Mittwoch, 18. Oktober 2017


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Frühlingsbrise erreicht den Münchner Arbeitsmarkt

München, (lifePR) - Die Arbeitslosigkeit sinkt im Zuge der anhaltenden Frühjahrsbelebung weiter. Insgesamt sind 1.276 Personen weniger als im März 2014 und somit 46.662 Menschen ohne Arbeit.

Die aktuelle Arbeitslosenquote kann einen Rückgang von 0,1 Prozentpunkten auf 5,0 Prozent verzeichnen. Im Vergleich zum April 2013 sind allerdings 1.542 Menschen mehr arbeitslos.

Die Arbeitslosenquote lag vor einem Jahr bei 4,9 Prozent.

Auch in der Landeshauptstadt sinkt die Quote um 0,1 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent.

Arbeitslos gemeldete Personen im April 46.662
Arbeitslosenquote im April 5,0 Prozent

"Die beginnende Frühjahrsbelebung entfaltet auf dem Münchner Arbeitsmarkt ihre Wirkung.", so fasst Manfred Jäger, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit München die April-Entwicklung bei der heutigen Pressekonferenz zusammen. "Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat ist zu dieser Jahreszeit üblich und überwiegend auf das Einstellungsverhalten in witterungsabhängigen Branchen zurückzuführen. Da hier vor allem Männer beschäftigt sind, profitieren diese stärker von der Erholung als Frauen", erklärt Jäger.

Im Rechtskreis SGB III (betreut von der Arbeitsagentur) sind im aktuellen Berichtsmonat 21.477 Menschen arbeitslos gemeldet, im Bereich SGB II (betreut von den Jobcentern) 25.185 Personen. In der Arbeitslosenversicherung hat der Rückgang der absoluten Zahl (minus 481) keine Auswirkung auf die Quote. Diese bleibt unverändert bei 2,3 Prozent. In der Grundsicherung (SGB II) sinkt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent.

Arbeitslosenquote in der Landeshauptstadt rückläufig
Landkreis München unverändert

Binnen Monatsfrist waren in der Landeshauptstadt 41.299 Personen arbeitslos, das sind 1.204 weniger als im März 2014. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 5,4 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind in der Landeshauptstadt 1.501 Personen mehr arbeitslos. Die Arbeitslosenquote lag damals bei 5,3 Prozent.

Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Landkreis München um 72 auf 5.363 Frauen und Männer gesunken. Der Rückgang der absoluten Zahl zum Vormonat hat keine Auswirkung auf die Arbeitslosenquote. Diese bleibt unverändert bei 3,1 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 3,2 Prozent.

Hohe Dynamik auf dem Münchner Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, vielmehr gibt es unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung viel Bewegung. Im Agenturbezirk München meldeten sich im aktuellen Berichtsmonat 11.055 Personen arbeitslos, 116 weniger als im Vormonat und 124 mehr als
im April 2013. Zeitgleich konnten 12.282 Frauen und Männer die Arbeitslosigkeit beenden, 519 Personen mehr als im Vormonat und 564 mehr als im Vorjahresmonat.
Hochrechnungen der Kurzarbeit
Als Hochrechnung liegen die aktuellsten Zahlen für Dezember 2013 vor. Im Dezember waren 53 Betriebe und 301 Beschäftigte von konjunktureller Kurzarbeit betroffen. Im November 2013 waren es 64 Betriebe und 593 Beschäftigte.

Jugendarbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeit bei Älteren

Insgesamt sind im April 2.990 Jugendliche von 15 bis 25 Jahren arbeitslos, das sind 246 weniger als im März 2014 (minus 7,6 Prozent). Im April des Vorjahres waren 97 junge Menschen bzw. 3,1 Prozent mehr arbeitslos gemeldet. In der Altersgruppe der 15- bis unter 20-Jährigen ist die Zahl im Vergleich zum Vormonat um 2 auf 584 Jugendliche gesunken. Dies sind 52 Jugendliche weniger als im April 2013, ein Rückgang von 8,2 Prozent binnen Jahresfrist.

Die Zahl der älteren Arbeitslosen (50+) sinkt aktuell um 353 oder 2,5 Prozent auf 13.971 Personen an. Die Arbeitslosenquote verringert sich um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent. Im Vergleich zum April 2013 gibt es 278 bzw. 2,0 Prozent mehr ältere Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote lag im Vorjahresmonat bei 6,4 Prozent. „Von der gefühlten Chancenlosigkeit bei den älteren Arbeitslosen können wir etwas Abstand nehmen, die Münchner Unter-nehmen profitieren von dem Erfahrungsschatz dieser Menschen! Wir dürfen uns aber natürlich keinesfalls auf den bisher erzielten Ergebnissen ausruhen. Wir müssen weiterhin gemeinsam mit den Münchner Unternehmen auch in die Qualifizierung der älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer investieren. Gerne unterstützen Sie unsere Fachberater im Rahmen von WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer im Unternehmen) bei der Feststellung des unternehmensspezifischen Weiterbildungsbedarfs und klären in einem persönlichen Gespräch die grundsätzlichen Förderungsvoraussetzungen“, legt der Geschäftsführer Operativ den Münchner Arbeitgeber nah. Der Arbeitgeber-Service ist unter der kostenfreien Service-Nummer 0 800/ 4 5555 20 zu erreichen.

Arbeitskräftenachfrage

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit München konnten im April 2.544 offene Arbeitsstellen entgegennehmen. Dies sind 375 bzw. 12,8 Prozent weniger als im März 2014. Im Stellenpool der Agentur für Arbeit München befinden sich derzeit 7.478 Angebote, 23 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum April 2013 ist dies ein Minus von 1.207 Stellen. Besonders viele offene Stellen konnten im Bereich der Gesundheits- und Sozialwesen und Informations- und Kommunikationstechnologien eingeworben werden.

Ausbildungsmarkt – Zwischenbilanz-

Von Oktober 2013 bis April 2014 wurden von der Agentur für Arbeit München 10.707 offene Berufsausbildungsstellen entgegengenommen. Das sind 605 bis 6,0 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im gleichen Zeitraum haben 4.839 Schülerinnen und Schüler die Dienstleistungen der Agentur für Arbeit München in Anspruch genommen, um eine passende Lehrstelle zu finden. Das sind 174 bzw. 3,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. „Rein rechnerisch können wir jedem Jugendlichen, der von unseren Berufsberaterinnen und Berufsberatern betreut wird, mindestens zwei Ausbildungsstellen anbieten. Ich freue mich, dass uns die Münchner Unternehmen und Betriebe zahlreiche Ausbildungsplätze melden und den jungen Menschen somit eine Chance auf eine Berufsausbildung geben“, betont Jäger abschließend. Ein Blick auf das Verhältnis unversorgte Bewerber zu unbesetzten Ausbildungsstellen lässt einen ersten positiven Trend erkennen. Den 2.826 unversorgten Bewerbern stehen aktuell 6.062 unbesetzte Stellen gegenüber. Die Zahl der Bewerber ohne Ausbildungsstelle ist im Vergleich zum Vorjahr um 32 bzw. 1,1 Prozent gestiegen. Unbesetzte Berufsausbildungsstellen gibt es im aktuellen Berichtsmonat knapp 140 bzw. 2,4 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

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