Münchner Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, vielmehr gibt es unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung viel Bewegung. Im Agenturbezirk München meldeten sich im aktuellen Berichtsmonat 11.296 Personen arbeitslos, 241 mehr als im Vormonat und 730 mehr als im Mai 2013. Zeitgleich konnten 11.753 Frauen und Männer die Arbeitslosigkeit beenden, 529 Personen weniger als im Vormonat, aber immerhin 415 mehr als im Vorjahresmonat.

Hochrechnungen der Kurzarbeit

Als Hochrechnung liegen die aktuellsten Zahlen für Januar 2014 vor. Im Januar waren 43 Betriebe und 311 Beschäftigte von konjunktureller Kurzarbeit betroffen. Im Dezember 2013 waren es 53 Betriebe und 297 Beschäftigte.

Jugendarbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeit bei Älteren

Insgesamt sind im Mai 2.905 Jugendliche von 15 bis 25 Jahren arbeitslos, das sind 85 weniger als im April 2014 (minus 2,8 Prozent). Im Mai des Vorjahres waren 77 junge Menschen bzw. 2,6 Prozent mehr arbeitslos gemeldet. In der Altersgruppe der 15- bis unter 20-Jährigen ist die Zahl im Vergleich zum Vormonat um 1 auf 583 Jugendliche gesunken. Dies sind 23 Jugendliche weniger als im Mai 2013, ein Rückgang von 3,8 Prozent binnen Jahresfrist.

Die Zahl der älteren Arbeitslosen (50+) ist um 10 oder 0,1 Prozent auf 13.981 Personen leicht gestiegen. Die Arbeitslosenquote verringert sich dennoch um 0,3 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2013 gibt es 546 bzw. 4,1 Prozent mehr ältere Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote lag im Vorjahresmonat auch bei 6,0 Prozent.

Arbeitskräftenachfrage

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit München konnten im Mai 2.424 offene Arbeitsstellen entgegennehmen. Dies sind 120 bzw. 4,7 Prozent weniger als im April 2014. Im Stellenpool der Agentur für Arbeit München befinden sich derzeit 7.273 Angebote, 205 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Mai 2013 ist dies ein Minus von 1053 Stellen. Dringend benötigt werden im Agenturbezirk München Arbeitskräfte im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Gastgewerbe. "Die Deckung des Fachkräftebedarfs ist eine große Herausforderung, der wir uns gerne stellen", betont der Geschäftsführer Operativ. "Unter der kostenfreien Service-Nummer 0800 4 5555 20 bieten wir den Betrieben an, weitere freie Stellen und das Anforderungsprofil zu melden. Der Arbeitgeber-Service berät zu allen Fragen der Personalsuche und Fördermöglichkeiten für Beschäftigte, die Qualifizierungsbedarf haben", so Jäger.

Ausbildungsmarkt - Zwischenbilanz

Von Oktober 2013 bis Mai 2014 wurden von der Agentur für Arbeit München 11.066 offene Berufsausbildungsstellen entgegengenommen. Das sind 529 bis 5,0 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im gleichen Zeitraum haben 5.239 Schülerinnen und Schüler die Dienstleistungen der Agentur für Arbeit München in Anspruch genommen, um eine passende Lehrstelle zu finden. Das sind 114 bzw. 2,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Ein Blick auf das Verhältnis unversorgte Bewerber zu unbesetzten Ausbildungsstellen lässt einen ersten positiven Trend erkennen. Den 2.854 unversorgten Bewerbern stehen aktuell 5.607 unbesetzte Stellen gegenüber. Die Zahl der Bewerber ohne Ausbildungsstelle ist im Vergleich zum Vorjahr um 8 bzw. 0,3 Prozent gesunken. Der Geschäftsführer Operativ weiß: "Ausbildungsreifen und engagierten Jugendlichen stehen tatsächlich mehr als zwei offene Ausbildungsplätze zur Verfügung. Jugendliche, die keinen guten Schulabschluss vorweisen können, werden sich allerdings schwer tun und sollten frühzeitig aktiv werden!" Unbesetzte Berufsausbildungsstellen gibt es im aktuellen Berichtsmonat 233 bzw. 4,3 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. "Die Zeit läuft, denn nach und nach schließen jetzt die Arbeitgeber den Stellenbesetzungsprozess ab. Die Chancen bei der Ausbildungsplatzsuche sehe ich vor allem darin, dass die Jugendlichen offen für verschiedene Berufe sein sollten und sich nicht auf einen einzigen Beruf oder auf eine Branche versteifen. Selbstverständlich spielen Fleiß und Engagement auch eine große Rolle für den Ausbildungsbetrieb. Wer sich frühzeitig kümmert, signalisiert dem Arbeitgeber echtes Interesse und sammelt so erste Pluspunkte", sagt Jäger abschließend.

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