Samstag, 21. Oktober 2017


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Münchner Arbeitsmarkt weiter auf gutem Kurs: Neuer Jahrestiefpunkt mit 3,9 Prozent

München, (lifePR) - Zur Jahresmitte hat die Arbeitslosigkeit in München vorerst einen Jahrestiefpunkt erreicht. Im Agenturbezirk München sind insgesamt 395 Personen weniger arbeitslos als im Mai und somit 48.638 ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote sinkt von 4,0 auf 3,9 Prozent. Die Quote der Landeshauptstadt bleibt unverändert bei 4,8 Prozent.

Arbeitslos gemeldete Menschen im Juni 48.638
Arbeitslosenquote im Juni 3,9 Prozent

„Das ist der niedrigste Juni-Stand seit 2001“, so Bernd Becking, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit München bei der heutigen Pressekonferenz in München.

„Die positive Entwicklung auf dem Münchner Arbeitsmarkt hält trotz der Verunsicherungen durch die Euro-Schuldenkrise an. Der Arbeitsmarkt bleibt auf gutem Kurs, wenn auch der Aufschwung nach der starken Belebung im Mai etwas an Tempo verloren hat. Die Landeshauptstadt bleibt bei sehr guten 4,8 Prozent“, sagt Becking weiter.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB III (minus 0,7 Prozent) fällt etwas niedriger aus als im Rechtskreis SGB II (minus 0,9 Prozent). Im Bereich SGB III (betreut von der Arbeitsagentur) sind im Juni 20.906 Menschen arbeitslos gemeldet, im Bereich SGB II (betreut von den Jobcentern) 27.732 Personen. In der Arbeitslosenversicherung wirkt sich der Rückgang nicht auf die Arbeitslosenquote aus: diese bleibt konstant bei 1,7 Prozent. In der Grundsicherung sinkt die Quote um 0,1 auf 2,2 Prozent.

Alle fünf Landkreise erneut eine 2 vor dem Komma;
Arbeitslosenquote in Dachau sinkt

Im nördlichsten Landkreis des Agenturbezirkes sinkt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent, das sind aktuell 1.692 arbeitslose Menschen (minus 37) in Dachau. Das ist der größte Rückgang im Landkreis. In Ebersberg gibt es 16 arbeitslose Frauen und Männer weniger als im Vormonat, insgesamt sind es 1.506. Das entspricht einer unveränderten Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Landkreis Starnberg um 37 Personen auf 1.665 Frauen und Männer gestiegen. Die Quote liegt konstant bei 2,7 Prozent. Dicht gefolgt vom Landkreis München, dort sind aktuell 4.653 Menschen ohne Arbeit, 56 mehr als im Mai 2012. Der leichte Anstieg hat keinerlei Auswirkung auf die Quote, diese bleibt bei 2,8 Prozent. Das Schlusslicht ist Fürstenfeldbruck mit einer unveränderten Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent. Aktuell sind dort 3.164
Personen arbeitslos, 56 weniger als im Vormonat. Binnen Monatsfrist waren 35.958 Personen arbeitslos, dies sind 379 Menschen weniger als im Mai 2012. Im Vorjahr waren in der Landeshauptstadt noch 37.258 Personen ohne Arbeit.

Geringere Dynamik auf dem Münchner Arbeitsmarkt

Im Agenturbezirk München meldeten sich im aktuellen Berichtsmonat 10.902 Personen arbeitslos, 2.618 weniger als im Juni 2011. Zeitgleich konnten 11.292 Frauen und Männer die Arbeitslosigkeit beenden, 3.862 Personen weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Kurzarbeit verliert an Bedeutung

Als Hochrechnung liegen die aktuellsten Zahlen für Februar 2012 vor. Im Februar waren 72 Betriebe und 685 Beschäftigte von konjunktureller Kurzarbeit betroffen. Im Januar 2011 waren es 57 Betriebe und 593 Beschäftigte.

Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen sinkt weiter;
Moderater Anstieg bei den Älteren

Im aktuellen Berichtsmonat sind im Agenturbezirk 3.142 Jugendliche von 15 bis 25 Jahren ohne Arbeit, das sind 67 weniger als im Mai 2012. Mit einem Minus von 2,1 Prozent ist dies der stärkste Rückgang aller Personengruppen. Der Rückgang wirkt sich nicht auf die Arbeitslosenquote aus, diese bleibt konstant bei 2,6 Prozent. Auch die Personengruppe der unter 20- Jährigen weist im Vergleich zum Vorjahresmonat weniger Arbeitslose auf. Im Juni sind 616 Jugendliche unter 20 Jahren arbeitslos, das entspricht einem Rückgang gegenüber Juni 2011 um 5 bzw. 0,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote dieser Personengruppe bleibt unverändert bei 1,8 Prozent und somit auf sehr niedrigem Niveau.

Die Zahl der älteren Arbeitslosen (50 Jahre und älter) ist im Berichtsmonat weitestgehend unverändert: 15.753 Personen sind arbeitslos, das sind 22 Personen mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Juni 2011 gibt es 676 bzw. 4,1 Prozent weniger ältere Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote der Älteren bleibt bei 5,2 Prozent.

Arbeitskräftenachfrage rückläufig

Die Münchner Unternehmen fragten im Berichtsmonat weniger Personal nach. Im Juni konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit München 3.514 offene Stellen einwerben. Dies sind 1.282 bzw. 26,7 Prozent weniger als im Mai 2012 und 289 weniger als im Vorjahresmonat. Im Stellenpool der Agentur für Arbeit München befinden sich derzeit 10.996 Angebote, 211 weniger als im Juni. Im Vergleich zum Juni 2011 ist dies ein Plus von 854 Stellen. „Ein Grund für die rückläufige Arbeitskräftenachfrage ist der bevorstehende Beginn der Sommerferien. Betriebe stellen erfahrungsgemäß in dieser Zeit eher verhalten Personal ein“, erklärt Becking. „Unter der Service-Nummer 01801 / 66 44 661 bieten wir den Betrieben an, weitere freie Stellen und das Anforderungsprofil zu melden. Der Arbeitgeber- Service berät zu allen Fragen der Personalsuche und Fördermöglichkeiten für Beschäftigte, die Qualifizierungsbedarf haben“, so der Agenturchef abschließend.

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